» Flohmärkte
TrendMafia ist ein Kreativ- und Künstlermarkt, der in regelmäßigen Abständen stattfindet. Der nächste Termin im April steht schon fest.
In Berlin gibt es viele Trödel- und Flohmärkte, eigentlich hat jeder Stadtteil mindestens einen. Unter den Ständen finden sich oft Kreative, die Bilder, Skulpturen oder eigene Designs verkaufen. TrendMafia setzt genau hier an und bietet Künstlern und Kreativen eine Location für ihre Werke.
In Friedrichshain-Kreuzberg findet am 04. April der nächste Event der TrendMafia im ehemaligen Bechsteinhaus statt. Auf dem Designermarkt werden etwa 60 Aussteller zu sehen sein, diesmal an einem neuen Treffpunkt.
Bei der TrendMafia findet man innovative Designs, Styles und Unikate. Statt Konkurrenz ist der Markt ein Forum für alle Aussteller, die zum Teil ihre Produkte erstmals präsentieren, teilweise aber auch schon alte Hasen sind.
Bei TrendMafia findet man Kultlabels und solche die es werden wollen, neben den jungen Wilden der Berliner Kunstszene, die hier eine Plattform finden.
Aber auch wer selbst kreativ ist, kann hier ab 25 Euro einen Stand mieten und der Öffentlichkeit seine Eigenkreationen zeigen und verkaufen.
Wer wissen will was Trend ist und wer selbst Trendsetter sein möchte, sollte deshalb unbedingt mal in Kreuzberg zum Shopping vorbeischauen.
TrendMafia ist ein absoluter Geheimtipp für alle Shoppingwütigen, die immer schon mehr Selbstgemachtes auf den Trödelmärkten haben wollten.
Trendmafia - Der Designermarkt
Jeden ersten Samstag im Monat
nächste Termine: 04. April / 02. Mai / 06. Juni 2009
13h bis 20h
Modulor Haus am Moritzplatz
Berlin- Kreuzberg [...mehr]
Flohmärkte in Berlin bringen einem so ziemlich alles, was man auf einem Flohmarkt kaufen oder erleben kann: Ob man Antiquitäten sucht, sich für gebrauchte Bücher und Besteck interessiert, oder einfach nur mal durch eine Welt schlendern möchte - in Berlin gibt es dafür mit Sicherheit den passenden Flohmarkt!
Der Kunstmarkt am Zeughaus beispielsweise liegt direkt Unter den Linden, gegenüber vom Dom. Da findet sich Interessantes und Kurioses, der Flohmarkt hat Sonntags von 10-17 Uhr geöffnet. Mir hat er in Sachen Büchern sehr gut gefallen. Alles andere war Ramsch, Experten können aber hier schon das eine oder andere gute oder interessante Buch abgreifen.
In Charlottenburg an der Straße des 17. Juni liegt ein weiterer Trödel- Kunst- und Flohmarkt. Der ist größer und besser sortiert als der Mitte-Kunstmarkt. Hier finden sich mit etwas Glück richtig tolle Sachen, meine Begleiterin hat sich gleich Porzellan gekauft. Der Markt ist Samstags und Sonntags von 10-16 Uhr geöffnet.
Wer auf Antiquitäten steht, der kommt um den Antikmarkt am Ostbahnhof nicht herum. Die Atmosphäre ist angenehm und die Menschen kommen hier vor allem her, um zu staunen und zu fachsimpeln. Natürlich sind auf Antikmärkten bei 80 Prozent der Stücke Zweifel an der Echtheit angebracht. Trotzdem - die lange Fahrt bis zum Ostbahnhof lohnt sich auf jeden Fall! Offen hat er Sonntags von 9-17 Uhr.
Es gibt noch eine Menge weiterer Flohmärkte in Berlin, die teilweise sicherlich besser sind als die angesprochen, das waren nur die persönlichen Favoriten eines Laien. So ein Markt eignet sich übrigens auch sehr gut, um Kontakte zu knüpfen oder sich mit alten Freunden zu treffen - wenn man sich sonst nichts zu sagen hat, kann man wenigstens über den Kram fachsimpeln. [...mehr]
Der Flohmarkt an der Straße des 17. Juni ist eine wöchentliche Kuriositätenschau mit hohem Vergnügungswert - solange man nichts kauft.
Menschen am Sonntag sind anders: Sie gehen anders, sprechen anders, lachen anders - der Sonntag, scheint’s, bringt in uns den Flaneur, den Genießer, den Zeitkönig hervor. Für Berliner gilt das vielleicht besonders: Die Boulevards, Cafés und Parks der Hauptstadt laden zum Müßiggang ein. Weil der Berliner aber zugleich pragmatisch ist, flaniert er gerne über die verschiedenen Märkte der Stadt; und als einer der berühmtesten gilt der Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni. Gestern habe ich ihn mal in Augenschein genommen.
Es gab dort einen Stand, der allen Ernstes alte, verrostete Schlüssel verkaufte - bundweise. Ein anderer versuchte, mich zum Kauf eines Pelzmantels zu überreden; ein Angebot, das ich mit Verweis auf meine schöne Jacke dankend ausschlug. Hier und da blitzten zwar verlockende Kleinode auf - gesammelte Merian-Hefte der letzten zwanzig Jahre etwa oder verspielte Türklinken aus dem vor-vorigen Jahrhundert -, aber insgesamt überwog der Trödel: Standuhren, Kleiderbügel, Marderpelze, kaputte Plattenspieler, Plastikspielzeug, angelaufenes Geschirr, und so weiter. Alles was in den Kleinanzeigen der hiesigen Gazetten keinen Platz gefunden hätte, wird hier vertrieben.
Nach einer halben Stunde hatte ich genug davon, mich mit anderen Sonntagsmenschen um einen der wenigen Bücherstände zu drängen, und verlor mich irgendwo in den eintönigen Straßen Charlottenburgs. Wieso dieser Marktplatz so berühmt ist - rätselhaft. Den nächsten Sonntag verbringe ich mit Kaffee und Buch: zuhause.
Flohmärkte und Großstädte gehören einfach zusammen:
Keine Großstadt in Europa, die nicht den ein oder anderen, manchmal sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannten Markt für Kleidung und Kurioses, Überteuertes und nahezu Verschenktes, für Kunst und Kommerz, Buletten und Banalitäten, für Schätze und Schrilles hat. Ob der “Marche de puces” in Paris, der “Portobello Market” in London oder der “El Rastro” von Madrid - Viele sind dem besondern Charme des kollektiven Staunen, Schauen, Schieben und Shoppen im Dunst vom Bier und Bratwurst verfallen…
Während in der der Fläche eher der Ratschlag gilt, nur die seltener stattfindenden größeren Märkte aufzusuchen, wenn man Neuwaren oder professionelle Händler meiden will, bieten die Großstädte auch auf den regelmäßigen Veranstaltungen oft genug Sehenswertes. [...mehr]





