» Hackesche Höfe
Versus Artistik Show Berlin- Welten prallen aufeinander!
Markus Pabsts Inszenierung Versus läuft in dem Berliner Chamäleon Theater an und verspricht eine überragendes Spiel zwischen Realität und Fiktion zu sein! Acht Performer setzen durch ihre Kunst das Raumgefühl des Publikums außer Kraft, eine Show der Superlative!
Markus Pabsts Shows sind nicht einfach nur Artistik Shows, sie erzählen Geschichten. Sie sind Kompositionen aus Akrobatik, Schauspiel und Tanz. Es geht darum ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Nach seinem Welterfolg SOAP, kann das Berliner Publikum nun auf die Versus Artistik Show, im Chamäleon Theater, gespannt sein. Versus läuft unter dem Slogan „ jeden Moment kann alles anders werden“, und das ist alles auf das sich das Publikum einstellen kann. [...mehr]
Wer dachte, das Badezimmer sei intimer Rückzugsort, der hat sich getäuscht! Seit dem 12. Mai 2009 zaubert „Soap – die Show“ ein nass-fröhliches Tohuwabohu mit Badewannen, Akrobatik und viel Wasser auf die Bühne des Chamäleon Varietes in den Hackeschen Höfen Berlin.
„Soap – die Show“ ist ein modernes Märchen, das nur in Badewannen spielt. Zahlreiche ihrer Vertreter sind auf der Bühne verteilt und beherbergen eine eigene Geschichte und einen Artisten mit besonderen Fähigkeiten. Armaturen werden zu Telefonen, Duschvorhänge zu Trapezen, die zu kühner Akrobatik animieren – eine spektakuläre Mixtur aus weltklasse Akrobatik und Phantasie!
Ein Wechselbad der Gefühle bei „Soap – die Show“
Operngesang, Artistik, Jonglagen, Pantomime und so vieles mehr: „Soap – die Show“ entführt die Besucher in ein Wechselbad der Gefühle. Mal erotisch, dann romantisch und wieder komisch. Die Aufführung zeigt bisher ungesehene Ausdrucksweisen und bringt Kunst in ungewohnte Formen. Noch nie gab es ein Event wie „Soap – die Show“, das nur in der Badewanne spielt und ein so großes Spektrum an Akrobatik und Unterhaltung, Musik und Tanz vereint. [...mehr]
Die meisten Touristen sind sehr beeindruckt wenn sie die Hackeschen Höfe in Berlin-Mitte betreten und die prachtvollen Fassaden betrachten. Doch auch das, was sich dahinter verbringt, ist äußerst interessant und überaus unterhaltsam.
Im ersten Stock des Gebäudes im Hof 1 befindet sich das Chamäleon Variete Theater, in dem man eine abwechslungsreiche und dynamische Akrobatikshow erleben kann. Dabei handelt es sich um kein Theater im herkömmlichen Sinne. Denn die Zuschauer sitzen während der Vorstellung an Tischen und werden vom vom Gastronomiepersonal bedient.
Die derzeit präsentierte Show „My Life“ hatte offiziell am 15. Mai Premiere und wurde von Pressekritikern größtenteils mit Begeisterung aufgenommen. Das besondere daran ist, dass sich die Bühne in der Mitte befindet und die Zuschauer, egal wo sie sitzen, sehr Nahe am Geschehen sind. Beeindruckend ist die fast 2-Stunden dauernde Vorstellung vor allem aufgrund der ästhetischen und teilweise sehr riskanten akrobatischen Einlagen der jungen Darsteller. Die davor laufende Show „Soap“ (siehe Video) war derart erfolgreich, dass sie nun deutschlandweit auf Tour geht. Die Betreiber des Chamäleon Theaters hoffen, dass auch „My Life“ an diesen Erfolg anknüpfen kann.
Die grauen und kalten Tage verderben einem fast die täglich die gute Laune. Dieses ständige Grau in Grau drückt mächtig aufs Gemüt und man merkt dies auch an der Stimmung in der Stadt. Die Menschen sind wortkarg, eingehüllt in Schal und Mütze, wenn sie sich nicht gerade unter einem Regenschirm verstecken.
