» Medien
Jede Stimme will gehört werden. Und sie kann auf dem Festival für junge Politik und junge Kultur vom 13. bis 15. Juni in Berlin gehört werden. Denn das Interesse an politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Themen zeigt sich auch in der Jugend. Und die deutsche Jugend ist in Bewegung.
Das Festival für junge Politik und junge Kultur ist eine besondere Plattform für die deutsche Jugend zwischen 14 und 24 Jahren, die in Berlin ihr politisches und soziales Interesse präsentieren. Das Festival umfasst zahlreiche Workshops, Aktionen, Podiumsdiskussionen, Gruppenspiele, Vorträge, Exkursionen, Diskussionsforen und Talkrunden. Und die Themen sind vielfältig gestreut, sei es “Politik auf YouTube”, “Der Weltmarkt und Du” oder “RealLifeVZ”. Denn sie sind motiviert von dem Engagement der Jugend. Das ausführliche Programm kann hier entnommen werden.
An dem Festival für junge Politik und junge Kultur nimmt nicht nur die deutsche Jugend teil, sondern auch Vereine, Verbände und Initiativen. Aber besonderes Augenmerk gilt den Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Kultur, die sich den Ideen und Visionen der Jugend stellen werden. Eröffnet wird das Festival von der Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen.
Auf dem Festival soll aber nicht nur diskutiert, sondern auch gefeiert werden. Als Headliner konnten für den Freitag Culcha Candela und für den Sonnabend Wir sind Helden gewonnen werden. Aber auch Boundzound, Madsen und Miss Platnum betreten unter anderem die musikalische Bühne.
Berlin 08. Das Festival für junge Politik
Kinder-, Jugend- und Familienzentrum (FEZ)
An der Wuhlheide 197
12459 Berlin
Eintritt: 15 Euro/Person, 12 Euro/Person bei Gruppen mit 20 Personen [...mehr]
Bedingungslos ist ihre Liebe. Schmeichelnd ist ihre Aufmerksamkeit. Schleichend ist der Prozess. Stalking. Das bewusste Nachstellen eines Menschen über einen anhaltenden Zeitraum beschreibt im Kern das Stalking. Die betroffenen Menschen fühlen sich bedrängt und bedroht. Aus diesem Anlass gibt es nicht nur Beratungsstellen für die Opfer, sondern auch für die Täter. Die erste bundesweite Beratungsstelle, die den Stalkern psychologische Hilfe zukommen lässt, findet sich in Berlin.
Das Projekt Stop Stalking versucht über die Betreuung der Täter zum Opferschutz beizutragen. Denn auch den Tätern muss die Möglichkeit eingeräumt werden, eine professionelle Betreuung finden zu können und nicht nur strafrechtlich verfolgt zu werden. Der rechtliche Druck auf den Stalkern ist hoch, und das Potential dieser Beratungsstelle auch.
Das Anliegen der Beratungsstelle Stop Stalking ist einfach. Die Stalker sollen unter psychologischer Hilfe angehalten werden, das Stalking aus freiem Willen zu beenden. Dabei ist eine Kooperation mit der Polizei entscheidend, die potentielle Stalker an die Beratungsstelle vermittelt. Denn letztendlich ist die Polizei die erste Anlaufstelle der Opfer.
Die ersten Grundlagen mit dem Anti-Stalking-Gesetz und dem Projekt Stop Stalking sind geschaffen, aber nicht ausreichend. Kritisch bleiben die Erfolgsaussichten zu betrachten. Denn eine Rehabilitation ist nicht garantiert. Beispiele hierfür finden sich in anderen Rechtsgebieten, in denen Rückfälle immer lauter werden. Können Stalker hier eine Ausnahme bilden? Oder gilt: einmal Stalker, immer Stalker? [...mehr]
Das Schicksal der Kaiserin Sissi fasziniert. Und unvergessen scheint ihre Geschichte. Der perfekte Anlass für eine Neuinszenierung. Das Musical Elisabeth – Die wahre Geschichte der Sissi feierte am 20. April 2008 im Theater des Westens erfolgreich seine Premiere. Geschrieben von Michael Kunze und Sylvester Levay, erfährt das tragische Leben der Kaiserin Sissi eine neue Wende. Nicht das romantisierte Filmbild der Kaiserin wird gezeichnet, sondern das Bild einer starken Monarchin.
