» Reinickendorf

Agentur für Arbeit in Berlin

Kategorie: Vermischtes
24. November 2008
Autor: Christian

Die Rezession kommt und viele haben Angst vor der Zukunft. Hier einige Anschriften, wo man sich über den Arbeitsmarkt informieren kann.

Für diejenigen die bereits über drei Jahre in die Sozialversicherung eingezahlt haben und nicht länger als zwei Jahre arbeitslos waren, sind die Agenturen für Arbeit die Anlaufstellen. Hier kann man sich über das Arbeitsrecht und über Bedingungen informieren und seine Anträge zum Arbeitslosengeld I stellen.

Agentur für Arbeit/Arbeitsagentur Berlin Lichtenberg

Gotlindestr. 93
10365 Berlin
Telefon: 01801 / 555111|Fax: 030 / 5555884999 | Lichtenberg@arbeitsagentur.de

Agentur für Arbeit/Arbeitsagentur Berlin Marzahn-Hellersdorf
Janusz-Korczak-Str. 32
12627 Berlin
Telefon: 01801 / 555111| Fax: 030 / 5555891599 | Marzahn-Hellersdorf@arbeitsagentur.de

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Autor: Christophe

Der Überfall auf einen Geldtransporter am 29. Oktober des vergangenen Jahres scheint aufgeklärt: Die Polizei hat am Samstagabend in der Zermatter Straße (Reinickendorf) den dritten mutmaßlichen Täter verhaftet. Der 54jährige verurteilte Schwerverbrecher Bernd M. konnte aufgrund von Blutspuren am Tatort identifiziert werden.

Bei dem Überfall hatten drei maskierte Männer einen Geldboten erschossen. Die Kaltblütigkeit und Brutalität, mit der sie vorgingen, löste bundesweit Entsetzen aus. Die Berliner Polizei konnte die Tat relativ schnell aufgeklären: Die erste Festnahme erfolgte unmittelbar nach dem Überfall, der Verdächtige hatte bereits früher mit M. Verbrechen begangen. Die zweite Festnahme fand vier Wochen nach der Tat in Wilmersdorf statt; in der Schulter des Verhafteten steckte noch eine Kugel, die der beschossene Wachmann abgefeuert hatte.

Bernd M. gilt als gefährlich und widersetzte sich seiner Verhaftung durch ein Spezialeinsatzkommando. Angeblich wurde er noch am Wochenende einem Haftrichter vorgeführt.    [...mehr]


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Bus guillotiniert

Kategorie: Vermischtes
13. Dezember 2007
Autor: Christophe

Heute Nacht gegen 0:45 Uhr versuchte ein Busfahrer, unter der Eisenbahnbrücke an der Klempkestraße in Reinickendorf durchzufahren. Der Doppeldeckerbus hatte zu diesem Zeitpunkt eine Höhe von 4,06m. Die Brückenkonstruktion beginnt in 3,70m Höhe. Der Bus wurde exakt um die Differenz von 36cm gekürzt. Dem Fahrer ist glücklicherweise nichts geschehen. Nach ersten Erkenntnissen hat er sich verschätzt: Er ist noch jung. Übrigens ist der Bus, abgesehen davon, dass er kein Dach mehr hat, unbeschädigt und fahrtüchtig. Auch die Brücke nahm keine ernstzunehmenden Schäden, nur der Lack ist etwas angekratzt. Ein eigens herbeigerufener Brückenmeister der Deutschen Bahn konnte das bestätigen. Der jüngsten Pisa-Studie zufolge haben deutsche Schüler übrigens keine nennenswerten Fortschritte in Mathematik gemacht.    [...mehr]


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Der Rentner als Polizist

Kategorie: Politik
22. November 2007
Autor: Christophe

Aufgrund akuten Personalmangels liebäugelt die CDU mit dem Gedanken, das Ordnungsamt von Reinickendorf künftig durch Rentner und Arbeitslosengeld-II-Empfänger verstärken zu lassen.

Das geht aus einem Bericht der “Welt” hervor. Dirk Steffel, CDU-Sprecher in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), spricht von einem „gestörte[n] subjektive[n] Sicherheitsempfinden von älteren Leuten“. Die zurzeit 32 Mitarbeiter des Ordnungsamtes reichten einfach nicht aus; und die freiwillige Polizeireserve (FPR) hat man erst 2002 aufgelöst.

Mit ihrer Idee stößt die CDU prompt auf den entschiedenen Widerstand der Grünen: „Wir haben nicht jahrelang für die Abschaffung der freiwilligen Polizeireserve gekämpft, um sie jetzt durch die Hintertür wieder einzuführen.“, erklärt Anke Petters, Fraktionsvorsitzende der Grünen in der BVV.

Tatsächlich war die freiwillige Polizeireserve äußerst umstritten; immer wieder sollen ihr Rechtsextreme angehört haben, gelegentlich war auch von Waffenhandel die Rede. Am 1. Oktober 1998 hatte die FPR 1.359 Mitglieder. Die Pseudo-Ordnungskräfte mussten eine zweiwöchige Ausbildung absolvieren, zu der auch Schusswaffentraining gehörte.

Nun möchte die CDU ja, wie sie beteuert, beileibe nicht die FPR zurückholen. Steffel orientiert sich am Limonaden-Geschäft und spricht von “Ordnungsdienst Light”. Er geht davon aus, dass es möglich wäre, Unruhestifter konsequent auszuschließen. Und von “richtigen” ordnungsamtlichen Aufgaben ist ja gar keine Rede: Verkehrsüberwachung sieht er als potenzielles Arbeitsfeld. Schon mit der Kontrolle des Maulkorbzwangs für Kampfhunde will Steffel nur die Profis betrauen.

Die SPD äußert sich kritisch zur Umsetzung des Konzepts: Ein Mitarbeiter des Ordnungsamts müsse in jedem Fall angemessen ausgebildet werden. Wie aber erklärt man einem - gleich ausgebildeten - ALG-II-Bezieher, dass er bloß eine Aufwandsentschädigung bekommt und nicht das ganze Gehalt?

Welche Gefahr in dem Gedanken steckt, Freiwillige auf Streife zu schicken, scheint den sogenannten Volksparteien nicht von Wichtigkeit. Soziale Sicherheit ist nichts, was man mal eben mit ein paar Ehrenamtlichen gewährleisten kann. Es gibt gute Gründe für die sorgfältige Ausbildung von Mitarbeitern des Ordnungsamts. Die FPR war, und “Ordnungdienst Light” wäre, rasch ein Sammelbecken für Gestalten, die den Rechtsstaat nicht unbedingt hochhalten. Für mich klingt das alles ein bisschen nach Bürgerwehr.    [...mehr]


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