» Mitte
Siegessäule – touristisches Highlight in Berlin
Inmitten des Großen Tiergartens guckt sie über den Spitzen der Bäume hervor, die Berliner Siegessäule. Ein Stück Geschichte, historisches Erbe und touristisches Highlight auf dem Weg zum Brandenburger Tor ist der fast 67 Meter Hohe Aussichtsturm auf dem großen Stern.
Nach Plänen von Heinrich Stracks wurde das heute unter Denkmalschutz stehende Turmbau zwischen 1864 und 1873 errichtet. Die Siegessäule selbst besteht aus einem Sockel mit poliertem roten Granit und vier, ursprünglich aber drei, sich nach oben verjüngenden Säulentrommeln. Die Mittelinsel des zu jeder Tageszeit viel befahrenen Großen Stern kann über einen Fußgängertunnel unterhalb der Fahrbahn erreicht werden. Der Zugang zu diesen Tunneln erfolgt durch eines der vier neoklassizistischen Torhäuser, die erst später um 1941 errichtet wurden.
Im Innern der Siegessäule
In ihrem Innern führt eine Wendeltreppe mit 285 Stufen zur 50 Meter hohen Aussichtsplattform. Von dort hat man einen wunderbaren Ausblick über den Tiergarten bis hin zum Potsdamer Platz und Brandenburger Tor. [...mehr]
Am 1. Juni 2009 lädt das Hotel Park-Inn am Berliner Alexanderplatz alle begeisterten Sportler zum 4. Sky Run Berlin ein. Der rasante Treppenlauf startet am Neu! Alexanderplatz und führt 39 Etagen und 770 Stufen gen Himmel, bis auf der Dachterrasse des Park-Inns die Zielflagge zu sehen ist.
Die besten Treppenläufer Deutschlands geben sich am Pfingstmontag am Alexanderplatz ein Stelldichein. Mit von der Partie wird auch Weltmeister Thomas Dold sein. Neben dem Sport-Wettkampf für alle Läuferinnen und Läufer, ob Profis oder Freizeitathleten, werden auch 160 Feuerwehrleute ins Rennen um die dritte Deutsche Meisterschaft der Feuerwehr im Treppenlauf gehen. In voller Ausrüstung werden sie versuchen, in Bestzeit die 770 Stufen des Hotels Park-Inn in Berlin-Mitte zu bewältigen.
Sky Run ist das Highlight der Berliner Laufszene
Das spektakuläre Event findet freilich in einem angemessenen Rahmen statt. Musik, Tanz und Moderation macht den Sky Run Berlin zu einem Höhepunkt der Berliner Laufszene und lockt jährlich ein interessiertes Publikum an.
Anmeldung zum Berliner Sky Run 2009 noch möglich
Wer sich noch kurzfristig für eine Teilnahme am 4. Sky Run Berlin entschlossen hat und am Pfingstmontag auf dem Dach des Park-Inn nach den Sternen greifen möchte, kann sich noch bis zum 24. Mai 2009 im Internet anmelden. Insgesamt gilt es Preise im Wert von mehr als 4000 Euro zu gewinnen. Zur online Anmeldung geht es hier.
Startschuss fällt am 1. Juni 2009 um 12 Uhr mit dem Rennbeginn der ersten Gruppe Feuerwehrleute. Um 12.40 geht es dann für die anderen Läufer los, bis um 13.50 Uhr die zweite Gruppe der Feuerwehr an den Start geht. [...mehr]
Friedliche Revolution – Die Open Air Ausstellung in Berlin
20 Jahre ist es nun her, dass die Mauer gefallen ist und die Deutsch-Deutsche Grenzen geöffnet wurden.
Seit heute ist die Open-Air Ausstellung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls auf dem Berliner Alexanderplatz geöffnet. Diese Freilauftaustellung erzählt die Geschichte der “Friedlichen Revolution 1989/90″.
Ich bin selber ein Kind der Wende, meine Eltern haben die ehem. DDR 1988 über Ungarn verlassen. Vielleicht interessiert mich diese Ausstellung daher ganz besonders, man darf einfach nicht vergessen, dass die DDR ein Unrechts-Regime war, das vielen Menschen das Leben gekostet hat und Familien -bis heute- auseinander gerissen hat.
Und genau daran möchte die Ausstellung “Friedliche Revolution” erinnern, die heute morgen von Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet wurde.
Aber auch der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der Kulturstaatsminister Bernd Neumann und der Liedermacher Wolf Biermann werden zu Eröffnung erwartet.
