» Unter den Linden

Autor: Daniel

Der Künstler Li Hui zeigt mit seiner Laser-Austellung „CAGE“ in der Ernst Schering Foundation sein ungewöhnliches Werk. Seit dem 24. Juli sind die Installationen in den Projekträumen Unter den  Linden zu sehen und begeistern das Publikum.

Die Laser-Austellung „CAGE“ von Li Hui ist wohl eine der ungewöhnlicheren Werkschauen, die interessierte Berliner derzeit bestaunen können. Der aus Beijing stammende Künstler lotet mit seiner Käfig-artigen Installation die individuellen Grenzen der Besucher aus und fordert sie mit dem ungewöhnlichen Erlebnis zum Mitmachen auf. Bei der Ausstellungseröffnung am 23. Juli war Li Hui höchst persönlich anwesend und gab Einblicke nicht nur in sein eigenes Werk, sondern in die chinesische Kunst als solche. Seine Ausstellung sollte aber jeder Interessiert für sich selbst erfahren, statt sich nur auf Beschreibungen allein zu verlassen.

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Autor: Daniel

Das Deutsche Historisches Museum ist ein Museum für Deutsche Geschichte Unter den Linden, hier in der Hauptstadt. Als Berliner sollte man das DHM eigentlich kennen. Für all diejenigen, die noch nicht dort, und folglich auch nicht im Zeughaus, waren gibt es heute hier die wichtigsten Informationen zu dieser Berliner Sehenswürdigkeit.

Unser Deutsches Historisches Museum versteht sich als eine Art Museum, welches Aufklärungsarbeit bezüglich der Geschichte Deutschlands leistet. Im Vordergrund stehen dabei die Beziehungen, die zwischen den Deutschen und anderen Europäern herrschten. Das DHM selbst befindet sich im Zeughaus. Die Sonder- und Wechselausstellungen hier verfügen über ein museumspädagogisches Angebot und sind wirklich sehenswert.

Deutsches Historisches Museum©flickr/Bernt Rostad

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Autor: Daniel

Der Gendarmenmarkt in Mitte gilt als einer der schönsten Plätze ganz Berlins. Er ist außerdem die Adresse für gleich drei historische Bauwerke: das Konzerthaus, den Französischen und den Deutschen Dom.

Der Gendarmenmarkt wurde 1688 nach den Plänen des kurfürstlichen Baumeisters Johann Arnold Nering als Markplatz für die historische Berliner Vorstadt Friedrichstadt erbaut. In diesem Viertel lebten vor allem Hugenotten, denen Kurfürst Friedrich Wilhelm der I. nach ihrer Flucht aus Frankreich religiöse Freiheit und volles Bürgerrecht zusicherte. Um dies zu bestärken, wies er den Bau zweier Kirchen, eine für die lutherische, eine für die französisch-reformierte Gemeinde an. So entstanden im Jahr 1701 der Französische und der Deutsche Dom, die Berlins schönsten Platz links und rechts flankieren. Seinen Glanz verleihen dem Gendarmenmarkt die beiden identischen Kuppeltürme, die die beiden eher schlichten Kirchen erst unter Friedrich dem II. erhielten und nach dem Vorbild der Piazza del Popolo in Rom gestaltet wurden.

Der Gendarmenmarkt und seine Geschichte

Im Laufe der Geschichte wechselte der Gendarmenmarkt, der zum Zeitpunkt seiner Erbauung noch Lindenmarkt hieß, mehrmals seinen Namen hin zu Friedrichsstädter Markt, über Neuer Markt, bis er im Jahre 1799 zu seinem jetzigen Namen kam. Benannt wurde der Platz nach dem Garderegiment „Gens d´armes“, welches bis 1782 seine Wache und Ställe am Standort des heutigen Gendamenmarktes hatte.

Festival of Lights ©Flickr.com/Jule_Berlin

Ab 1800 beherbergte der Gendarmenmarkt das Nationaltheater, das allerdings bereits 1802 abbrannte.

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Autor: Daniel

Der erste Augenblick dass Einem Gewahr wird, es weihnachtet sehr, ist der Punkt an dem die Weihnachtsdekoration in Berlin aufgehängt und angeschaltet wird. Traditioneller Weise geschieht dies vor dem ersten Advent.

Advent, Adent die Lichter brennen Unter den Linden in Mitte. Es ist Berlins Prachboulevard, der, wie jedes Jahr hell erstrahlt ist von Sternen und Lichterketten. Es ist bald Weihnachten.

unter-den-linden © Flickr /*hoodrat*
Weihnachtliche Atmosphäre für die Adventszeit

Die Lichter wurden am 26. November durch den regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit zusammen mit der Schauspielerin Alexandra Neldel angeschaltet.