Das Musical Elisabeth erscheint besonders. Denn die Theater, an denen das Musical aufgeführt wird, haben ihre eigenen Fassungen, so die Berliner Zeitung. So wird das Musical in jeder Stadt zu einem neuen und unvergesslichen Erlebnis. Ein Erlebnis, dass das Musical Elisabeth zum erfolgreichsten deutschsprachigen Musical gemacht hat
Die tragische Geschichte der Kaiserin Sissi kann in Berlin von Dienstag bis Sonntag unter der Leitung von Harry Kupfer erlebt werden. Bis zum September 2008 ist der Spielplan ausgerichtet. Die Netto-Eintrittspreise variieren von 29,90 Euro bis 99,90 Euro, die Ermäßigungen liegen zwischen 5 Prozent und 20 Prozent. Auch wenn die Sommernächte lauer werden, so gehört das Musical Elisabeth zu den sehenswerten Musicals.
In Berlin reihen sich dieser Tage die kulturellen Höhepunkte. Neben dem Musical Elisabeth feiert am 26. April 2008 Mozarts Oper Die Zauberflöte im U-Bahnhof Bundestag ihre offizielle Premiere. [...mehr]
Mode tauschen statt kaufen? Warum nicht! Mit dem ersten deutschen Visa Swap Shop in Berlin Mitte wird ein erfolgserprobtes Konzept nach englischem Vorbild umgesetzt, bei dem ausgemusterte Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires bis zum 19. April 2008 abgegeben werden können. Für die abgegebenen Kleidungsstücke werden den Teilnehmern auf einer Visa Swap Karte Punkte gutgeschrieben. Entscheidend ist dabei die Qualität. Je höher die Qualität ist, desto mehr Punkte können die Teilnehmer sammeln.
Die große Tauschaktion findet am 24. bis 26. April 2008 statt, bei der die Teilnehmer entsprechend ihres Punkteguthabens Kleidungsstücke bargeldlos erwerben können. Denn es wird nicht mit Geld, sondern mit Punkten bezahlt. Die verbleibenden Kleidungsstücke, die nicht getauscht werden konnten, werden einem guten Zweck gespendet.
Den Rahmen für diese außergewöhnliche Tauschaktion bildet die Zusammenarbeit des Kreditkartenunternehmens Visa mit der Hilfsorganisation Oxfam Deutschland. Visa unterstützt diese unabhängige Hilfsorganisation nicht nur mit einer Geldspende, sondern lässt den Oxfam-Shops die bei der Tauschaktion nicht getauschten Kleidungsstücke zukommen.
Als Patin für diese Tauschaktion konnte Célia von Bismarck gewonnen werden, die mit ihren persönlich ausgemusterten Kleidungsstücken unterstützend mitwirkt. Und dies gilt auch für andere prominente Persönlichkeiten, die ihre ausgemusterten Kleidungsstücke abgeben.
Visa Swap Shop
Münzstr. 11c
10178 Berlin [...mehr]
Populäre Klassik trifft auf Berliner Untergrund. Ein augenscheinlicher Gegensatz? Nicht unbedingt! Im Rahmen der Neueröffnung des U-Bahnhofes Bundestag, zwischen Paul-Löbe-Haus und Bundeskanzleramt, im späten April 2008 inszeniert Christoph Hagel das musikalische Werk, die Zauberflöte, unter den Straßen Berlins. Eine außergewöhnliche Aufführung, dessen erneuter Rahmen Mozarts bekannteste Oper bildet.
