» Tourismus
Wildwest im wilden Osten. In der Westernstadt El Dorado in Templin gibt es Cowboys, Pferde und Saloons. Und mit etwas Glück kann man dort sogar einen Goldrausch erleben.
Wer schon immer mal lässig die Türen zu einem Saloon aufschlagen wollte oder sich den Bart in einer Barbierstube scheren lassen wollte, muss dafür nicht eigens in den wilden Westen der Vereinigten Staaten reisen. Er fährt einfach in die brandenburgische Uckermark - die einen ähnlichen rauen Charme versprüht wie Montana - und taucht ein in die Atmosphäre der Westernstadt El Dorado. Unweit von Templin liegt das Areal, das originalgetreu einer typischen Western-City nachempfunden wurde.
Man kann hier Stuntshows, Greifvogelvorführungen, Indianertänze, Goldsuche und vieles mehr erleben. Ob alt oder jung – die Westernstadt El Dorado hält für alle zahlreiche Attraktionen bereit.
Gerade hat die Saison 2009 begonnen. Und neben einem klassischen Familienbesuch kann man in der Westernstadt auch heiraten, Feste feiern oder Firmenevents veranstalten.
Wer von weiter her kommt, mietet sich am besten ein Hotel in Templin. Vielleicht kann man das Western-Abenteuer auch mit einem Urlaub in der Uckermark verbinden. Gerade für den Urlaub auf dem Bauernhof gibt dort wunderbare Möglichkeiten. Und mit dem Cowboyhut passen Sie auch bestens in die Landschaft.
- ELDORADO-Templin, Am Röddelinsee, 17268 Templin
- Öffnungszeiten: 08. April bis 31. Oktober
- Preise: Erw. 10 €/Kinder 8 € (in Westernkleidung Eintritt frei)
[...mehr]
Wo sogar der Außenminister tanzt: Am 24.4.09 findet die 3. Europäische Clubnacht statt. Diesjähriges Motto: “Willkommen im Club: 5 Jahre Erweiterung der europäischen Union. 5 Jahre neue Horizonte”
Am 24. April wackeln wieder die Berliner Mauern. Allerdings nur die der Clubs. Denn dass immer mehr echte und symbolische Mauern eingerissen werden konnten in den letzten zwei Jahrzehnten, ist Grund genug ausgelassen zu feiern.
Und so lädt die deutsche Hauptstadt zur dritten Ausgabe der „Europäischen Clubnacht“ und feiert Europa im Rahmen eines Club-Großevents. Schirmherr ist Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, der sich im letzten Jahr verschwitzt, fröhlich und mit Becks in der Hand ablichten ließ.
Die EU hat derzeit 27 Mitgliedsstaaten, die DJs und andere Live-Acts nach Berlin entsenden, um in rund 30 Clubs ordentlich einzuheizen. Das Event soll auch eine Demonstration des politischen Willens sein, die Jugend Europas zusammenzubringen und gleichzeitig ihre Vielfalt zu präsentieren.
Füt nur einmalig 12 € kann man ab 23 Uhr bis in den Berliner Morgen tanzen. Überall und mit allen.
- Weitere Infos hier.
[...mehr]
Das Schloss Köpenick in Berlin, ist eines der schönsten Barockschlösser in ganz Deutschland. Der barocke Bau und der englische Park sind beliebte Veranstaltungsorte im Sommer.
Das Schloss wurde 1672 bis 1682, auf den Wunsch des späteren Kurfürsten Friedrich des III, erbaut. In den folgenden Jahren wurden immer mehr Teile hinzugefügt, wie etwa die Schlosskapelle. Immerhin drei-geschossig ragt das Schloss aus der Dahmeinsel hervor und bietet einen imposanten Blick über die Spreelandschaft. Es ist eines der schönsten Ziele des Hauptstadt-Tourismus.
Eine Besonderheit dieses Jagdschlosses sind die kunstvollen Stuckverzierungen im Inneren des Schlosses, die im 17. Jahrhundert von dem italienischen Künstler Giovanni Caroveri angebracht wurden. Der Wappensaal wurde erst durch die aufwendigen Stuckarbeiten zum Hauptsaal des Schlosses. Ebenfalls bemerkenswert sind die eindrucksvollen Deckenmalereien des flämischen Malers Jaques Vaillant.
Heute findet man innerhalb der Schlossanlage die “RaumKunst”, eine Zweigstelle des Kunstgewerbemuseums. In dieser Ausstellung werden Möbel und Bilder aus Renaissance, Barock und dem pompösen Rokoko ausgestellt.