Geschichtliches: Am 4. November 1989 versammelten sich mehr als 500.000 Menschen auf dem Berliner Alexanderplatz in Berlin-Mitte.
Die Redner der Versammlung forderten die uneingeschränkte Meinungs- und Versammlungsfreiheit und eine Reformation der DDR. Auf ihren mitgebrachten Transparenten standen Aufrufe und Forderungen wie “Wir sind das Volk” und “Demokratie – Jetzt oder Nie”. Die friedlichen Proteste wurden damals vom DDR-Fernsehen live übertragen.
Die Repräsentanten der SED wurden ausgepfiffen und die kommunistischen Machthaber konnten nur noch hilflos zusehen.
Die friedliche Revolution von Berlin – nun als Ausstellung unter Alexanderplatz in Berlin
Am 9. November ging Günther Schabowski in die Geschichte ein und eine ganze Nation feierte diesen Mann. Denn mit einer fast beiläufigen Bemerkung hatte Günter Schabowski am 9. November 1989 für eine Weltsensation gesorgt.
Das höchste Mitglied des DDR-Machtzirkels erwähnte auf einer Pressekonferenz in Ost-Berlin, scheinbar ganz nebenbei “Dass für Privatreisen ab sofort und unverzüglich vereinfachte Genehmigungsverfahren gelten”. Noch in derselben Nacht geben die Grenzposten dem Druck der Menschen nach und öffnen die Grenzübergänge innerhalb Berlins und zur Bundesrepublik.
Von dieser spannenden Zeit erzählt die Ausstellung “Friedliche Revolution 1989/90″ unterm Berliner Fernsehturm. Von der Geschichte der DDR und den Schicksalen, die sich in ihr ereigneten. Die Ausstellung lädt zur Diskussion ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnert daran, das man die dunkle Geschichte der DDR nicht vergessen darf.
Einen Teil der Berliner-Mauer Geschichte kann man sich auch in der East Side Gallery ansehen.
Es finden aber auch Führungen statt, die dann lediglich 5 Euro kosten. Die Ausstellung kann noch bis zum zum 15. November besucht werden. [...mehr]
Schräg, schrill, kultig. “The Producers” ist rund um den Globus das erfolgreichste Musical aller Zeiten. Endlich kommt das verrückte Stück in Berlin auf die Bühne – am geeignetsten aller Spielorte, dem Admiralspalast.
Musical-Fans aufgepasst: Ab dem 15. Mai 2009 gibt es den Musical-Megaerfolg von Mel Brooks in der Hauptstadt zu sehen.
Die Story: Die zwei jüdischen Gauner Bialystock und Bloom planen den größten Broadway-Misserfolg aller Zeiten zu produzieren, um sich mit dem Produktionsgeld nach Rio abzusetzen. Dazu wollen sie das Stück “Frühling für Hitler” des Altnazis Franz Liebkind als Flop inszenieren. Es geschieht aber das Unglaubliche: Das Stück wird ein gigantischer Erfolg. Der Nationalsozialismus wird so gehörig durch den Kakao gezogen, dass die Zuschauer Sturzbäche von Lachtränen weinen. Nun haben Bialystock und Bloom ein riesiges Problem und die Handlung wird immer aberwitziger.
Lachen über den “Frühling für Hitler”
Das Musical “The Producers – Frühling für Hitler” gehört zu den gelungensten Parodien auf den Nationalsozialmus, vergleichbar mit Ernst Lubitsch Film “Sein oder Nichtsein“ (1942) oder Charlie Chaplins “Der große Diktator” (1940). Mel Brooks kann denn auch von sich behaupten: “Ich bin wahrscheinlich der erste Jude, der mit Hitler richtig viel Kohle verdient.“ Dass es verdiente Kohle ist, davon können wir uns jetzt endlich auch hierzulande überzeugen.
Es gibt für “The Producers” wohl keine passendere Spielstätte als den Admiralspalast in Mitte, den man getrost als “kleinen Broadway” bezeichnen kann. Denn “The Producers” punktet mit allem, was man mit dem Mythos Broadway verbindet: Ohrwürmer, gewagte Choreographien, wunderbare Akteure, skurille Figuren und rasanter Witz.
Also nichts wie hin!
- Wo? – Admiralspalast Berlin
- Wann? – Vom 15. 5. – 18.07.2009
- Karten und weitere Infos hier
[...mehr]
Deutsches Currywurst Museum in Berlin eröffnet bald
Der Zähler läuft schon, bald hat Berlin eine neue Attraktion: Das Currywurst Museum.
Am 16. August soll es so weit sein, die Currywurst bekommt ein Denkmal gesetzt. In Berlin wird endlich das gewürdigt, was Berliner, Besucher und Bundeskanzler in die Sucht treibt – die Currywurst.