Christoph Hagel projiziert in seiner Inszenierung Die Zauberflöte in der U-Bahn die märchenumwobene Geschichte des Prinzen Tamino in die neuzeitliche Alltagskultur. Eine Geschichte, die in unserer heutigen Zeit erzählt und von den musikalischen Klängen Wolfgang Amadeus Mozarts begleitet wird.
Die Symbiose aus moderner Architektur und klassischer Musik kann vom 26.04.2008 bis 25.05.2008 hautnah erlebt werden. Karten sind von 38 Euro bis 56 Euro, ermäßigt von 34 Euro bis 50 Euro, zu erhalten. [...mehr]
Nachdem der Berliner Radiosender 94,3 RS2 die Tanks sämtlicher Berliner für lau vollmachte und einen Audi A3 zu Ostern verschenkten, gehen “Kaiser & Co.” in die zweite Runde.
Kostenlos Einkaufen für Alle! “…und ihre Asche bleibt in der Tasche“, unter diesem Motto können die Berliner in einem Reichelt Markt umsonst einkaufen. Ein bestimmter Reichelt Markt in Berlin hat morgens eine Stunde lang die Kasse geschlossen, und alle die rechtzwitug da sind, können ihren Einkaufswagen beliebig voll machen. Und wie gesagt, die Asche bleibt in der Tasche.
Jeden Morgen um Sechs wird im Radio verraten, in welchen Supermarkt man legal für lau einkaufen kann, oder man liest die BZ, hier gibt es auch den erwünschten Hinweis.
Aber Vorsicht, vor dem Supermarkt kann es zu ähnlichen Tumulten kommen wie bei der Neueröffnung des Mediamarkts im Alexa
[...mehr]
Das Haus der Kulturen der Welt veranstaltet vom 14.03.2008 bis zum 18.05.2008 die RE ASIA. Unter diesem Begriff laufen eine Austellung, eine Reihe von Filmen, ein Literaturfestival sowie zahlreiche Live-Performances asiatischer Künstler.
Das Event läuft über einen Zeitraum von gut zwei Monaten, genug Zeit also, um auch wirklich mal hinzugehen.
Asiatische Kultur – der Begriff erschlägt einen, aber wer Lust auf coole Filme, fremde Kunst oder interessante Literatur hat, der sollte sich auf jeden Fall Zeit für die RE ASIA nehmen.
Wer noch Unterhaltung fürs Wochenende sucht: Wir haben uns mal an einer kleinen Übersicht versucht. Ort ist, soweit nicht anders angegeben, das Haus der Kulturen der Welt in der John-Foster-Dulles-Allee 10 in Berlin.
Langzeit-Veranstaltungen:
Die Ausstellung „Re-Imagining Asia“ läuft während der gesamten Zeit, also bis zum 18.05.2008.
Sonntags gibt’s um 15 Uhr Führungen von Künstlern. Die Ausstellung bietet Fotos, Objekte und Installationen, die von Asien inspiriert wurden.
Waste-Not-Installation: Song Dong aus China baut im Foyer des Hauses ein Haus. Platzsparend und interessant – Zuschauen erwünscht!
Diesen Sonntag:
Die RaAsia Radioshow sendet ab 18:00 Uhr live aus dem Haus der Kulturen der Welt.
Außerdem gibt’s Führungen von Künstlern und Interviews mit Künstlern, in denen sie über ihre Werke erzählen
Ab April gibts dann Live-Events, ein Literaturfestival und Filme, darüber berichten wir in der nächsten Woche nochmal gesondert. [...mehr]
Vielleicht liegt es an der ersten Silbe, “Sar”?
Jedenfalls geraten die Herren Sarrazin und -kozy derzeit wegen ähnlicher Aussagen ins Licht der Öffentlichkeit. Zugegeben: Der französische Präsident (-kozy) vielleicht unfreiwilliger als der Berliner Sparsenator (-razin).
Thilo Sarrazin, dessen rigide, aber erfolgreiche Sparpolitik ihm in Klaus Wowereits Regierung eine gewisse Narrenfreiheit einräumt, ist inzwischen so populär, dass er sogar dem “Spiegel” ein Portrait wert war.
