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Autor: Christian

Das 6. Berliner Eisenbahnfest 2009 findet am 3. und 4. Oktober auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks Schöneweide statt. Aber auch schon am Freitag davor findet von 18 bis 22 Uhr eine Dämmerstunde statt, bei der interessierte Besucher quasi ihre Kessel schon einmal auf Temperatur bringen können.

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Im Mittelpunkt des Eisenbahnfests 2009 in Berlin stehen auch dieses Jahr wieder Dampflokomotiven. Die historischen Fahrzeuge werden am Samstag, den 3. Oktober, von 10 bis 18 Uhr und am darauf folgenden Sonntag von 10 bis 17 Uhr auf einer Drehscheibe präsentiert. Neun alte Dampfloks können bewundert und teilweise sogar ausprobiert werden, denn bei dem von den Dampflokfreunden Berlin veranstalteten Bahnfest kann man auch mal Lokführer spielen und auf dem Führerstand einer Dampflok und einer Rangierlok mitfahren. Weitere Informationen zu diesem Verein finden sich hier.

Weitere Attraktionen des Berliner Eisenbahnfests 2009

Aber natürlich gehört zu einem Eisenbahnfest viel mehr als nur Dampflokomotiven, denn    [...mehr]


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Autor: Christian

Normalerweise sieht man von den U-Bahnschächten der Stadt nur die verschwommenen Schemen durch die Fensterscheiben. Doch bei der Tunnel Tour der BVG eröffnen sich völlig neue Perspektiven auf den Berliner Untergrund.

Überirdisch können Berlin-Besucher mit dem Bus 100 eine recht preiswerte Sightseeing-Tour genießen. Unterhalb der Stadt erlebt man auf drei Plattformen mit maximal 150 Fahrgästen eine Sehenswürdigkeit ganz anderer und besonderer Art: Mit rund 35 km/h fährt der offene Wagen in etwa zwei Stunden durch das Streckennetz der Berliner Verkehrsbetriebe. Den Mitfahrern bietet sich ein Blick auf das, was sonst nur Zugführern und Gleisarbeitern geboten wird.

Tunnel Tour bei der BVG © Flickr/*Solar ikon*

Das U-Bahn Cabrio beginnt seine Erlebnisrundfahrt am U-Bahnhof Alexanderplatz und kostet pro Person 40 Euro und für Kinder unter 14 Jahren 25 Euro. Jeder Fahrgast bekommt zur Sicherheit einen Schutzhelm und ein Moderator begleitet die Fahrt mit interessanten Details zu Technik, Architektur und Geschichte der Berliner Untergrundbahn.

Von April bis Oktober gibt es diese außergewöhnliche Sightseeing-Tour jeden Freitag um 20 Uhr und um 23.30 Uhr, wegen der hohen Nachfrage sollte man sich frühzeitig anmelden unter (030) 256 25 256 oder (030) 256 25 556.



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Autor: Christian

Fahrpreise erhöht © flickr / luisvilla

Im nächsten Jahr steht eine Preiserhöhung bei der BVG an. 2009 sollen die Preise für Einzeltickets schon am 1. Januar statt wie bisher vorgesehen am 1. April erhöht werden. Wer eine Jahreskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel besitzt, soll von der Preiserhöhung verschont bleiben.    [...mehr]


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Autor: Christian

Ob Manager, Student oder Glaser in Berlin - wenn Ihr ab morgen planen solltet, die U-Bahn zu benutzen, dann macht Euch auf erhöhte Wartezeiten gefasst.

Auf vielen Linien wird die BVG Züge einsparen. Das wäre normalerweise kein Problem, nur ist die kurze Zeit zwischen Benachrichtigung der Öffentlichkeit und Durchführen des Plans nicht normal: Erst zwei Tage vor dem Beginn der Ferien gab die BVG die Sommer-Einsparungen bekannt.

Der neue Fahrplan beginnt ab Mittwoch und wird voraussichtlich bis zum 30. August gültig sein. Die BVG begründete die Maßnahme mit rückgängigen Einnahmen in der Sommerzeit. Ein merkwürdiges Argument. Wenn z.B. ein Handwerker ein Problem mit seinem Kundenstamm hat, dann hört er doch nicht auf zu arbeiten? Klar, der hat weniger Unterhaltskosten als die BVG, aber ich glaube nicht, dass sich deren finanzielle Probleme dadurch beheben lassen, dass sie den Service verschlechtern.

