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Weihnachtsrodeo im Rodeo Club Berlin ist ein Design Weihnachtsmarkt, der besondere Überraschungen bereit hält. Hier findet man außergewöhnliche und kreative Weihnachtsgeschenke. Im Kuppelsaal des ehemaligen Postfuhramts findet der Verkauf an den Adventssonntagen statt.
Weihnachtseinkäufen sind laut, hektisch und meist mit viel Stress verbunden. Ganz anders präsentiert sich da das Weihnachtsrodeo im Rodeo Club Berlin. In Berlin-Mitte setzt man nämlich in diesem Jahr auf unkonventionelle Präsente. Geöffnet wird das WeihnachtsRodeo noch einmal am 2. 3. und 4. Adventssonntag. Es lohnt sich vorbei zu schauen. 
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Weihnachtsmärkte gibt es viele in Berlin. Ob stimmungsvoll, kultig oder märchenhaft mit extra Programm für die lieben Kleinen. Berlin hat für alle was zu bieten, um sich gemütlich auf die Weihnachtszeit einzustellen. Hier eine kleine Auswahl der schönsten Weihnachtsmärkte der Stadt.
Weihnachtsmärkte in Berlin - eine Auswahl
Der Weihnachtsmarkt Nummer 1 in Berlin ist wohl der Weihnachtszauber-Markt am Gendarmenmarkt in Mitte. Bei stimmungsvoller Beleuchtung können die Besucher nicht nur die Vorweihnachtszeit zwischen dem Deutschen und Französischen Dom auf Berlins „schönstem Platz“ feiern, sondern auch an Silvester mit Schwung die Korken knallen lassen. Die Büdchen und Händler bewegen sich hier im traditionellen Bereich und warten mit Kunsthandwerk, Glühwein und allerlei Leckereien auf.
In Kreuzberg lädt das Jüdische Museum zum Chanukka-Markt im Innenhof, wo stimmungsvoll eine Verbindung der beiden Feste Weihnachten und Chanukka mit den verschiedenen Bräuchen vorgestellt und zelebriert wird. Für Gaumenfreuden sorgen neben Glühwein und Lebkuchen vor allem koschere Speisen bei einer festlichen Dekoration.
Adventsmärkte 2009 in Berlin
Kommerzieller geht es auf dem Winterwelt - Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz zu. Für eine Menge Trubel sorgen neben den zahlreichen Hütten und Buden eine große Rodelbahn aus Kunstschnee. Immerhin lockte der Markt zwischen Marlene-Dietrich-Platz und der Alten Potsdamer Straße im letzten Jahr für 2,5 Mio. Besucher und ist zugegebenermaßen bestens für weihnachtliches Shoppingvergnügen geeignet. [...mehr]
„Lassen Sie sich verzaubern“ ist eine Leitidee des traumhaften Ambiente Zeltpalastes “Madi”. Erlebbar werden in dem Zelt der Sinne in einem orientalischem Ambiente erotische Märchen aus 1001 und einer Nacht.
Auf Divanen oder Stühlen gebettet, auf weichen Kissen und edlen Teppichen wird der geheimnisvolle-fantastische Flair des Orients dem Gast nahe gebracht. Geheimnisvolle Düfte und Klänge liegen während dem Märchen-Event in der Luft und versetzen einen unmerklich in eine fantastische Welt des Abendlandes.
Das “Madi-Zelt der Sinne” steht für „ein exklusives orientalisches Restaurant” - ein “Theater der Spitzenklasse” in Berlin. Die erotische Liebe ist Gegenstand des Märchenabends „Erotische Märchen“. Die Liebe ist ein „Abenteuer“ und „wohlige Erregung“ lautet das Motto des Hörspielabends. [...mehr]
Der erste Augenblick dass Einem Gewahr wird, es weihnachtet sehr, ist der Punkt an dem die Weihnachtsdekoration in Berlin aufgehängt und angeschaltet wird. Traditioneller Weise geschieht dies vor dem ersten Advent.
Advent, Adent die Lichter brennen Unter den Linden in Mitte. Es ist Berlins Prachboulevard, der, wie jedes Jahr hell erstrahlt ist von Sternen und Lichterketten. Es ist bald Weihnachten.

Weihnachtliche Atmosphäre für die Adventszeit
Die Lichter wurden am 26. November durch den regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit der Schauspielerin Alexandra Neldel angeschaltet.