Die Flaniermeile wird, zwar nicht nur aus diesem Grund, aber auch deshalb tausendfach besucht. Als besonderes Event, haben Vattenfall und Vodafone zusammen für eine Schlittschuh-Bahn gespendet, die auf dem Bebelplatz zu besichtigen ist. Es ist die größte ihrer Art in Berlin.

Auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz gibt es übrigens auch eine Eislaufbahn, diese ist dekorativ um den Neptunbrunnen herum installiert worden.

Die Lichter bleiben bis zum vierten Januar eingeschaltet und bieten neben den Weihnachtsmärkten eine weihnachtliche Atmosphäre.

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Autor: Daniel

Das Hotel Adlon zur Nacht der Lichter © flickr / delpax

Eleganz mit Blick auf das Brandenburger Tor – das Hotel Adlon in Berlin ist die erste Adresse am Pariser Platz. Hier lässt es sich in Suiten entspannen, die von Luxus und Glamour vergangener Zeiten zeugen. Dabei ist das Hotel Adlon eigentlich ein Neubau.

Das traditionelle, “erste” Hodel Adlon wurde 1907 mit der Unterstützung von Kaiser Wilhelm II. eröffnet. In die nun folgende Zeit bis 1933 fällt die Glanzzeit des Hotels, auf die sich heutzutage in Werbung und Firmenprofil immer wieder gerne bezogen wird. Zu Ende des Krieges brannte das Hotel, welches bis dorthin als Lager für Verwundete gedient hatte, komplett aus. Zwei interessanterweise leicht unterschiedliche Geschichtsvarianten finden sich auf der History-Page des Hotels und bei Wikipedia.

Hotel Adlon - Der Eingang © flickr / Dan..Das Hotel, in welches jetzt die Gäste und Touristen strömen, ist ein Neubau aus dem Jahr 1997. Nach zweijähriger Bauphase wurde das an in Stil und Konzeption am alten Adlon orientierte Gebäude von Roman Herzog eröffnet.

Weltberühmt ist die Eisbar: Zwischen Weihnachten und Neujahr wird in jedem Jahr eine Bar aus Eis errichtet, an der man dann heißen Glühwein schlürfen darf. Nach Silvester lassen sich die Reste des Spektakels immer vor dem Hotel beim Abtauen bestaunen.

Wer es weniger hektisch mag, für den ist im Nobel-Hotel ebenfalls gesorgt. Man braucht halt nur das nötige “Kleingeld”. Die Zimmer sind eingeteilt in Kategorien, von “Normal” bis “Superior”. Die Preise starten bei 262 Euro pro Nacht. Das lässt sich aber auch noch ausweiten: Der schwerreiche Filmstar steigt in der Royal Präsidentensuite für 12.500 Euro ab. Natürlich lässt es sich, sollte der Preis für die Übernachtung “ein wenig” zu hoch angesetzt sein, auch einfach in der Bar einen Kaffee trinken.

———— Übersicht —————–

Das Hotel Adlon – Adresse

Unter den Linden 77
10117 Berlin

Zimmer und Suiten im Adlon Berlin (Auwahl, vollständig auf der Seite des Hotels)

Executive Zimmer (35 qm, Doppelbett, Blick auf den Innenhof und Tageszeitung) – 450 Euro

Superior Deluxe Zimmer (Was ein Name! 42 qm, Blick auf die Linden, “King Bett, Doppelbett oder Twin-Betten”) – 550 Euro

Junior Suite Unter den Linden (60 qm, Blick auf die Linden, kombinierter Wohn- und Schlafraum, Obstteller, Tageszeitung) – 1100 Euro

Die Berlin Suite (110 qm, Sauna, Fitnessraum, Blick auf die Akademie der Künste, seperates Wohn- und Schlafzimmer, Frühstücksbuffet, persönliches Briefpapier, Champagner und Blumen) – 2.000 Euro

Die Royal Präsidenten Suite (5 Zimmer, 220 qm, Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Esszimmer, Küchenecke und Sauna, persönlicher Butler, Limousine. Wow!) – 12.500 Euro

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Autor: Daniel

Bei der Eröffnung des Wachsfigurenkabinetts Berlin unter den Linden ist es gleich am Eröffnungstag zu einem Eklat gekommen: Ein 41jähriger Ex-Polizist aus Kreuzberg, der zur Zeit als Pfleger tätig ist, riss der ausgestellten Hitler-Figur den Kopf ab.

Der Mann ging direkt in zweiter Reihe in die Ausstellung, war also einer der ersten Besucher. Obwohl das Madame Tussauds zwei Wachleute neben dem Wachs-Hitler aufgestellt hatte, gelang es ihm, die Figur durch einen Sprungangriff umzukippen und ihr den Kopf abzureißen.

