Musik Archive » Das Berlin-Blog

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In Berlin ist immer was los, auch zum Jahreswechsel. Wer noch keine Pläne für die heißeste Nacht des Jahres gemacht hat, der sollte schnell weiterlesen. Hier gibt es ein paar intereassente Tipps dazu, wie man sein persönlich aufregendstes Silvester 2012 gestalten kann.

Feuerwerk über dem Brandenburger Tor ©Flickr/Mr. Frosty Man (CC-Lizenz: Weitergabe unter gleichen Bedinungen/ Namensnennung)

Einige wollen es an Silvester immer ruhig angehen lassen, andere drängen sich in Clubs, so mancher mag Kultur und wieder andere bibbern jedes Jahr vorm Brandenburger Tor. Was man am letzten Abend im Jahr 2012 in Berlin erleben kann, folgt sogleich.

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Wer Lust auf ausgefallenen Karaoke-Spaß mitten im Herzen von Berlin haben möchte, der sollte zu Monster Ronson’s Ichiban Karaoke gehen. Hier verbringt man quasi Stunden in einer Art Paralleluniversum und vergisst so die Zeit. Ob in einer Gruppe oder allein, eine aufregende Nacht ist vorprogrammiert.


Bist du ein Gesangstalent, möchtest es gerne werden oder ist es dir egal, weil du trällerst, wie dir der Schnabel gewachsen ist, dann solltest du zur Karaoke gehen. Bei Monster Ronson’s Ichiban Karaoke, gibt es eine große Auswahl toller Songs und jede Menge Party-Stimmung.

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Am Mariannenplatz in Kreuzberg, befindet sich das Kunstquartier Bethanien, welches mit seinen beiden Portaltürmen zunächst an eine Mischung aus Kirche und Palast erinnert. Im Inneren gibt es aber noch viel mehr zu sehen!


Das Kunstquartier Bethanien war früher ein Diakonissenkrankenhaus, wurde aber schon in den 70er Jahren von Künstlern für sich entdeckt. Am Mariannenplatz in Kreuzberg gelegen, ist natürlich auch das Bethanien schon besetzt worden, was auch sonst!

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„Du bist, was du machst“ lautet das Motto am 18. Juli beim ersten Kreativmarathon in der „Film Arche“ Berlin-Kreuzberg. Was die 26 ausgewählten Teilnehmer aus diesem Thema machen, bleibt ihrer Kreativität überlassen. Mithilfe von Profis der Filmbranche entstehen innerhalb eines Tages tiefschürfende Trailer, exotische Porträts oder mitreißende Reportagen.

Mitreißend sind auch Werke wie „Rosa Jungs“, die Themen abseits des Mainstreams aufgreifen. Der Film erzählt die Geschichte eines Jungen aus Kreuzberg, der sich seiner homosexuellen Orientierung bewusst wird und stammt aus der Ideenschmiede „Film Arche“. Die Film-Schule grenzt sich nicht nur dadurch vom Rest ab.

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Im September ist es wieder so weit, auf dem Flughafen Tempelhof kann man sich illustre Bands anhören, lokale Labels besuchen und abends gemütlich ins eigene Bett fallen. Mit einem dicken Line Up macht das natürlich noch mehr Spaß.

Wenn sich der Festivalsommer dem Ende zuneigt, man eigentlich auch keine Lust mehr auf kalte Zeltnächte und regnerische Festivalschlammorkane hat, dann wartet die Hauptstadt noch mit einem Kracher auf, ganz ohne Camping, für die Unterkunft muss man also schon Hostels oder Bekannte aus der Umgebung zu Rate ziehen.

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Zeichnen lernen mit Dr. Sketchy unterscheidet sich gravierend von Zeichenkursen wie man sie kennt. Wenn sich das White Trash Fast Food mal wieder in Dr. Sketchy’s Anti Art School verwandelt, dann treffen Cabaret und Aktzeichnen aufeinander und werden zu einem garantiert einzigartigen Event.