Die Flaniermeile wird, zwar nicht nur aus diesem Grund, aber auch deshalb tausendfach besucht. Als besonderes Event, haben Vattenfall und Vodafone zusammen für eine Schlittschuh-Bahn gespendet, die auf dem Bebelplatz zu besichtigen ist. Es ist die größte ihrer Art in Berlin.
Auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz gibt es übrigens auch eine Eislaufbahn, diese ist dekorativ um den Neptunbrunnen herum installiert worden.
Die Lichter bleiben bis zum vierten Januar eingeschaltet und bieten neben den Weihnachtsmärkten eine weihnachtliche Atmosphäre. [...mehr]
1. Berlin lacht! Kultur- Weihnachtsmarkt 2008 - der etwas andere Weihnachtsmarkt
Dieses Jahr zu Weihnachten gibt es eine besondere Überraschung für alle Berliner. Es findet der erste Berlin lacht! Kultur- und Weihnachtsmarkt statt.
Ganz unbekannt dürfte “Berlin lacht!” ja nicht sein, denn es gibt schon seit fünf Jahren die Straßentheaterfestivals in Berlin. Dieses Konzept wird nun verweihnachtlicht.
Schon in Spanien und in Frankreich wird seit einiger Zeit dieses Weihnachts-Projekt mit Erfolg durchgeführt und jetzt ist es in Deutschland ebenfalls etabliert - aber eben nur in Berlin.
Wer Berlin lacht! kennt, weiß dass es sich hierbei um Straßenkunst handelt. Dabei erfreuen jonglierende Künster, Clowns, Artisten und Musik die Gäste dieses besonderen Weihnachtsmarktes. Darüber hinaus gibt es eine Art Kunstausstellung mit klassischem und modernen Kunstwerken.
Und selbstverständlich wird für das leibliche Wohl gesorgt sein.
Der 1. Berlin lacht! Kultur- und Weihnachtsmarkt wird auf dem Marheinekeplatz in Berlin-Kreuzberg stattfinden.
Der Auftakt ist am
27. November und dauert bis zum 23. Dezember
Die Öffnungszeiten sind
- Montags bis Freitags von 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr
- Samstags/Sonn-/ und Feiertags von 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Der Veranstalter ist:
Berlin lacht! e.V.
Verein zur Förderung von Straßenkunst und -kultur
Reichenberger Strasse 36
10999 Berlin [...mehr]
Weihnachtsmarkt in Berlin – die schönste Zeit des Jahres genießen
Weihnachten – die Zeit der Familie und Geschenke. Trotz der weitreichenden Apathie zahlreicher Menschen lässt man sich Jahr für Jahr vom Weihnachtszauber in den Bann ziehen. Insbesondere dann, wenn es den Veranstaltern gelingt durch die Weihnachtsmarkt eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen.
Der Duft von Glühwein, Zimt und anderen Köstlichkeiten liegt in der Luft, es schneit leicht, bunte Lichter an den Tannen, rote Nasen in den Gesichtern, handgefertigte Nussknacker und vieles mehr versprühen jenen Charme von Weihnachten, der die Herzen zum Glühen bringt.
Großen Zulauf erfahren in Berlin natürlich jene Weihnachtsmärkte, die an zentralen Orten gelegen sind. So pilgerten imposante 2,5 Millionen Menschen zur Winterwelt auf den Potsdamer Platz und unzählige von ihnen zum Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz, der sich noch über die Rathauspassagen hinweg ausdehnt.
