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Autor: Daniel

Bier und Fernsehturm in Berlin© flickr / schoenswetter [im Exil] & jasalinasWie in jedem Jahr zieht sich auch 2008 vom 1. bis zum 3. August eine ausschließlich dem Gerstensaft gewidmete Meile quer durch Berlin.

Unterteilt in zwanzig “Bier-Regionen” wird das von Präsenta veranstaltete Festival unter dem Motto “1000 Jahre – traditionelle tschechische Bierkultur” auf der Karl-Marx-Allee stattfinden.

Informationen zum Internationalen Berliner Bierfest 2009.

Damit steht Tschechien im Fokus des diesjährigen Bierfestivals.

Insgesamt werden 260 Brauereien aus 86 Ländern ihre Bierspezialitäten anbieten. Die von den Veranstaltern als “längster Biergarten der Welt” titulierte Biermeile ist 2,2 Kilometer lang und erstreckt sich auf der Karl-Marx-Straße vom U-Bahnhof Straußberger Platz bis zum U-Bahnhof Frankfurter Tor.

Die einzelnen Regionen tragen vielversprechende Namen:

“Bayerischer Biergarten”, “Biere aus Berlin und Brandenburg” und “Platz der Bierneuheiten”. Tschechien ist mit “1000 Jahre traditionelle tschechische Bierkultur” und dem “Tschechischen Biergarten” gleich zwei Mal vertreten.

Erreichbar ist die Biermeile primär über die U5: Die Stationen Straußberger Platz, Weberwiese und Frankfurter Tor sind vom Alexanderplatz aus zu erreichen. Der kann aus dem restlichen Berlin per S 7, 9, 75 oder der Nord-Süd verlaufenden U2 erreicht werden. Für zentrale Anbindung ist also gesorgt!

Die Biermeile ist in jedem Jahr ein Spaß für ganz verschiedene Menschen. Diejenigen, die sich geschmacklich am Bier erfreuen wollen, kommen eher etwas früher und schlendern als echte Bier-Gourmets von Stand zu Stand. Wer feuchtfröhliche Party sucht, der geht in den Abendstunden hin, wenn die ersten Biere bereits gekippt wurden.

Öffnungszeiten:

  • Freitag, 1. August: 12 bis 24 Uhr
  • Sonnabend, 2. August: 10 bis 24 Uhr
  • Sonntag, 3. August: 10 bis 22 Uhr

Der Eintritt ist frei, das Bier müsst ihr natürlich jeweils einzeln bezahlen. Viel Spaß auf der Biermeile!

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Autor: Daniel

Berlin hat die Elite. Die Elite Europas. Denn der Adidas Skateboard Clash geht mit den besten Street-Skatern und Bowl-Ridern aus Europa in die vierte Runde. Über 200 Teilnehmer aus 17 Nationen kommen dann am 31. Mai und am 01. Juni in der Skatehalle-Berlin ab 10 Uhr zusammen. Ein bedeutendes und gefragtes Ereignis, das Deutschland jährlich entgegenfiebert.

Im Kern des Adidas Skateboard Clash stehen die Disziplinen „Street“ und „Bowl“. Dabei begeben sich 60 Street-Skater, 15 Bowl-Rider und 15 Amateur-Skater in einen spektakulären Wettbewerb. Und das Preisgeld ist auch beachtlich: 10.000 Dollar. Aber das Fahrerfeld gilt in diesem Jahr als noch internationaler und leistungsstärker. Unter anderem sind Jürgen Horrwarth, Philip Schuster, Ruben Rodriguez und Axel Cruysberg zu erwarten, die die Skatehalle-Berlin brennen lassen werden. Und neben dem Street- und Bowlcontest werden auch der Bowl Jam und der Girl Jam das Publikum begeistern.

Und ein Skate-Event ohne eine Party geht natürlich auch nicht. Daher kann auf der offiziellen Aftershow-Party im Cassiopeia der Feierlaune gefrönt werden.

Skatehalle-Berlin / Cassiopeia
Revaler Str. 99
10245 Berlin

Eintritt Skatehalle: 8 Euro
Eintritt Cassiopeia: 7 Euro    [...mehr]


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Autor: Riko

Zelplatz flickr ©photohome uk

Ein Zeltplatz mitten in der Stadt scheint vollkommen absurd zu sein und dann auch noch in Berlin. Ist es nicht und dies ist einer engagierten Offenbacherin zu verdanken, die aus dem vor sich hin vegetieren Freibad in Moabit, das wegen finanzieller Probleme schließen musste, einen beschaulichen Zeltplatz mit Blick auf den Fernsehturm gezaubert hat.