Mann, da wär ich gerne dabeigewesen. :) Das nenne ich Zeichen setzen! Hitler ist schließlich keine “Persönlichkeit”, sondern ein Kriegsverbrecher, seine Statue irgendwo hinzustellen, wo Touristen sie betrachten können, kommt bei allen Kontaktverboten immer noch einer Huldigung gleich.

Das Madame Tussauds überlegt jetzt, ob sie die Wachsfigur weiterhin ausstellen möchten. Ich hab mich zwar auch erst nicht weiter drüber aufgeregt, aber wenn man es sich genau überlegt, bin ich ganz froh, dass die Hitler-Statue wieder aus Berlin verschwindet.

Via der guten alten BZ.

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Autor: Daniel

Am Samstag, den 5. Juli, eröffnet die deutsche Zweigstelle des weltberühmten Wachsfigurenkabinettes Madame Tussauds. Was in London und anderen Großstädten bereits Millionen Besucher in seinen Bann zog, soll nun in Berlin folgen: Berühmte und berüchtigte Figuren aus der Geschichte sollen hier in Wachsnachbildungen ausgestellt werden.

Franz Beckenbauer bei Madame Tussauds in BerlinDie Einrichtung 25000 Quadrameter großen Bereiches unter den Linden hat fünf Wochen gedauert und 10,5 Millionen Euro gekostet. Unter anderem wird im Madame Tussauds Berlin auch eine Nachbildung von Adolf Hitler zu sehen sein.

Dieser Umstand sorgte im Vorfeld natürlich für Furore: Verfassungsschützer und Menschenrechtler hielten die Ausstellung eines der größten Verbrecher dieses Jahrhunderts für unakzeptabel.

Madame Tussauds hat reagiert: Damit mit der Hitler-Figur kein Missbrauch getrieben wird, ist es verboten, diese zu berühren und Fotos mit ihr zu machen. Das bleibt jedoch die einzige Figur in Kontakt-Quarantäne, mit allen anderen Wachsfiguren dürft ihr selbstverständlich posieren und Erinnerungsfotos davon mit nach Hause nehmen.

Eine schöne Sache – nach London und Amsterdam erhält nun auch Berlin sein ganz eigenes Wachsigurenkabinett! Nach der Eröffnung am Samstag wird Berlin also einen weiteren Touristenmagnet vorzuweisen haben.

Die Adresse vom Madame Tussauds Berlin:

Unter den Linden 74,
10117 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:

Täglich 10-19 Uhr (letzter Einlass: 18 Uhr). Exklusivbesuche außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten sind auch möglich, dafür muss Madame Tussauds direkt kontaktiert werden.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 18,50 Euro
Kinder: 13,50 Euro
Ermäßigt (Studenten usw): 17 Euro

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Autor: Christian

Flohmärkte in Berlin bringen einem so ziemlich alles, was man auf einem Flohmarkt kaufen oder erleben kann: Ob man Antiquitäten sucht, sich für gebrauchte Bücher und Besteck interessiert, oder einfach nur mal durch eine Welt schlendern möchte – in Berlin gibt es dafür mit Sicherheit den passenden Flohmarkt!Nähmaschine

Der Kunstmarkt am Zeughaus beispielsweise liegt direkt Unter den Linden, gegenüber vom Dom. Da findet sich Interessantes und Kurioses, der Flohmarkt hat Sonntags von 10-17 Uhr geöffnet. Mir hat er in Sachen Büchern sehr gut gefallen. Alles andere war Ramsch, Experten können aber hier schon das eine oder andere gute oder interessante Buch abgreifen.


In Charlottenburg an der Straße des 17. Juni liegt ein weiterer Trödel- Kunst- und Flohmarkt. Der ist größer und besser sortiert als der Mitte-Kunstmarkt. Hier finden sich mit etwas Glück richtig tolle Sachen, meine Begleiterin hat sich gleich Porzellan gekauft. Der Markt ist Samstags und Sonntags von 10-16 Uhr geöffnet.

Wer auf Antiquitäten steht, der kommt um den Antikmarkt am Ostbahnhof nicht herum. Die Atmosphäre ist angenehm und die Menschen kommen hier vor allem her, um zu staunen und zu fachsimpeln. Natürlich sind auf Antikmärkten bei 80 Prozent der Stücke Zweifel an der Echtheit angebracht. Trotzdem – die lange Fahrt bis zum Ostbahnhof lohnt sich auf jeden Fall! Offen hat er Sonntags von 9-17 Uhr.

Es gibt noch eine Menge weiterer Flohmärkte in Berlin, die teilweise sicherlich besser sind als die angesprochen, das waren nur die persönlichen Favoriten eines Laien. So ein Markt eignet sich übrigens auch sehr gut, um Kontakte zu knüpfen oder sich mit alten Freunden zu treffen – wenn man sich sonst nichts zu sagen hat, kann man wenigstens über den Kram fachsimpeln.

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