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Ein Hauch von Zimt im Ramschladen
Sonntagabend, spät: Ich steige am Potsdamer Platz um und nehme mir ein paar Minuten, um die populäre “Winterwelt” in Augenschein zu nehmen. Was es dort zu sehen gibt, ist allerdings ziemlich ernüchternd. Zunächst einmal kann von einem “Weihnachtsmarkt” im eigentlich Sinn nicht die Rede sein; vielmehr handelt es sich um die künstliche Vergrößerung des Warenhauses “Potsdamer Arcaden” mithilfe gleichaussehender Blechbuden. Da trifft es sich natürlich gut, dass die “Arcaden” an allen Adventssonntagen ihre Türen öffnen. Kann ja sein, dass das Muttertier irgendwelche Waren oder Dienstleistungen feilbietet, welche die Buden nicht haben. Ist aber eher unwahrscheinlich: Von Rücken-Kratzbürsten über Shiva-Figuren, Honigschnaps und Blechspielzeug ist hier eh alles zu haben. Natürlich auch die traditionellen Weihnachtsmarkt-Klassiker: Leuchtkristalle, grinsende Buddhas, Räucherstäbchen und Mützen mit Anarchie-Zeichen. An Weihnachten, oder an das, was man vielleicht mal damit verbunden hat, gemahnt eine riesige, künstliche Rodelbahn, deren Energieverbrauch wohl allein schon das Abschmelzen mehrerer Eisberge bewirkt, und unzählige Lichterketten, die - wirklich - noch ins letzte Gebüsch gestopft wurden. Die strahlen so hell, dass über dem Weihnachtsmarkt eine Lichtkuppel entsteht.
Es gibt natürlich noch andere Weihnachtsmärkte in dieser Stadt. Da wäre jener traditionelle Markt vor der Gedächtniskirche mit seinem, ebenfalls traditionellen, Katastrophenbaum. Allerdings ist sein Besuch kein besonderes Vergnügen, wenn man nur am Wochenende Zeit hat; dann haben nämlich die radikalen Tierschützer auch frei und demonstrieren für die veganische Alternative. Nicht dezent und höflich, sondern, indem sie mich mit den Bildern wehrloser Tiere konfrontieren, die für meinen Genuss gelitten haben. Nicht eben weihnachtlich, fürchte ich. Sollte es mir aber gelingen, ihren Anblick zu ignorieren und ins Getümmel des Weihanchtsmarktes einzudringen, werde ich unweigerlich betrogen und ausgeraubt. Betrogen von Budenbesitzern, die verdünnten Eierpunsch (uähh…) zu schier wahnwitzigen Preisen verhökern; ausgeraubt von all den zwielichtigen Gestalten, die ernsthaft glauben, “Pickpocket” sei ein Dokumentarfilm.
Ich kann froh sein, wenn ich nach einem Weihnachtsmarktbesuch überhaupt noch nach Hause komme. [...mehr]
Oder: Auf der Suche nach einem Glas Flageolets in Berlin.
Sonntag, Erster Advent. Eigentlich hätte ich aufräumen müssen. Glücklicherweise hatten die Galeries Lafayette geöffnet (wie überhaupt so ziemlich jedes größere Geschäft in Berlin). Ich war noch nie dort und beschloss, die Gelegenheit zu ergreifen, brauchte ich doch Flageolets.
Flageolets sind kleine, beigefarbene Bohnenkerne. Wer sie googelt, wird herausfinden, dass die Firma Bonduelle sie in Deutschland vertreibt. Gesehen habe ich sie noch nie. Ich habe Grund zur Annahme, dass man sie vor mir versteckt, denn ich kenne Menschen in Deutschland, die Falgeolets kaufen; allein ich weiß nicht, wo. Jedenfalls war ich bislang, in Mainz, immer ziemlich aus dem Häuschen, wenn’s auf dem Markt oder in irgendeinem Laden welche gab. Unglücklicherweise werden sie, die wirklich nichts weiter sind als kleine weiße Bohnenkerne, hierzulande gerne in Feinkostläden untergebracht, was ihren Preis gegenüber dem in Frankreich üblichen schätzungsweise verfünffacht.
Die Galeries Lafayette in Berlin sind ein zweigeteiltes Universum. Im Erdgeschoss und in allen darüberliegenden Stockwerken werden Parfums, Kosmetika und Mode angeboten, ferner ein bisschen Schmuck. Das ist alles ganz nett, aber nicht wirklich spektakulär; es ist das, was man in einer Hauptstadt erwartet, ein verlässlicher Touristenmagnet.
Wer dagegen ins Kellergeschoss fährt, dürfte nachempfinden können, was Mose dachte, als Jahwe ihm das gepriesene Land verhieß.