Die „Tentstation“, wie Sarah Oßwald ihre Zeltoase mitten in Berlin genannt hat, befindet sich lediglich fünf Gehminuten vom Berliner Hauptbahnhof entfernt – zentraler geht es kaum noch. Für das Konzept musste die 29jährige zahlreiche Gespräche führen, denn ein Zeltplatz in der Stadt ist nicht gerade das, was sich clevere Stadtplaner für das moderne Berlin gedacht hatten, aber da kein weiteres Konzept für die Bewirtschaftung der Fläche eingereicht wurde, konnte sich Sarah Oßwald am Ende erfolgreich durchsetzen.

Inzwischen hat der Zeltplatz, der Platz für rund 125 Zelte bietet, einen großen Bekanntheitsgrad erreicht und erfährt immensen Zulauf. Da das einstige Nichtschwimmerbecken zudem mit Sand aufgefüllt und einen Strandbar installiert werden konnte, haben die Gäste des Platzes ein wunderbares Ambiente, wo sich die anstehenden Sommernächte verleben lassen.

„Tentstation“
Seydlitzstraße 6-7
Bus 240, 120
S-Bahn: Hauptbahnhof    [...mehr]


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Autor: Riko

Flugshow auf der ILA flickr ©James Gordon

Jedes zweite Jahr im Mai begegnet man in Berlin-Schönefeld den blitzenden Augen von Menschen, die sich nicht satt sehen können, an den Flugzeugen auf der ILA. Selbstverständlich werden sich auch dieses Jahr wieder Tausende den Weg nach historisches Flugzeug flickr ©ausiegallSchönefeld am Rande von Berlin begeben, um einmal in einem Düsenjet zu sitzen, historische Flugzeuge zu bestaunen und den spektakulären Flugshows ihre Aufmerksamkeit zu schenken.

Vom 27. Mai bis zum 1. Juni gastiert die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) auf dem Südgelände des Großflughafens in Schönefeld. Sie ist die größte ihrer Art in Deutschland und besitzt eine fast 100 Jahre Geschichte, die einst in Frankfurt ihren Anfang nahm. Seit 1992 gehört die ILA allerdings zum festen Programm von Berlin, so dass die Ausstellung für Fachbesucher an den Wochentagen und vom allgemeinen Publikum am Wochenende besucht werden kann.

In den vergangenen Jahren kamen über 1.000 Aussteller aus 41 Ländern sowie über 200.000 Besucher zur ILA in Berlin. Die Veranstalter hoffen natürlich, dass das prächtige Maiwetter weiterhin anhält und man mit ähnlichen Besucherzahlen rechnen kann.

ILA Berlin – Südgelände Flughafen Berlin-Schönefeld, 12529 Schönefeld

Öffnungszeiten: 10-18 Uhr

Eintritt: 17 Euro / ermäßigt 11 Euro

Anreise mit der Bahn oder Bussen:
• Linien S 45 und S 9
bis Bhf. Altglienicke, weiter mit ILA-Bus-Shuttle Linie C
• Linien S 46, S 85 und S 8
bis Bhf. Grünau, weiter mit ILA-Bus-Shuttle Linie D
• Linie U 7
bis Bhf. Rudow, weiter mit ILA-Bus-Shuttle Linie B    [...mehr]


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Autor: Daniel

Die ersten Sonnentage sind genossen. Und die ersten Strandbars sind eröffnet. Berlin leitet die Gastronomie unter freiem Himmel ein. Endlich! Inmitten Berlins das pure Leben genießen. Im Sonnenstuhl liegen, auf dem Körper die Sonne spüren, im Sand die Füße vergraben, an einem Cocktail nippen – ein traumhafter Gedanke. Ein Gedanke, der in Berlin erlebt werden kann. Die schönsten Strandbars in Berlin seien hier erwähnt.

Strandbar Oststrand © Flickr Prc74

Capital Beach
Raus aus dem städtischen Leben, rein in die karibische Atmosphäre. Im Capital Beach kann entspannt und genossen werden. Und das an der Spree, aber auf Rasen. Eine Open-Air-Tanzfläche, Live-Musik und wechselnde Veranstaltungen sorgen für exotische Abende. Das Capital Beach öffnet täglich um 10 Uhr.