Wenn es doch wenigsten richtig Winter wäre in Berlin. Zugeschneite Wege, weiße Bäume und strahlendblauer Himmel würden garantiert für etwas bessere Laune sorgen. Etwas verbittert kauerte ich an diesem verregneten Sonntag-Abend am Fenster und hörte den Regen gegen die Scheiben prasseln. Dieses eintönige Geräusch versetzte mich für kurze Zeit in vergangene Zeiten von zurückliegenden Sommern: Wie gern war ich doch an den Sonntagabenden unterwegs um Freunde zu treffen, um stundenlang bis in die Nacht hinein zu quatschen. So ein Bier in der untergehenden Abendsonne – das bedeutet noch Genuss. Beliebter Treffpunkt war immer der Hackesche Markt in Mitte. Auch wenn die zahlreichen modernen Gebäude wie das von SAP Berlin in der Rosenthaler Straße die eigentliche Idylle stören, zieht es mich doch immer wieder dorthin. Mit ist schon bewusst, dass die Jobs bei SAP wichtig für die Wirtschaft der Stadt sind, aber das moderne Gebäude passt irgendwie nicht zum Hackeschen Markt. Die kleinen Kneipen mit ihren Charme und den endlos ausufernden Biergärten, in denen sich die Menschen so zahlreich tummeln – einfach toll, hier lebt Berlin.
Das Besondere an solchen Abenden ist doch, man lernt immer wieder neue Leute kennen, die aufgrund der Stellenangebote, der Kultur oder anderen Aspekten in die Stadt gekommen sind. Aus allen Teilen der Welt strömen sie hierher…
Die Realität sieht anders aus – Regen und Grau in Grau! Auf das der Frühling bald Einzug hält. [...mehr]
Inmitten des Berliner Schick rund um die Oranienburger Straße und der Friedrichstraße erhebt sich eine Bauruine, die nicht so richtig in das Bild der Spandauer Vorstadt passen möchte – das Kunsthaus Tacheles. Fast im Jahresrhythmus diskutiert man bei den Stadtplanern über das eigenwillige Gebäude, dass sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem El Dorado für junge Künstler entwickelt und inzwischen einen Kultstatus erworben hat.
Die Immobilie an der Ecke zur Friedrichstraße war in seinen Anfangszeiten ein Warenhaus gewesen. Inmitten des Aufschwunges der 20er Jahre übernahm die AEG das Haus und installierte hier das Haus der Technik. Durch die Zerstörung des Zweiten Weltkrieges konnte man von den einstigen „Friedrichstraßenpassagen“ lediglich einen Flügel erhalten. Zu Zeiten der DDR kam es zu weiteren Teilsprengungen am Gebäude, während der Großteil vor sich hin vegetierte. Nach der politischen Wende kam es am 13. Februar zur Besetzung der Ruine durch die Künstlerinitiative Tacheles. Dank des großen Engagements der Künstler wurde die Sprengung verhindert und das Gebäude letztendlich nach langem Kampf 1997 unter Denkmalschutz gestellt. Zwar gehört das Kunsthaus zu den umstrittensten Immobilien Berlins, das den Stadtplaner oftmals ein Dorn im Auge ist, aber letztendlich hat sich die Künstleroase rund um den Hackeschen Markt etabliert.
Das Wort „Tacheles“ ist jiddisch und ist auch mit jener Bedeutung besetzt, in welcher es im alltäglichen Sprachgebrauch zu Anwendung gebracht wird – „Klartext reden“- Probleme direkt anzusprechen, Missstände offenbaren und neue Perspektiven aufzeigen. Welche hohe Anerkennung des Gesamtkunstwerk Tacheles inzwischen genießt, wird durch das Zitat des Leiters des Sprengel-Museums Hannover, Prof. Dr. Ulrich Krempel, am besten verdeutlicht: „Das Gesamtunternehmen Tacheles als Kunstwerk könnte nicht von der Bildfläche verschwinden, ohne gleichzeitig ein Riesenloch und einen erheblichen Verlust im schwachen Gefüge der zeitgenössischen Berliner Kunstsituation zu hinterlassen. Das Tacheles ist Teil der Berliner kreativen und experimentellen Kunstgegenwart.“
49 Festnahmen, acht verletzte Polizisten und zwei verletzte Demonstranten: Bilanz einer merkwürdigen Demonstration am vergangenen Samstagabend.
Das Motto “Für autonome Freiräume und Selbstorganisation - gegen Herrschaft und Kapitalismus” klingt reichlich diffus; irgendwie sollte es wohl auch eine Gedenkveranstaltung für die Unruhen sein, die anlässlich der Schließung eines Jugendzentrums vor einem Jahr Kopenhagen in Atem hielten. Daneben protestierte man gegen die Auflösung besetzter Häuser und Wagenparks, autonomer Jugendzentren in Berlin, usw. Aber letztlich waren die Inhalte bestenfalls Vorwand für ein pubertäres Kräftemessen mit der Polizei, stellvertretend für Autorität, System, Staat, Ordnung, Erwachsene, etc., etc. Im Voraus fand sich im Internet die Ankündigung, man wolle “der Stadt wieder die Zähne zeigen“. Na, dann.