Auf der anderen Seite - SO schlimm ist das auch wieder nicht. Gibt einem ein paar Minuten mehr Zeit, über den Tag nachzudenken. Und einen guten Grund, mal wieder mit dem Fahrrad zu fahren.

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Autor: Christian

Laut einer Meldung von noows.de soll gegenüber vom Bahnhof Zoo, am sogenannten Zoofenster, ein neues Gebäude in den Mutterboden Berlins gesetzt werden.

Als Berliner kennt ihr die Stelle sicher - jahrelang war da nur ein überdimensionales Plakat zu sehen, das die dahinter befindlichen Zustände verdeckt hat. Dieser Zustand soll sich jetzt ändern. Die Streitigkeiten, die es da wohl intern gegeben hat, haben dazu geführt, dass sich am Bau seit 13 Jahren nichts getan hat. Jetzt ist es aber endlich offziell: Das neue Gebäude am Zoofenster soll 2011 fertiggestellt sein.

Das 118 Meter hohe Gebäude soll ein knapp 300 Zimmer starkes Luxushotel und mehrere Wohn- und Büroräume beinhalten. Da wird eine Menge Lehm und Mutterboden Platz machen müssen, ich frage mich, wie die die Laster für den Abraum durch den Verkehr kriegen wollen? Vielleicht wird am Tag des Abtransportes der Ku’Damm dicht gemacht oder so. :D

Finde ich gut, dass an dieser Stelle am Zoo endlich mal etwas getan wird. Schließlich kann da nicht ewig lange ein Riesenplakat rumstehen, wo man sich beim Vorbeigehen immer fragt, was wohl hinter Bushidos Gesicht verborgen ist. Hoffentlich wird das Hotelgebäude nicht zu sehr “disneymäßig”, das würde zum doch eher rauhen Look des Bahnhof Zoo nun wirklich nicht passen. Ansonsten ist es sehr schön, dass der Zoo noch seine verdiente Aufmerksamkeit bekommt, nachdem die ICEs hier nicht mehr halten.    [...mehr]


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Autor: Christian

Berlin ist sehenswürdig. Sehenswürdig in seiner Geschichte. Und eine Stadtrundfahrt ist hier obligatorisch. Aber es müssen nicht immer die organisierten Stadtrundfahrten sein. Denn Berlin hat die Buslinie 100, die die historischen Schauplätze in Berlin befährt. Fahrschein einlösen, Reiseführer aufschlagen und die Sehenswürdigkeiten genießen.

Stadtrundfahrt im Linienbus © Flickr Omar Omar

Eine Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus der Buslinie 100 sollte am Zoologischen Garten beginnen und am Alexanderplatz enden. Eine halbstündige Rundfahrt inmitten Berlins schönster Sehenswürdigkeiten. Die Buslinie 100 lässt ihre Fahrgäste unter anderem die Gedächtniskirche, die Siegessäule, den Reichstag, das Brandenburger Tor, den Berliner Dom und den Fernsehturm sehen.

Die Stadtrundfahrt im Linienbus 100 können sich die Fahrgäste persönlich gestalten. Einfach an einer der befahrenen Haltestationen aussteigen, Berlin und seine schönsten Plätze erleben, und wieder in den Bus einsteigen. Denn die Strandbar Mitte und die Hackeschen Höfe sind ein bedeutender Teil Berlins und wollen auch erkundet werden.

Berlins schönste Seiten erleben. Und das individuell und günstig. Die Buslinie 100 und auch die Buslinie 200 sind die etwas anderen Stadtrundfahrten, sei es vom Zoologischen Garten über Tiergarten bis Mitte oder über Potsdamer Platz bis Prenzlauer Berg.    [...mehr]


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Streik in Berlin (2)

Kategorie: Vermischtes
5. März 2008
Autor: Christian

Auszüge aus dem Tagebuch eines Unbekannten, der im Verlauf der Streiks im öffentlichen Dienst in Berlin (4. März 2008 - 11. Dezember 2012) verschwand. Das Letzte, was wir von ihm wissen, ist, dass er es im Frühjahr 2009 irgendwie geschafft hat, in einen S-Bahn-Waggon zu schlüpfen.