Strandbar Mitte
Die erste Strandbar, die sich noch immer einer großen Beliebtheit erfreut. Hier werden leise Töne angeschlagen. In der Strandbar Mitte soll einfach die Atmosphäre von Sonne, Sand und Wasser genossen werden. Insbesondere der Sonnenuntergang ist unbeschreiblich. Die Strandbar Mitte ist geöffnet.

Oststrand
Der größte Strand inmitten Berlins. Im Oststrand kann nicht nur auf die Spree geblickt, sondern auch auf der Spree getanzt werden. Denn das Tanzschiff Hanseat legt an. Sportliche Aktivitäten werden hier groß geschrieben. Und insbesondere die Völkerballweltmeisterschaften sorgen für eine ausgelassene Stimmung. Der Oststrand öffnet täglich um 10 Uhr.

Kiki Blofeld
Kronleuchter in den Bäumen, Sitzgelegenheiten aus Grashügeln und ein Billardtisch unter den Bäumen, so zeigt sich das Kiki Blofeld. Der Club Garten liegt unmittelbar an der Spree und bietet echten karibischen Sand. Einmalig ist das unterirdische Bootshaus, dessen Dach als Terrasse und dessen Haus als Club dient. Boote können hier inmitten einer Party einfahren. Das Kiki Blofeld eröffnet am 10. Mai um 15 Uhr.

Yaam
Afrikanische Lebenslust ist hier das Prinzip. Im Yaam sorgen Kunst, Musik und Sport für eine außergewöhnlich multikulturelle Stimmung. Hier will entspannt und gefeiert, die Sommerabende genossen und kulinarische Köstlichkeiten verspeist werden. Das Yaam öffnet täglich um 11 Uhr.

Badeschiff Arena
Ein schwimmendes Wasserbacken inmitten der Spree. Der Strandsand fehlt, aber der Sonnensteg und das einzigartige Badeerlebnis lassen Sommerstimmung aufkommen. Eine Open-Air-Bar und Live-Musik machen das Badeschiff Arena zu einem außergewöhnlichen Ort. Das Badeschiff Arena eröffnet am 3. Mai um 8 Uhr.

Beachpark 61
Die Strandbar des aktiven Sports. 22 Open-Air-Beachvolleyballplätze lassen Berlin zu einem sportlichen Platz werden. Und der Strand darf hier auch nicht fehlen. Ebenso laden laue Sommerabende zu Lagerfeuern ein. Der Beachpark 61 öffnet täglich in der Woche um 14 Uhr, am Sonnabend um 10 Uhr und am Sonntag um 12 Uhr.

Strandgut Berlin
Hinein in die Stadt und den Strandurlaub. Im Strandgut Berlin kann entspannt und gefeiert, gegessen und getrunken werden. Aber auch sportliche Aktivitäten können hier ausgelebt werden. Wechselnde Events machen diesen Ort zu einem nächtlichen Erlebnis. Das Strandgut Berlin eröffnet am 9. Mai um 20 Uhr.    [...mehr]


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Autor: Riko

Die Attraktivität einer Region kann man durch ganz unterschiedliche Projekte auf ganz unterschiedliche Art und Weise steigern. Einerseits hat sich die Stadt Berlin entschlossen mit neuzeitlichen Shoppingcentern wie das Alexa die Berliner mehr für ihre Stadt zu begeistern. Ein ganz anderer Weg ist der Modellpark Berlin-Brandenburg.

Hier konnten die Verantwortlichen Geschäftsführer neben den Jobcentern einzelner Bezirke auch die Senatsverwaltung ins Boot holen, um vergleichbar mit anderen Miniaturländern in anderen deutschen Metropolen ein Projekt ins Leben zu rufen, wo bedeutende Bauwerke der Region Berlin-Brandenburg als Modelle im Maßstab von 1:25 dargestellt werden. Als Standort wählte das grüne Karlshorst, das mit seiner natürlichen Umgebung das passende Ambiente für den Modellpark stellt.

Insgesamt können Besucher über 60 Bauwerk im Modellpark Berlin-Brandenburg bewundern. Unter anderem sind die Gedächtniskirche, der Spreewald, der Bismarckturm, die Siegessäule, das Rathaus Spandau, das Zeiss-Großplanetarium oder das Brandenburger Tor zu sehen. Äußerst detailreich und originalgetreu haben die Gäste die Möglichkeit, sich über die Architektur der einzelnen Bauwerke zu informieren.

Bei den Verantwortlichen hofft man, dass sich der Modellpark in der Reihe der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten Berlins behaupten kann. Schließlich soll das Projekt im Laufe der Jahre weiter wachsen und zusätzliche Stellenangebote im strukturarmen Lichtenberg schaffen.