Gegen 18 Uhr kamen am Rosenthaler Platz rund 1.200 Menschen zusammen. Die eigentliche Demonstration konnte aber erst anderthalb Stunden später beginnen; solange kontrollierte die Polizei Vermummte und einschlägig Bekannte. Als es dann losging, wirkte die Sache verhältnismäßig friedlich, man beschränkte sich darauf, die Ordnungskräfte mit Farbbeuteln und Flaschen zu bewerfen. Nichts, womit diese nicht gerechnet hätten. Gegen 20 Uhr wurde die Demonstration aufgelöst.
Das schien ein Startsignal zu sein für ein paar Splittergruppen, die daraufhin den Prenzlauer Berg die halbe Nacht beschäftigten. Acht Autos und diverse Mülltonnen gingen in Flammen auf, Polizeibeamte wurden mit Steinen beworfen, ein Haus an der Cuvrystraße wurde vorübergehend “besetzt”. Bloß, warum? Wofür - oder wogegen - wurde eigentlich demonstriert? Ging es um das Jugendzentrum in Kopenhagen? Um den Kapitalismus im Allgemeinen? Für Anarchie?
Andere Leute verarbeiten ihre Agressionen im Fußballstadion. Oder sie trinken/kiffen/spielen Computer/ärgern ihre Oma/treten der Bürgerinitiative für den Erhalt des Flughafens Tempelhof bei.
Und manche demonstrieren eben. Wenn auch aus reichlich unklaren Gründen. [...mehr]
Es wird immer soviel über die Hackeschen Höfe gesprochen bzw. geschrieben, jedoch weiß man nicht wirklich viel darüber.
Die Hackeschen Höfe befinden sich in der historischen Spandauer Vorstadt in Berlin-Mitte und sind in der Nähe des Schleusenviertels. Sie bilden das größte geschlossene Hof-Areal Deutschlands und stehen deshalb auch unter Denkmalschutz.
Im Jahr 1858 beginnt die Geschichte mit dem Erwerb des Grundstücks in der Rosenthaler Str. 40 durch den Fabrikanten Hans Quilitz. Durch diverse Zukäufe der Erben wurde das Areal immer größer. Den jetztigen Charme erlangen sie durch die Bebauung 1906/07. Verwantwortlich dafür waren der Architekt August Endell und der Bauherr Kurt Berndt. Nach der wechselvollen Geschichte und durch Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurden die Hackeschen Höfe aber erst 1996/97 restauriert. Heute bieten die Hackeschen Höfe Restaurants, Café, Einkaufsmöglichkeiten, ein Kino, Theater und sogar ein Varieté.
Besonders am Wochenende sind die Hackeschen Höfe ein Publikumsmagnet. Hier trifft man sich um in das Nachtleben von Berlin zu starten.
Neben Knut im Zoo, gibt es auch noch einen Bären im Wappen, was darauf schliessen läßt, dass in Berlin auch der Bär steppt.
Auch die Gebrüder Blattschuss besangen schon die Kreuzberger Nächte. „Kreuzberger Nächte sind lang, Kreuzberger Nächte sind lang, erst fang’se ganz langsam an, aber dann, aber dann …“. Aber nicht nur Kreuzberg bietet sich zum Feiern an, auch in den anderen Stadtbezirken “steppt der Bär”.
In ganz Berlin findet man eine Vielzahl verschiedenster Bars, von denen alle ihren eigenen Charakter haben. Von extrem schrill bis ganz schick und mit edlem Design - man findet in Berlin alles. Wer schick mag sollte zum Potsdamer Platz oder auf den Ku’damm gehen.
Es ist ganz egal, ob man Party machen will, oder nur entspannt mit Freunden ein Bier trinken möchte - jeder wird glücklich.
Wenn ich schon über das Nachtleben in Berlin schreibe, dürfen die Hackeschen Höfe nicht unerwähnt bleiben. Sie werden von den meisten als Ausgangspunkt für eine Berlin Tour gewählt. Auch für Leute,
die eher Kultur am Abend bevorzugen, können sie dann ins Hoftheater oder ins Varieté gehen. Für alle anderen dürften die Bars und Kneipen entlang der Oranienburger Str. bis hin zum Monbijourplatz interessant sein. Im Sommer ähnelt diese Gegend eher einer riesigen Open-Air-Party.
Im Sommer wird diese Gegend zu einer einzigen Open-Air-Party.
Nachdem der Anfang bei den Hackeschen Märkten gemacht ist, kann man in diverse Clubs gehen. Das SODA ist in Sachen Black Music die erste Adresse. Eine weitere feste Größe ist der SAGE-Club. Der wechselnde Sound und das entsprechende Design verspricht Tanzvergnügend für jeden.
Abschliessend kann ich sagen, dass das Nightlife in Berlin sehr vielversprechend und ein Muss für jeden Berlin-Tourist ist. Wer darauf überhaupt keine Lust hat, kann ich nur ein Buch empfehlen [...mehr]