Mittwoch, 5. März 2008: “… Die Streiks beginnen. Das habe ich gemerkt, weil der Müll nicht abgeholt worden ist. Zum Glück schneit es wieder, und die Reste vom Spinatauflauf sind in der Mülltonne gefroren … sonst würden sich die Nachbarn noch beschweren…”

Mittwoch, 12. November 2008: “… Die Hermannstraße ist verstopft: Die Autos drängen sich in mehr Spuren, als vorgesehen sind, über die nasse Fahrbahn; dazwischen veranstalten kleine Kinder eine Schneeballschlacht. Die Streiks dauern nun schon mehrere Monate. Heute Nacht bin ich schweißgebadet aufgewacht, weil ich vergessen hatte, in welche Richtung ich die U-Bahn nehmen müsste, wenn sie denn käme … Ich habe es vergessen. Weiß auch gar nicht mehr, was in der Welt passiert, mangels U-Bahn-TV. Eine fluchende Horde arbeitswütiger Menschen sammelt sich allmorgendlich vor der versperrten U-Bahn-Station, schickt, die Fäuste emporgereckt, manche Verwünschungen gen Himmel, und treibt schließlich, mordend und brandschatzend (bis jetzt noch im Geiste) in Richtung S-Bahn-Station…”

Freitag, 5. Dezember 2008: “… Ich fasse es nicht! … Mein Schlittenhund ist verschwunden! Ich habe Olivier im Verdacht, ihn entführt zu haben. Wie soll ich jemals wieder ins Schuhgeschäft kommen? … Werde versuchen, den Dackel vor den Schlitten zu spannen …”

Dienstag, 30. Dezember 2008:”… Dort angekommen, müssen die so bitter Enttäuschten feststellen, dass auch hier nicht viel zu holen ist: Jeder S-Bahn-Wagen ist heillos überfüllt, sodass nicht nur niemand einsteigen kann - die Insassen kommen auch nicht mehr raus. Kurzum, sämtliche Berliner S-Bahnen sind dazu verdammt, wochenlang im Kreis zu fahren mit den immergleichen, heulenden Passagieren, die so eingequetscht sind, dass an ein Verlassen der Bahnwaggons nicht zu denken ist. Niemand erreicht seinen Arbeitsplatz…”

Mittwoch, 14. Januar 2009: “… Ich habe begonnen, einen Roman zu schreiben: Science-Fiction, über ein Land, in dem die öffentlichen Verkehrsmittel so gut organisiert sind, dass man jederzeit überallhin gelangen kann … Ich nenne ihn “Bustopia” …”

Dienstag, 17. Februar 2009:”… Einziger Lichtblick eines Streikmorgens in Berlin: Die Bäckereien. Manch Einer aus dem tobenden Mob (siehe oben) wird, wenn ihm aus der leicht offenstehenden Tür einer Bäckerei der Duft frischgebrühten Kaffees und warmer Brötchen entgegenweht, schwach, tritt aus der Menge heraus und schlägt sich durch bis ins nächste Stehcafé, wo er beschließt, den Tag mit der größtmöglichen Gelassenheit zu beginnen. Womöglich die einzig vernünftige Möglichkeit, der Situation zu begegnen…”

Die Identität des Verfassers ist bis heute nicht geklärt.