Mit “Mendelssohn und die Violine” beginnt dieses Jahr die Konzertreihe im Schloss, am 8. März. Andere Konzerte sind über germanticketoffice.com abzurufen. Hier kann man auch Karten bestellen.
In diesem Jahr wird Köpenick zudem 800 Jahre alt. Der alte Stadtteil der erst 1920 nach Berlin eingemeindet wurde, hat ein schönes Altstadtviertel zu bieten, in dem dieses Jahr verschiedene Veranstaltungen durchgeführt werden. Beginn ist der Festakt zum 800-jährigen bestehen, der heute begangen wird.
Weitere Informationen über das Schloss Köpenick und andere Museen findet man auf der Webseite der Staatlichen Museen in Berlin.
Adresse:
Schloss Köpenick
Köpenicker Schlossinsel 1
12557 Berlin
Telefon: 030 65 66 17 49
Öffnungszeiten:
Montag – Freitags: 10 – 18h / Samstags und Sonntags: 11 – 18h
Eintritt:
Normal: 4 Euro /Ermäßigt 2 Euro / Donnerstags ab 14h, Eintritt frei [...mehr]
Die wunderschön arrangierten Gärten des Erholungspark Marzahn zählen zu den beliebtesten Naherholungszielen Berlins.
Die Berlin-Attraktion sind die “Gärten der Welt“. Der Chinesische Garten in der Hauptstadt darf sich tatsächlich zu den größten asiatischen Gärten außerhalb Chinas zählen. Im Zentrum des Mondgartens befindet sich ein 4.500 m² großer See umgeben von Pavillons, einer kleinen chinesischen Mauer, Brücken und Felsen.
Nach einem gemütlichen Schlendern durch den Park kann man seine Freizeit im Teehaus bei einem Tässchen original chinesischen Tee genießen. Ein japanischer Garten, in dem Elemente der traditionellen japanischen Gartenkunst eingefügt wurden, befindet sich auch in der Gartenanlage. [...mehr]
Sie sind die Besten der Besten. Und diese besten Wildlife-Fotografen stellen ihre Fotografien nun bis zum 18. Januar 2009 in Berlin aus – genauer gesagt, im Naturkunde Museum.
Diese Ausstellung, mit vielen wirklich fantastischen Fotos, basiert auf dem ebenfalls jährlich stattfindenden Wettbewerb “Wildlife Photographer of the Year”. Das Londoner Museum of Natural History und der TV-Sender BBC unterstützen und organisieren diese Ausstellung.
In Deutschland wird diese vom dem Wissensmagazin GEO unterstützt. Dadurch das die Ausstellung für Deutschland in Berlin stattfindet, dürfte sie vorallem für den Tourismus interessant sein.
Die besten Bilder hat das britische Museum zu einer einzigartigen Ausstellung zusammengestellt. Allerdings wurde nur Bilder aufgenommen, die zu fairen Bedingungen den Tieren gegenüber aufgenommen wurde. So durften nur Tiere in Freiheit abgelichtet werden und ebenfalls wurden nur Bilder genehmigt, wo die Tiere nicht gestört oder bedroht wurden. Faire Regeln und daher sehr authentische und lebensechte Bilder. [...mehr]
U-Bahn Cabrio in Berlin – eine Erlebnisfahrt
Normalerweise sieht man von den U-Bahnschächten der Stadt nur die verschwommenen Schemen durch die Fensterscheiben. Doch bei der Tunnel Tour der BVG eröffnen sich völlig neue Perspektiven auf den Berliner Untergrund.
Überirdisch können Berlin-Besucher mit dem Bus 100 eine recht preiswerte Sightseeing-Tour genießen. Unterhalb der Stadt erlebt man auf drei Plattformen mit maximal 150 Fahrgästen eine Sehenswürdigkeit ganz anderer und besonderer Art: Mit rund 35 km/h fährt der offene Wagen in etwa zwei Stunden durch das Streckennetz der Berliner Verkehrsbetriebe. Den Mitfahrern bietet sich ein Blick auf das, was sonst nur Zugführern und Gleisarbeitern geboten wird.
Das U-Bahn Cabrio beginnt seine Erlebnisrundfahrt am U-Bahnhof Alexanderplatz und kostet pro Person 40 Euro und für Kinder unter 14 Jahren 25 Euro. Jeder Fahrgast bekommt zur Sicherheit einen Schutzhelm und ein Moderator begleitet die Fahrt mit interessanten Details zu Technik, Architektur und Geschichte der Berliner Untergrundbahn.