Bei Dr. Sketchy geht es nicht darum, verbissen an seinen Zeichen-Fähigkeiten zu feilen, sondern vielmehr um Musik, Unterhaltung und gute Drinks. Burlesquetänzerinnen, Artisten und außergewöhnliche Schönheiten stehen Modell, um sich von den Teilnehmern auf dem Papier verewigen zu lassen. Und wer die Location – das White Trash Fast Food – kennt, kann wohl erahnen, dass dieses Event mit einem gewöhnlichen Volkshochschulkurs nicht das Geringste zu tun hat.

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Das Kaffee Burger in der Torstraße in Berlin ist ein Lokal mit langer Geschichte, das besonders dank der alle 14-Tage stattfindenden Russendisko auch überregionale Bekanntheit erlangte.

Bereits seit 1890 existierte am Standort des heutigen Kaffee Burger ein Lokal, welches 1936 von der Familie Burger übernommen wurde und damit seinen neuen Namen erhielt. In den 1970er Jahren entwickelte sich der kleine Privatbetrieb zu einem beliebten Treffpunkt der künstlerischen und intellektuellen Szene der DDR. Dramatiker, Schauspieler, Künstler und Journalisten wie zum Beispiel Ulrich Plenzdorf, Heiner Müller, Bettina Wegner, Klaus Schlesinger oder Katharina Thalbach gingen im Kaffee Burger damals ein und aus. Den Behörden war dieses freidenkende Publikum natürlich nicht ganz geheuer und so wurde das Lokal, unter dem Deckmantel weitreichender Renovierungsmaßnahmen, 1979 vorübergehend geschlossen, was für längere Zeit das Ende des Kaffee Burger als Künstlerlokal bedeutete.

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Das Berliner Nachtleben ist so bunt und vielfältig wie die Stadt selbst. Wer die Nacht zum Tag machen will, findet viele Möglichkeiten für ausgedehnte Streifzüge. Die Hauptstadt hält für jeden Geschmack das passende Angebot bereit

Berliner Nachtleben ©Flickr/ Steve Parker

Ohne die Gängelung durch eine Sperrstunde kann der Nachtschwärmer die angesagten Szenelokale in den Berliner Bezirken besuchen. Friedrichshain, das SO 36 in Kreuzberg, die schwul-lesbischen Treffpunkte in Schöneberg oder die Oranienburger Straße in der Nähe der Hackeschen Höfe sind da nur eine bescheidene Auswahl für das vielfältige Angebot an Bars, Clubs und schrägen Kneipen in Berlin.

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Berlin lebt vom Tourismus und dazu gehören auch die tausenden Besucher, die jedes Wochenende aus aller Herren Länder anreisen und sich in das berliner Nachtleben stürzen. Und auch die Berliner selbst lieben ihre unvergleichbare Clubszene. Doch seit einigen Jahren grassiert ein Virus durch die Stadt, den man im Volksmund als Klubsterben bezeichnet.

Letztes Wochenende hieß es bye, bye Klub der Republik, womit ein weiteres Monument aus dem Nachtleben der Hauptstadt dem verbreiteten Klubsterben zum Opfer fiel. Nach dem „Knaack-Klub“ oder dem „Icon“ konnte sich erneut ein Stück Berliner Geschichte der wachsenden Gentrifizierung nicht zur Wehr setzen. Der Tod des KDR kam unverhofft und plötzlich und war vielleicht der Auslöser dafür, dass sich nun der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) dieser Pandemie annimmt und die Rettung der Musikszene zur Chefsache erklärt. Nach dem Vorbild des Filmboards soll nun auch ein Musicboard gegründet werden, welches eine Lobby für die gesamte Musikbranche schaffen soll.

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Die vier Londoner Jungs der Indie-Rock Band, „The Vaccines“, beehren am 18. Dezember den Berliner Postbahnhof.

„The Vaccines“ kommen in den Berliner Postbahnhof. Dort werden sie das Publikum wohl erst wieder entlassen, wenn alle T-Shirts klitschnass und die Schuhe, da ständig jemand drauftritt, voller Flecken sind. Kurz vor der Heiserkeit wird man auf das Konzert zurückblicken können und sich sagen, man hätte endlich mal wieder straighten, treibenden Rock ‘n’ Roll zuhören bekommen. Wer aber sind „The Vaccines“? Und was darf man als Konzertbesucher vom Konzert erwarten?

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