Der Modellpark Berlin-Brandenburg ist zwischen dem 5. April und dem 31. Oktober jeden Tag von 9-19 Uhr geöffnet.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Knut: Ein Eisbär bewegt die Massen. Der Polar- isierende Liebling vieler Kinder und ihrer Eltern ist gleichzeitig das liebste Hassobjekt derjenigen, die nicht verstehen können, was an dem Eisbären und seinem bemüht lockeren Tierpfleger mit Bart dran sein soll. Es ist ja nicht so, als würde in Zoos und Tierparks nicht regelmäßig Nachwuchs geworfen.

Berlin Zoo Knut spielt © flickr / azrael74Baby Knut © flickr / Andrea & StefanBerlin Zoo Knut schläft © flickr / trespassers william

Was ist an Knut also so besonderes, dass er, beispielsweise, gegenüber einem jungen Stachelschwein oder süßen Baby- Elefanten dermaßen markant hervorsticht? An seinem Geburtstag im Dezember bekam der Bär sogar eine Fisch- Torte. Wenn die Seehunde des Zoos da mal nicht neidisch wurden: Schließlich verrenken sie sich für Fisch täglich den Hals und müssen möglichst publikumswirksame Kunststücke vollführen – Knut indes tut eigentlich nichts, außer herumzuliegen und die Schreie seiner Fans zu genießen.

Somit hat die Zoowelt hier ihren ersten selbst geschaffenen Superstar. Bisher wurden Tiere eher durch Auftritte in Fernsehserien oder Filmen berühmt. Klar, dass sich die Knut- Vermarkter auch diese Sparte nicht entgehen lassen. Nachdem Knut Stofftiere, Poster und Tassen beschert bekommen hat, startet jetzt ein Kinofilm mit dem familienfreundlichen Titel „Knut und seine Freunde“.

Berlin Zoo Knut der Eisbär © flickr / azrael74Doch von anderer Seite drohen Problemwolken: Der Zoo Neumünster meldet Besitzansprüche am berühmten Eisbär an. Notfalls soll geklagt werden, wenn der Zoo Berlin nicht bereit ist, eine Entschädigung zu zahlen. Etwas verwunderlich, dass diese Attacke aus Neumünster erst jetzt stattfindet: Anscheinend wurde gewartet, bis Knut durch den Film wieder im Rampenlicht steht, um die Berliner auch richtig unter Druck zu setzen.

Damit wird die Zoowelt Deutschlands endgültig zum Stargeschäft: Ich prophezeie eine Nacht der Zoo- Stars, auf der die Tiere aus dem Fernsehen samt Pflegern herumflanieren und sich beschnuppern können. Natürlich live im Fernsehen, mit Fans und rotem Teppich. Nur das mit den Autogrammkarten wird schwierig, hier muss sich Knut vielleicht von ein paar Affen helfen lassen.

Knut liebt sein Spielzeug © flickr / azrael74

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Autor: Daniel

Die Berlinale ist vorbei, jetzt gilt es mal wieder, sich seine Wochenendbeschäftigung in Berlin selbst zu suchen. Das Musical „Miami Nights“ könnte da ein interessanter Tipp sein. Ein voller Erfolg bei der Eröffnung in München, eine Story um Eifersucht, Rhythmus und Intrige und eine sowohl begabte wie attraktive Hauptdarstellerin – das Musical Miami Nights hat das Zeug dazu, ein neuer Stern am Himmel des Berliner Musiktheaters zu werden.

Berlin Admiralspalast © flickr / mrfuse

Vom 26. Februar bis zum 16. März gastiert das 2002 in Düsseldorf uraufgeführte Stück am Admiralspalast in Berlin.
Die Hauptdarstellerin ist die in Berlin geborene Patricia Meeden. Für die männlichen Hauptrollen konnten Felix Maximilian und Marc Seitz gewonnen werden.

Die Story: Die Kellnerin eines Salsa- Cafés, Laura, wird vom Turnier- Tänzer Jimmy Miller zur neuen Tanzpartnerin erkoren. Durch sie lernt er die für ihn bis dato fremde Welt des Salsa kennen. Seine alte Tanzpartnerin, Jessica Diamond, versucht derweil, durch Intrigen und zeitweiliges Verbünden mit Jimmys Erzrivalen Roy Fire, ihren alten Platz an Jimmys Seite wiederzubekommen.