Ein Portrait freilich, inklusive Zitatensammlung in “Best Of”-Manier. Die Meinungsmacher aus Hamburg berichten außerdem, Sarrazin “dementier[e] halbherzig, dass er im kommenden Jahr zur Bundesbank wechseln könnte“. Mmh. Tatsächlich erwies sich der Berliner Senat in der Vergangenheit des Öfteren als Sprungbrett für bundesdeutsche Polit-Karrieren.
Aber in einer Demokratie, die derart von den Massenmedien beherrscht wird, zählt ärgerlicherweise jedes Wort. Nun ist die Bundespolitik eine in mancher Hinsicht kompliziertere Bühne, auf der selbst dahingemurmelte Sätze beim Abendessen folgenreiche Skandale verursachen können. Wie lange würde es dauern, bis Sarrazin in ein Fettnäpfchen getreten wäre, das sich beim besten Willen nicht ungeschehen machen lässt? [...mehr]
An diesem Wochenende feiert Radio Fritz sein 15jähriges Jubiläum mit einem riesigen Konzert in der Arena Berlin und bleibt sich auch hier seinen Grundsätzen treu. Neben Stars der Szene, die auf Fritz ihre erste Plattform erhielten, werden auch wieder Newcomer auf der Bühne zu sehen sein.
Los geht’s schon am heutigen Freitag im Bundesland Brandenburg mit dem Elektroduo lexy&paul, die in der Nacht zum Samstag durch zahlreiche Städte touren. In einem Konzertbus machen die Beiden Station in
Cottbus, Frankfurt/Oder und Eberswalde. Wer heute schon in das Fritz-Geburtstagswochenende starten möchte – hier sind die Party-Daten:
• Amwerk Eberswalde 21 Uhr
• Kamea Frankfurt/Oder 22 Uhr
• Hangar 5 Cottbus 22 Uhr
Der Höhepunkt ist aber die Geburtstagsparty in der Arena Berlin. Unter dem Motto „Fritz15 – Neue Musik seit ’93“ wird dort die Luft brennen. Die Kombination aus alten und etablierten sowie den Newcomer verspricht ein abwechslungsreiches Programm, dass man ab 18 Uhr auch live im Radio mit verfolgen kann. In folgenden Zusammenhängen werden die Bands auf der Bühne zu sehen sein:
• The Subways und Newcomer Jennifer Rostock
• Mia und Newcomer Soko
• Clueso und Newcomer Makabu
• Fettes Brot und Newcomer Finkenauer
Wer dann noch nicht genug hat, sollte unbedingt das Kesselhaus aufsuchen, denn hier legt DJ Paul van Dyk extra zum Fritz-Jubiläum auf. Los geht’s hier ab 23 Uhr, Kesselhaus in der Kulturbrauerei.
[...mehr]
Der gemeine Berliner unterscheidet sich von anderen Deutschen, ach: von anderen Menschen durch einige Eigentümlichkeiten, die – man höre und staune – inzwischen sogar die akademische Welt neugierig machen. Weshalb eine Studentin (oder ein Student?) einen lustigen Fragebogen publiziert hat, in dem es um die Spitznamen verschiedener Berliner Bauwerke geht.
Da ich noch nicht lange in Berlin wohne, kann ich mich rühmen, kein einziges gekannt zu haben. In Mainz, wo ich herkomme, gibt’s den Dom. Wollen sich zwei Mainzer treffen, dann sagen sie:
“Um drei am Dom.”
Wären sie nicht Mainzer, sondern Berliner, dann – das folgere ich aus der Umfrage – würden sie womöglich sagen:
“Um drei vor der rosa Pralinenschachtel.”
[...mehr]






![Asien - Kunst ist überall © flickr / [Satbir]](http://www.dasberlinblog.de/wp-content/uploads/2008/03/asien-bedeutet-kunst.jpg)
