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Innerhalb kürzester Zeit ist es dem Potsdamer Platz dank seiner Mischung aus innovativer und zeitloser Architektur gelungen zur neuen Mitte Berlins zu avancieren und zu eines der beliebtesten Immobilien Berlins zu werden. Während des Zweiten Weltkrieges verkümmerte das einstige Zentrum der goldenen 20er Jahre und darbte in der Bedeutungslosigkeit. Nach der politischen Wende wurde der Platz mit beeindruckenden Bauwerken wieder belebt. Das Beisheim-Center, das Sony-Center, das Kulturzentrum sowie die Potsdamer Platz Arkaden haben das 50 Hektar große Gelände eindrucksvoll bereichert.
Eines der beeindruckendsten Immobilien am Potsdamer Platz ist ohne Zweifel das Sony Center, eine Kombination aus Geschäftswelt, Wohnen, Entertainment und Gastronomie. Der Mittelpunkt des futuristischen Baus aus Glas und Stahl, der vom Architekten Helmut Jahn konzipiert wurde, ist die lichtdurchflutete Arena. Sie ist umgeben von kleinen Cafés, einem Kino, mehreren Geschäften, dem Filmmuseum und war selbst Übertragungsstätte während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Dank der weltweiten Übertragung stand das Sony Center sinnbildlich für die moderne Medienstadt Berlin.
Für viele Firmen dient das Sony–Center als repräsentative Geschäftsniederlassung mitten im Herzen des pulsierenden Berlins. Etwas über 100.000 Quadratmeter stehen für Büro- und Geschäftsflächen innerhalb des Gebäudes zur Verfügung.
Ein weiteres Highlight sind aber die Wohnungen des Sony-Centers, die man mit den entsprechenden finanziellen Mitteln entweder kaufen oder mieten kann. Die Forum-Apartments sind Mietflächen, die einen Ausblick auf das Innere des Centers gewähren. Ihre Größe variiert zwischen 38 und 145 Quadratmetern und sie garantieren den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Die Eigentumswohnungen des Centers befinden sich in der Esplanade Residence und sind eine Mischung aus Eleganz, Luxus und zauberhaftem Ambiente. Bis zu 225 Quadratmeter werden in vier Varianten als Fläche zur Verfügung gestellt.
Die einzigartige Atmosphäre in mitten der modernen Architektur machen den Potsdamer Platz zu einer einzigartigen Begegnungsstätte in der deutschen Hauptstadt.
[...mehr]Maik Schwolow (41) war eigentlich nur einer von – gelinde geschätzt – mehreren zehntausend Berlinern, die ihr Geld mit Wohnungsauflösungen verdienen. Wenn man die Bundeshauptstadt als Organismus betrachtet, dann sind Wohnungsauflöser die Verdauungsbakterien.
Aber Maik Schwolow ist nicht nur für Verdauung und Ausscheidung zuständig. Der Selbstständige möchte auch Bewahrenswertes aufheben. Die DDR hat es ihm besonders angetan.
Über die Jahre hat er ein ansehnliches Sammelsurium von Ost-Memorabilia zusammengetragen. Die Sachen lagerten zunächst in einer Halle. Eigentlich schade, dachte Schwolow und organisierte kurzerhand eine Ausstellung zum Alltag in der DDR.
Seit dem 1. November kann man sich für 4 Euro Eintritt im Carré am Alexanderplatz Original-Hängeregale, Sternradio-Geräte und die Illustrierte “Für Dich” angucken; der angeschlossene Souvenirshop bietet FDJ-Hemden und Ähnliches feil.
Einen Bildungsanspruch hat Kurator Schwolow indes nicht. Kein einziges Informationsschild setzt die Ausstellungsgegenstände in ihren historischen und politischen Kontext. Irgendwie macht das die Sache ziemlich fad. DDR-light sozusagen – die leichtverdauliche Variante dessen, was uns auch 18 Jahre nach dem Mauerfall noch Magenschmerzen bereitet. Wem’s gefällt.
[...mehr]Berlin ist längst eines der beliebtesten Reiseziele Europas, besonders die Deutschen besuchen ihre Hauptstadt gerne. Eine aktuelle Studie belegt, dass der Boom langfristig halten könnte.