Zunächst wird man von Düften begrüßt, die aus den Kellergewölben des gigantischen Kaufhauses emporsteigen: Quiches, der ein oder andere Käse, Muscheln, frisches Brot, Fisch … Der Besucher landet mitten in einem großen, hellen, lebendigen Raum, in dem sich ein paar Theken, Bistros und Geschäfte befinden. Die einzige Schwachstelle, die elitäre
Champagner-Lounge, lassen wir rechts liegen. Hier, im Keller, werden die Galeries Lafayette ihrem Namen - und ihrem Ruf - gerecht: Zunächst sprechen viele (leider nicht alle) Verkäufer Französisch. Es gibt eine Käse-, eine Fleisch-, eine Patisserie- und eine Fischtheke, alle reichlich bestückt, sowie eine ansehnliche Vinothek. Letzterer mangelt es ein wenig an Apéritifs, dafür hat sie eine große Auswahl an Rum, Whisk(e)y, Cognac etc., die man in Deutschland nicht ohne weiteres findet. Daneben werden Küchenutensilien (Le Creuset) verlauft. Herzstück des Gewölbes sind die kleinen Theken, an denen ständig wechselnde Spezialitäten angeboten werden. Momentan sind die Austern (2 Stück: 1,50 €) im Angebot. Suppen, Quiches, Salate, aber auch ganze Mahlzeiten gibt es zu angemessenen Preisen. In der angrenzenden Passage ist eine gutsortierte französische Buchhandlung untergebracht; ich habe stichprobenmäßig nach einem Corto-Maltese-Band und dem “Grand Dictionnaire de la Cuisine” von Dumas gesucht, beide waren vorrätig. Bei Letzterem frage ich mich immer, wer’s eigentlich kauft. Ich habe es mir schon lange vorgenommen, aber …
Wer gerne kocht, wird seine Freude an der Auswahl der ansässigen Epicerie haben. Zwar kommen die Preise einem kleinen Praktikanten nicht eben entgegen; andererseits muss man in Geschäften, die neben Franzosen auch Frankophile bedienen, ohnehin die interessanten von den populären Produkten zu trennen wissen.
Die Flageolets habe ich übrigens gefunden. Nicht eben billig, aber eine köstliche Beilage zur Putenbrust mit Schalotten und Orangen. Die Adventszeit jedenfalls ist gerettet: Bis Weihnachten haben die Galeries jeden Sonntag geöffnet.
Alle Jahre wieder: Der berüchtigte “Pannenbaum” wurde gestern aufgestellt.
Wenn Sie sich daran erinnern, wie die Geier aus dem Comic “Lucky Luke” immer auf ihre potenziellen Opfer starren, geifernd, hämisch, boshaft - dann können Sie sich in etwa eine Vorstellung davon machen, wie die Berliner sich jedes Jahr auf die Aufstellung des Weihnachtsbaums vor der Gedächtniskirche freuen.
Erfolgsgeschichten sehen nämlich anders aus.
2001 beispielsweise kam die Tanne aus Bayern, war aber so klein und hässlich, dass man sie nach nicht einmal einem Tag zersägte und den Elefanten zum Fraß vorwarf.
Zwei Jahre später dieselbe Tragödie: Nicht mal einen Tag steht das Bäumchen, da wird es von aufgebrachten Berlinern gelyncht. Das beschämte Städtchen Winterberg im Sauerland spendiert daraufhin ein zweites als Wiedergutmachung. An dem wiederum macht sich gleich der Kirchenfeind Andreas Roy zu schaffen und sägt die Spitze ab.
In Berlin spricht man vom “Pannenbaum“.
Gestern wurde eine Fichte aus dem oberbayrischen Bad Tölz aufgestellt. Man ist dieses Jahr auf Nummer sicher gegangen: 70 Jahre alt ist der Baum, 24 Meter hoch war er, aber die Spitze war ein bisschen kahl, darum hat man sie abgesägt, um nicht die geringste Kritik laut werden zu lassen. Jetzt misst die Fichte noch gute 22 Meter. Stolz ist man auf das Gewicht: Mit rund acht Tonnen ist der Weihnachtsbaum nämlich fast zwei Tonnen schwerer, als man erwartet hatte - das Aufstellen verzögerte sich darum, aber dafür ist es ein Baum, endlich, ein richtiger Baum!
Übrigens wird der ganze Zauber nicht aus reiner Lust an der Schadenfreude veranstaltet: Der Weihnachtsbaum am Breitscheidplatz vor der Gedächtniskirche schmückt den Weihnachtsmarkt, der vom 26.11.2007 - 1.1.2008 veranstaltet wird. [...mehr]