Von April bis Oktober gibt es diese außergewöhnliche Sightseeing-Tour jeden Freitag um 20 Uhr und um 23.30 Uhr, wegen der hohen Nachfrage sollte man sich frühzeitig anmelden unter (030) 256 25 256 oder (030) 256 25 556.
Die Berliner sind anders. Die Bayern auch und die Westfalen sowieso. Und das ist auch gut so?
Über regionale Eigenarten, Besonderheiten, Liebenswürdigkeiten oder Bosheiten wird bereits, ich möchte sogar sagen zu Recht, ausführlich philosophiert. Der gemeine Bundesbürger ist eine Phrase. Was der eine Schrippe nennt, nennt der andere Semmel und wieder ein anderer Wecke.
Doch scheint dies nur eine Oberflächlichkeit zu sein. Oder gar große Politik? Es geht nicht nur um die Wahl der Wörter, bekanntlich macht ja der Ton die Musik.
Nach 20 Jahren in der ostwestfälischen Provinz, drei Jahren im niederbayrischen Hinterland und nun in Berlin angekommen, kann ich durchaus von mir behaupten, zwei Ohren (und gegebenfalls auch zwei Augen) für die sich teils aufdrängenden, teils feinen Unterschiede zu haben.
Auf Bayrisch können Unannehmlichkeiten mit derben Worten geklärt werden, ohne das es unfreundlich wirkt. Dem gemeinen Berliner ist die Wirkung seiner Worte soweit egal. Hauptsache ist, der gefasste Gedanke findet ein Sprachrohr. Direktheit vor Zurückhaltung, unverblümt vorneweg geprescht.
Diese Eigenart wird als Unfreundlichkeit nur missgedeutet. Denn was nutzt einem die gesäuselste Liebenswürdigkeit, wenn sich dahinter nur ein Schelm versteckt? Was nutzt einem der Honig ums Maul, wenn der Schmierer nur Böses im Sinn hat? Während in Westfalen der freundlichen Unehrlichkeit Vorzug geben wird, ist die unfreundliche Ehrlichkeit hier in Berlin eine regelrechte Wohltat! Man weiß, woran man ist. Und kommt man zurück in eine alte Heimat, durchschaut man die seichte Unterhaltung und sehnt sich zurück zur Berliner Schnautze. [...mehr]
Zwei Künstlerinnen haben die Mauer virtuell wieder aufgebaut
Die Mauer steht wieder. Zumindest von der Heinrich-Heine-Straße bis zum Bethaniendamm. Das Projekt “Virtual Wall” von Tamiko Thiel und Teresa Reuter ist eine Kunst-Simulation des Todesstreifens.
Die Ausstellung wurde gestern im Museum für Kommunikation in Berlin eröffnet. Im Zuge der langen Nacht der Museen wird sie ebenfalls präsentiert, am 30. August werden auch die Künstlerinnen vor Ort sein.
“Die virtuelle Mauer” ist ein Projekt von Thiel und Reuter, hinter dem eine Menge Recherche- und Programmierarbeit steckt. Präsentiert wird das, ähnlich wie damals die rote Infobox zur Bebauung des Potsdamer Platzes, als eine Art Videospiel mit Steuerkonsole.
Der Besucher steht vor einer Leinwand und steuert den unsichtbaren Avatar, mit dem er die virtuelle Umgebung ansehen kann. Es wurden sogar Schauspieler engagiert, die sich zufällig unterhaltende Passanten mimen. Die simulierte Mauer entspricht zum größten Teil der mit Graffiti verzierten Variante aus den 80ern. Es lässt sich aber auch in der Zeit reisen und den simulierten Abschnitt in der Jetztzeit oder in den 60ern besuchen.
Zur Ausstellung ist eine DVD geplant, die die Entstehung des VR-Kunstwerks dokumentiert. Soweit ich das der Website entnehmen kann, ist aber in dieser Richtung noch nichts Konkretes zu kaufen.
Adresse der Austellung “Virtual Wall”
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
D-10117 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 9-17 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 10-18 Uhr
Eintritt:
normal 3,00 €
ermäßigt 1,50 € [...mehr]
Ein recht gammeliger Hinterhof hinter einer Absperrung neben einem Pit-Stop-Store. Ein gut gekleideter Türsteher vor schwarzer Glastür. Wir befinden uns am Anhalter Bahnhof. Stresemannstraße. Das Hochhaus vor uns wirkt, als wäre es direkt aus den 70ern importiert.