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Autor: Christian

Seit Mitternacht wird abgestimmt: Sollten mehr als 75% der Gewerkschafter zustimmen, dann könnte die BVG ab Mitte nächster Woche in (gegebenenfalls auch unbefristete) Streiks treten. Eine Zehntagefrist wolle man der Arbeitgeberseite noch lassen, um ein besseres Angebot vorzulegen. Danach sei, Zustimmung der Gewerkschafter vorausgesetzt, im Prinzip alles möglich. Gleichzeitig hat Verdi versichert, man wolle eventuelle Streiks frühzeitig ankündigen, um die Einwohner Berlins nicht unnötig zu belästigen. Seltsame Streiks sind das; mit vorbeugender Schadensbegrenzung.    [...mehr]


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Streikwoche in Berlin

Kategorie: Politik
18. Februar 2008
Autor: Christophe

Jetzt bricht sie also an, die große Streikwoche in Berlin: Die Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst wollen an mehreren Tagen ihre Arbeit niederlegen. Das gilt neben anderen für Angestellte der Universitäten, Ordnungsämter, Kindertagesstätten, einiger Krankenhäuser, möglicherweise auch für BVG und Wasserwerke und - für die Polizei: Die Ordnungshüter wollen insgesamt 48 Stunden, von Dienstagmorgen bis Donnerstagabend (mit einer zwölfstündigen Unterbrechung am Mittwoch) streiken. Es ist das erste Mal, dass die Polizisten länger streiken als ein paar Stunden.

Unwillkürlich muss ich an Steven Pinker denken, der - sinngemäß wiedergegeben nach Richard Dawkins - von einem Streik der Polizei von Montreal am 17. Oktober 1969 Folgendes berichtet:

Nachdem der Streik der Ordnungshüter um 8 Uhr offiziell begonnen hatte, wurde um 11 Uhr 20 die erste von insgesamt sechs Banken ausgeraubt. Die Geschäfte schlossen aus Angst vor Plünderungen. Ein Hauptkomissar wurde erschossen; Angestellte eines Taxiunternehmens setzten die Garage einer Konkurrenzfirma in Brand; Restaurants und Hotels wurden überfallen. Am Ende des Tages war ein Sachschaden von allein drei Millionen Dollar entstanden.

Man kann wohl davon ausgehen, dass die anschließenden Tarifverhandlungen kurz und - für die Polizisten - äußerst erfolgreich waren. Ob es in Berlin ähnlich laufen wird?

Vielleicht hätte man in dieser Woche einen Kurzurlaub planen sollen … ;-)

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Autor: Christian

Riesige Werbeplakate von Bushido und Ebay thronen über einem trostlosen Bild: Der einstige Dreh- und Angelpunkt des Berliner Westens verkommt seit dem Fahrplanwechsel 2006 immer mehr.

Bahnhof Zoo © flickr / solarikon

Die damalige Neustrukturierung bewirkte, dass nur noch Regional- und S- Bahnen am Zoologischen Garten halten. Die für den Fahrgastverkehr so wichtigen ICE- Züge wurden unter anderem auf den neu errichteten Hauptbahnhof umgeleitet. Jetzt halten nur noch Nachtzüge der Deutschen Bahn in Berlin Zoo.

Die Folge davon – ein massiver Rückgang der Besucherzahlen in den letzten zwei Jahren.
Berlin Bahnhof Zoo Bettlerin © flickr / malidinapoli Mit sinkendem Umsatz kommt ein wechselndes Publikum. Die 90er Jahre hatten vergessen gemacht, dass die Vergangenheit des S- Bahnhofs Zoologischer Garten alles andere als schön ist: Schon vor zwanzig Jahren war ein Tiefpunkt erreicht, der Bahnhof präsentierte sich als Treffpunkt der Drogen- und Strich- Szene.

Auch wenn dieser Aspekt nie ganz verschwunden ist, in der Rolle als zentraler Anlaufpunkt imU Bahnhof Zoo © flickr / solar ikon wiedervereinigten Westberlin überwogen andere Facetten des Bahnhofs. Jetzt zeichnet sich eine Rückkehr zu alten Übeln ab. Es ist dreckig wie noch nie. Trotz Rauchverbot überall Kippenstummel. Menschen schlafen auf Zeitungen. Die wenigen Ordnungskräfte sind eher überfordert als hilfreich. Es riecht nach Erbrochenem. Ein Ort, den man am liebsten ganz schnell wieder verlässt.

Die Bahn hat Umstrukturierungen versprochen. Das Plakat mit dem Maulwurf ist im Vergleich zur überdimensionalen Werbung ziemlich klein, es redet davon, dass alles besser wird. Konkrete Änderungen vermisst man aber. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Bahnhof wieder erholt.    [...mehr]


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