Die Currywurst ist in Berlin erfunden worden und deshalb soll sie hier auch ausgestellt werden, auch wenn der Ruhrpott die Currywurst für sich gepachtet zu haben scheint, ihre Heimat ist Berlin. Hier wurde sie vor nunmehr 60 Jahren erfunden und das ist auch gut so.
In einer Erlebnisausstellung über mehrere Etagen sollen die Geschichte und der “Mythos Currywurst” präsentiert werden.
In der Schützenstraße 70 unweit vom Checkpoint Charlie und der bekannten Friedrichstraße werden die Tore ins Currywurstparadies bald für Besucher geöffnet, wie noows.de in einer Meldung berichtet.
Dabei wird aber nicht nur über die Currywurst selbst sondern auch über ihre Entstehungsgeschichte, Ende der Vierzigerjahre berichtet, als Herta Heuwer die Currywurst erfand. In Bild und Ton wird auch Berlin in der Ausstellung thematisiert und die Rolle der Currywurst als Kulturgut in der Berliner Geschichte.
Man darf abwarten wer die Eröffnungsrede halten wird, am besten ein bekennender Currywurst-Liebhaber so wie Gerhard Schröder zum Beispiel oder doch lieber ein Urgestein, das Currywurst und Berlin die Liebe gesteht?
Und natürlich gibt es die Currywurst auch live zum Anfassen. In einem Loungebereich kann man der Currywurst an die Pelle gehen, wenn man diese denn mag.
Nähere Informationen findet man auf der Webseite des Currywurst Museums.
Deutsches Currywurst Museum Berlin
Schützenstraße 70
10117 Berlin-Mitte (Nähe Checkpoint-Charlie)
Eröffnung: 16. August 2009
Öffnungszeiten: täglich 10h bis 20h
Eintritt: 7 bis 11 Euro, Kinder unter 6 Jahren Eintritt frei. [...mehr]
1810 wurde das Naturkundemuseum gegründet, und bietet heute eine breite Sammlung an kulturhistorischen Objekten.
Mehr als unglaubliche 30 Millionen Objekte beherbergt das Museum in der Invalidenstraße in Berlin-Mitte.
Mineralogische, geologische, paläntologische und zoologische Sammlungen umfassen die ca. 6600 qm große Ausstellungsfläche. Seltene und wertvolle Gegenstände zeigen die Schönheit und Entwicklung der Natur.
In den Sälen des Museums kann man sich, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, über die Themen Saurier, Fossilien, Mineralien und Vögel schlau machen.
Die Attraktion der Ausstellung bildet das weltweit größte Skelett eines Dinosauriers. Der Brachiosaurus stammt aus Ostafrika und ist der Star in der Saurierwelt der Naturkundemuseums in Berlin. Groß und Klein geraten beim Anblick des Sauriers ins Staunen!
Die neue Ausstellung „Evolution in Aktion“ stellt ausgewählte Mechanismen der Evolution vor, die sich bestimmend auf das Aussehen, Verhalten und die Vielfalt von Tieren und Pflanzen ausgewirkt hat. Erklärt wird zum Beispiel, wie das prächtige Gefieder des Pfaus zu erklären ist, oder warum das Zebra seine Streifen hat. Ein lohnenswerter Besuch für die ganze Familie. [...mehr]
Das Warten hat ein Ende – Mit dem Vogelgezwitscher kehren auch die Langstreckenläufer zurück aus der Dunkelheit der Wintermonate. Am 5. April findet der traditionelle Berliner Halbmarathon statt. Wer sich erst jetzt aufrafft kommt aber zu spät: Eine Mitmach-Anmeldung ist wegen des Andrangs nicht mehr möglich.
Bereits zum 29. Mal sammelt sich zu Frühlingsbeginn in Berlin-Mitte alles, was beim Laufen oder Fahren weite Distanzen schätzt, ob nun klassisch zu Fuß, mit Teleskopstäben, auf Skates, im Rollstuhlfahrer oder auf dem Handbike.

21,0975 Kilometer müssen die tapferen Sportler bewältigen, beginnend an der Schlossbrücke über Unter den Linden, weiter durchs Brandenburger Tor, der Straße des 17. Juni, dem Ernst-Reuter-Platz zum Schloss Charlottenburg, bis zum Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße, dem Reichpietschufer, Potsdamer Platz, der Stresemann- und Kochstraße, der Leipziger Straße und von dort aus zum Ziel am Roten Rathaus. Puhhh!