Hinter der Türe verschwindet Berlin für einen Moment. Über uns hängen Lampen, die an Quallen erinnern, an einer schwarzen Decke. Locker verteilt ein paar Sitzgelegenheiten, an einer Dame hinter einem Tresen vorbei zum Aufzug.
Der Aufzug. Da ist Berlin ja wieder. Es geht in einem gläsernen, kleinen, spacigen … Aufzug, der an die Außenseite des Gebäudes gepappt ist, ziemlich schnell nach oben. Als hinter den Dächern die Stadt auftaucht, stockt dem geneigten Blogger der Atem. Ohne Zwischenstopp geht es direkt in den 16. Stock.
Hier befindet sich das Solar. Hier ist alles in Ordnung. Chillige Musik. Rundumblick auf Berlin. Teures, aber verdammt gutes Essen. Eine Lounge, in der man rauchen darf. Ein Live DJ für später. Unheimlich freundliche Bedienungen.
Das Solar ist einer dieser Clubs (Restaurants… Bars…), die einen Eindruck hinterlassen. Natürlich ist das Ganze irgendwie nobel. Dabei aber unheimlich chillig. Wer immer sich das ausgedacht hat, verdient einen Orden.
Es empfiehlt sich, vorher einen Tisch zu reservieren. Dann kann man hinterher noch wochenlang von dem Lammfleisch da träumen…
———————
Adresse:
Stresemannstraße 76 (Eingang links)
10963 Berlin
Öffnungszeiten:
Sonntag: 10:00 – 2:00
Montag bis Donnerstag: 18:00 – 2:00
Freitag bis Samstag: 18:00 – 4:00
Homepage (plus Telefonnummer zum Reservieren):
Das gemeinnützige Freizeit- und Erholungszentrum FEZ Berlin stellt das größte Zentrum seiner Art in Europa dar. Es liegt im Südosten, an der nördlichen Grenze von Treptow-Köpenick. Das Zentrum exisitert unter anderem Namen seit 1951.
Um diese Zeit wurde es als Pionierrepublik Ernst Thälmann für die Jungpioniere der DDR gegründet. Seit damals hat sich im Park eine Menge verändert, nicht zuletzt der Name: Das 1990 FEZ Wuhlheide betitelte Gelände heißt heutzutage FEZ Berlin.
Das FEZ ist ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Für die Sommerferien ist das Zentrum der perfekte Ort, um sich mal einen ganzen Tag auszutoben.
Hier gibt es z.B. eine Halfpipe für Skater und einen Töpferkurs für kleinere Kinder, außerdem Vorträge, Workshops, Konzerte, Sportprogramme, Malkurse, Computerkurse, Festivals – die Veranstalter versuchen, so ziemlich alles abzudecken, was einen jungen Menschen so interessieren könnte.
Die zum Teil lange Fahrt aus anderen Teilen Berlins ins FEZ lohnt sich also auf jeden Fall! Natürlich ist das FEZ auch Bestandteil des Super Ferien Pass für Berlin.
Der Bau ist ziemlich alt und sieht auf den Fotos etwas heruntergekommen aus, davon sollte man sich aber nicht täuschen lassen! Einfach mal das Programm des FEZ auf der Homepage durchlesen, da ist für jedes Interesse etwas dabei.
In diesem Jahr gibts die FEZitty. Da spielen die Kinder Erwachsen und können ihre Eltern im Elterngarten abgeben. Kinder können sich hier Berufe aussuchen und sogenannte Wuhlis verdienen. Klingt sehr witzig und war, wenn ich mich richtig erinnere, in den vergangenenen Jahren ein großer Erfolg!
Adresse:
An der Wuhlheide 197
12459 Berlin
Öffnungszeiten:
Schulzeit:
Dienstag bis Freitag 09.00 – 22.00 Uhr
Sonnabend 13.00 – 18.00 Uhr
Sonntag / Feiertage 10.00 – 18.00 Uhr
Sommerferien:
Dienstag bis Freitag 11.00 – 18.00 Uhr
Sonnabend 13.00 – 18.00 Uhr
Sonntag / Feiertage 11.00 – 18.00 Uhr
Eintrittspreise:
Je nach Veranstaltung unterschiedlich. Programm gibt es hier. [...mehr]