Die Musik: Spricht vor allem Liebhaber von Klassikern an, das Setting der Story ist nun mal das Miami der 80er Jahre. Madonna, Gloria Estefan, George Michael und Salsa. Für Liebhaber dieser Kombination dürfte sich hier ein schöner Abend bieten.

Auf jeden Fall stellt das Musical mit seinem populären Thema eine schöne Ergänzung zu den anderen Shows in Berlin dar.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Potsdamer Platz

Innerhalb kürzester Zeit ist es dem Potsdamer Platz dank seiner Mischung aus innovativer und zeitloser Architektur gelungen zur neuen Mitte Berlins zu avancieren und zu eines der beliebtesten Immobilien Berlins zu werden. Während des Zweiten Weltkrieges verkümmerte das einstige Zentrum der goldenen 20er Jahre und darbte in der Bedeutungslosigkeit. Nach der politischen Wende wurde der Platz mit beeindruckenden Bauwerken wieder belebt. Das Beisheim-Center, das Sony-Center, das Kulturzentrum sowie die Potsdamer Platz Arkaden haben das 50 Hektar große Gelände eindrucksvoll bereichert.

Sony CenterEines der beeindruckendsten Immobilien am Potsdamer Platz ist ohne Zweifel das Sony Center, eine Kombination aus Geschäftswelt, Wohnen, Entertainment und Gastronomie. Der Mittelpunkt des futuristischen Baus aus Glas und Stahl, der vom Architekten Helmut Jahn konzipiert wurde, ist die lichtdurchflutete Arena. Sie ist umgeben von kleinen Cafés, einem Kino, mehreren Geschäften, dem Filmmuseum und war selbst Übertragungsstätte während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Dank der weltweiten Übertragung stand das Sony Center sinnbildlich für die moderne Medienstadt Berlin.

Für viele Firmen dient das Sony–Center als repräsentative Geschäftsniederlassung mitten im Herzen des pulsierenden Berlins. Etwas über 100.000 Quadratmeter stehen für Büro- und Geschäftsflächen innerhalb des Gebäudes zur Verfügung.

Potsdamer PlatzEin weiteres Highlight sind aber die Wohnungen des Sony-Centers, die man mit den entsprechenden finanziellen Mitteln entweder kaufen oder mieten kann. Die Forum-Apartments sind Mietflächen, die einen Ausblick auf das Innere des Centers gewähren. Ihre Größe variiert zwischen 38 und 145 Quadratmetern und sie garantieren den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Die Eigentumswohnungen des Centers befinden sich in der Esplanade Residence und sind eine Mischung aus Eleganz, Luxus und zauberhaftem Ambiente. Bis zu 225 Quadratmeter werden in vier Varianten als Fläche zur Verfügung gestellt.

Die einzigartige Atmosphäre in mitten der modernen Architektur machen den Potsdamer Platz zu einer einzigartigen Begegnungsstätte in der deutschen Hauptstadt.

Potsdamer Platz – neue Mitte Berlins

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Neues Museum zur DDR in Berlin

Kategorie: Vermischtes
27. November 2007
Autor: Christophe

Maik Schwolow (41) war eigentlich nur einer von – gelinde geschätzt – mehreren zehntausend Berlinern, die ihr Geld mit Wohnungsauflösungen verdienen. Wenn man die Bundeshauptstadt als Organismus betrachtet, dann sind Wohnungsauflöser die Verdauungsbakterien.

Aber Maik Schwolow ist nicht nur für Verdauung und Ausscheidung zuständig. Der Selbstständige möchte auch Bewahrenswertes aufheben. Die DDR hat es ihm besonders angetan.

Über die Jahre hat er ein ansehnliches Sammelsurium von Ost-Memorabilia zusammengetragen. Die Sachen lagerten zunächst in einer Halle. Eigentlich schade, dachte Schwolow und organisierte kurzerhand eine Ausstellung zum Alltag in der DDR.

Seit dem 1. November kann man sich für 4 Euro Eintritt im Carré am Alexanderplatz Original-Hängeregale, Sternradio-Geräte und die Illustrierte “Für Dich” angucken; der angeschlossene Souvenirshop bietet FDJ-Hemden und Ähnliches feil.

Einen Bildungsanspruch hat Kurator Schwolow indes nicht. Kein einziges Informationsschild setzt die Ausstellungsgegenstände in ihren historischen und politischen Kontext. Irgendwie macht das die Sache ziemlich fad. DDR-light sozusagen – die leichtverdauliche Variante dessen, was uns auch 18 Jahre nach dem Mauerfall noch Magenschmerzen bereitet. Wem’s gefällt.

Verklärte DDR.




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