Der Halbmarathon ist auch ein internationales Sportfest der Freundschaft, das Profis neben Amateuren und Freizeitläufern versammelt. Und die Sportler können sich der begeisterten Anfeuerungsstürme des Publikums sicher sein. Des guten Wetters hingegen nicht. Aber ein echter Sportsfreund nimmt auch den Regen sportlich.
Informationen
Termin: 5.4.2009, ab ca. 10 Uhr (unterschiedliche Startzeiten je nach Disziplin)
10:10 Uhr Start: 3,5 km FUN-RUN
10:20 Uhr Start: 21,0975 km Inline-Skating
10:40 Uhr Start: 21,0975 km Rollis & Handbiking
10:45 Uhr Start: 21,0975 km Laufen & Power-Walking
11:10 Uhr Start: ca. 7,4 km Nordic City Walk
Für Kinder finden bereits am Samstag, den 4. April 2009 um 15:00 Uhr die Bambiläufe über 500/1.000 m sowie der SCC-Skating KidsCup (Jahrgänge 1999 und jünger) auf dem neuen Messegelände in Gartenfeld statt. [...mehr]
Diesen Montag wurde in Berlin die Ausstellung über die originalen Baupläne von Auschwitz eröffnet. Der Überlebende von Auschwitz – Wladyslaw Bartoszweski organisierte die Ausstellung in Berlin.
Erstmal werden die Pläne von Auschwitz einer breiten Öffentlichkeit in Berlin zugänglich gemacht. Wladyslaw Bartoszweski ist Außenminister von Polen und Auschwitzüberlebender und möchte das Bild von dem „Unmenschen“ von Auschwitz in die Öffentlichkeit transportieren und im öffentlichem Gedächtnis am Leben erhalten.
Ziel der Ausstellung sei es, so Wladyslaw Bartoszweski, „(…) die Seele jedes denkenden und führenden Individiums (zu) erschüttern, weil sie Ausdruck einer von Menschen kreierten Unmenschlichkeit (ist)“. Gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit solle die Ausstellung ihren Beitrag leisten und die jetzige und kommende Generation zur Menschenachtung erziehen. [...mehr]
Der neue Megastore für Sport- und Markenartikelfreaks findet sich mitten auf der berühmtesten Shoppingmeile Berlins – auf dem Kudamm.

Nike Towns sind weltweit nicht vordergründig für den Verkauf konzipiert. Vielmehr soll der Einkauf von Sportartikeln zu einem Erlebnis werden. Das Lebensgefühl beginnt schon im Eingangsbereich: Elektronische Musik und der imposante gläserne, bunte Bau lädt in das innere des Gebäudes zum Shopping ein.
Das Besondere am Nikestore in Berlin-Charlottenburg ist, dass jeder Sportart eine eigene Abteilung zugeordnet ist. Durch den Eingang gelangt man in eine große Halle. Links und rechts geht es jeweils zu den bestimmten Abteilungen. Von Fußball, über Basketball, Tennis, Golf oder einfaches Running, hängen überall ansprechend präsentierte Bekleidung und Accessoires im Verkaufsraum.
Sportfreaks können hier wirklich alles finden und auch an Freizeitwear bietet Niketown eine breite Auswahl auf 2. Stockwerken, auf denen es zahlreiche T-Shirts, Pullover, Hosen, Schuhe Sneaker und Jacken gibt. [...mehr]
Stomp, auf deutsch einfach nur “stampf”… hier geht es nicht um große Gefühle und dramatischen Weltschmerz. Stomp begeistert und macht einfach nur Spaß.
Stomp ist auf der ganzen Welt ein Renner. Seit nunmehr 15 Jahren gibt es dieses ehemalige Straßentheater. Nach London, New York, Moskau und Tokio, Peking und Sydney kommt die unvergleichliche Show nun auch nach Berlin.
Seit der Premiere in Edinburgh haben das Musiktheater über 11 Millionen Menschen gesehen, in 42 Ländern. Und dabei besteht die ganze Show gewissermaßen nur aus Müll.
Mehr ist es eigentlich nicht. Ein Gruppe abenteuerlich aussehender Straßenfeger legen mit ein paar Blechtonnen, Besen und anderem “Abfall” ein Klang-Feuerwerk hin, dass ohne Probleme mit einem erstklassigem Rockkonzert mithalten kann.
Stomp ist einfach nur ein Erlebnis. Ein “Must have seen” in der Theatergeschichte.
Das Event startet mit der Preview und der Premiere am 15. und 16. September 2009 im Admiralspalast in der Friedrich-Straße. [...mehr]