Wie der “Tagesspiegel” berichtet, kann die Tourismusbranche Berlins einen deutlich steigenden Umsatz verzeichnen: So werden dieses Jahr rund 7,5% des gesamten Bruttosozialprodukts im Fremdenverkehrsgeschäft erwirtschaftet; insgesamt 8,4 Milliarden Euro gaben 132 Millionen Berlinbesucher aus. Zwar sind Übernachtungen ausländischer Gäste etwas zurückgegangen. Dafür erfreut sich die Stadt an der Spree bei deutschen Reisenden wachsender Beliebtheit. Gästeankünfte und Übernachtungen liegen stabil über dem Niveau der Vorjahre und bestätigen damit einen positiven Trend. Insgesamt wird für 2007 mit 17,5 Millionen Übernachtungen gerechnet – damit wäre das WM-Jahr 2006 um 10% überboten. Etwa 225.000 Arbeitnehmer sind im Tourismus-Sektor beschäftigt. Das geht aus einer Studie der Investitionsbank Berlin (Stand: 19.11.) hervor. Dieter Puchta, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, prognostiziert ein konstantes Wachstum von 3-3,5% in den nächsten Jahren. Ferner rechnet er mit bis zu 20.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen im Touristengeschäft. Auch der marode Haushalt der Hauptstadt bekommt etwas ab: Rund 1,07 Milliarden Euro sind aus Einnahmen im Tourismus-Geschäft in die leeren Kassen der Stadt geflossen.
[...mehr]Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls im Jahr 2009 soll ein Denkmal sowohl an die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR als auch an den Fall der Mauer 1889 erinnern. Auch Leipzig war ins die Standort-Diskussion eingebracht worden.
Wie der Bundestag jetzt nach einer Debatte entschied, soll die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Stadt Berlin einen Platz für das nationale Denkmal suchen, dass dann am 9. November 2009 eingeweiht werden soll. Einwände hatte es vor allem von der Fraktion der Grünen gegeben, die für eine breitere gesellschaftliche Diskussion über das mögliche Denkmal, seinen Aufstellungsort und seine Umsetzung plädiert hatten.
Einen möglichen Vorschlag für ein Einheitsdenkmal gibt es bereits auch schon: Unabhängig von der Bundestagsdebatte hatte die Stiftung Aufarbeitung zum Jahrestag des Mauerfalls einen Ideen-Wettbewerb initiiert, dessen Preisträgerin nun feststeht. Gewonnen hat der Entwurf der Studentin der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, Bernadette Boebel, deren gewundene geometrische Rohrskulptur aus den richtigen Blickwinkeln einen Ring bildet.
Abzuwarten bleibt, wo welcher Entwurf letztendlich umgesetzt wird – und ob auch er einmal zu den Berliner Sehenswürdigkeiten zählt.
[...mehr]
Ab heute gibts wieder etwas auf die Augen. Beim bisher dritten Licht-Festival werden mehr als 40 Gebäude von Lichtkünstlern angestrahlt, darunter auch das Brandenburger Tor, die Siegessäule und natürlich auch der Fernsehturm.
Ich freu mich schon riesig drauf. Hab mich auch schon des Öfteren gefragt, wieso der Fernsehturm nicht kontinuierlich mit schönen Farben bestrahlt wird, so wie zum Beispiel in Auckland.
Eröffnung ist heute 16.10.2007 um 22 Uhr am Alexanderplatz mit Musik, einem Feuerwerk und einer Lasershow und noch einem Lichzaubermarkt. Zusätzlich gibt es zahlreiche kulturelle Ausstellungen rund um das Thema Licht. Die Show ist bis zum 28. Oktober zu bestaunen, also genügend Zeit für alle, es sich anzusehen.
Berlin Tour
Oft wenn ich Besuch von “Ausländern” bekomme, dazu zählen alle die nicht in Berlin wohnen, sagen sie “Los zeig mir deine tolle Stadt”. Völlig unvorbereitet gehen wir dann drauf los und gucken uns Berlin an. Natürlich gibt es überall in Berlin schöne Orte, doch um meine Besucher völlig zu begeistern stellte ich mir mal meine perfekte Berliner Tour zusammen.






