» BVG
Das Berlin Festival 2011 findet am 09. und 10. September statt. Der ehemalige Flughafen Tempelhof bietet mit seiner historischen Vergangenheit erneut eine spannende Location, die es zu erkunden gilt. Das Line-Up ist dieses Jahr besonders vielseitig und abwechslungsreich: Von Hipster bis Hip-Hopper kommt hier wohl jeder auf seine Kosten.
Das Konzept des Berlin Festival wurde nach den Problemen im letzten Jahr erneut überarbeitet und verspricht einen reibungslosen Ablauf in diesem Jahr. Wie in der Vergangenheit findet das Festival erneut im Rahmen der Berlin Music Week und in Kooperation mit der popkomm statt – Drei Events, die Berlin zu einem musikalischen Schmelzpunkt verwandeln werden.
[...mehr]In Berlin hat sich die „Lange Nacht der Museen“ zu einer wahren Institution entwickelt. Das zwei mal im Jahr stattfindende Event begeistert viele Berliner, aber auch kulturbegeisterten Touristen, bietet es doch die Möglichkeit, Kultur aus einem weniger alltäglichen Blickwinkel zu erleben.
Die “Lange Nacht der Museen” findet jeweils am letzten Samstag im Januar und August statt. Die zahlreichen Ausstellungsorte haben dann von 18 bis 02 Uhr nachts geöffnet und in Zusammenarbeit mit der BVG ist auch für eine gute An- und Abreise gesorgt. Kombitickets für den Eintritt, sowie für Shuttle-Bus-Routen bieten eine preiswerte Möglichkeit die Nacht zu genießen, die Tickets für den ÖPNV sind von 15 Uhr bis 05 Uhr morgens des Folgetages im Tarifbereich ABC gültig.
[...mehr]„Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nüscht wie raus nach …“ – Ja, wohin fährt Berlin eigentlich zum Baden? Bei all den Badeseen, Freibädern, Stadt- und Strandbädern, Planschen und öffentlichen Badestellen in Berlin und Umgebung hat man die Qual der Wahl, wo man ins kühle Nass springt.
Berlins Badekultur wird beliebter, je heißer der Sommer. In Berlin kann man schnell mal in einen innerstädtischen See springen, oder mit der S-Bahn oder dem Fahrrad in die Natur an einen der schönen Badeseen fahren. Die Wasserqualität der Berliner Gewässer wird regelmäßig kontrolliert und erhalten. Ob FKK oder lieber coole Strandbar: Berlin geht baden! Wir zeigen, dass es nicht immer nur der Wannsee, Müggelsee oder gar die Spree sein muss.
[...mehr]6. Berliner Eisenbahnfest 2009 – am 3. und 4. Oktober in Schöneweide
Das 6. Berliner Eisenbahnfest 2009 findet am 3. und 4. Oktober auf dem Gelände des Bahnbetriebswerks Schöneweide statt. Aber auch schon am Freitag davor findet von 18 bis 22 Uhr eine Dämmerstunde statt, bei der interessierte Besucher quasi ihre Kessel schon einmal auf Temperatur bringen können.
Im Mittelpunkt des Eisenbahnfests 2009 in Berlin stehen auch dieses Jahr wieder Dampflokomotiven. Die historischen Fahrzeuge werden am Samstag, den 3. Oktober, von 10 bis 18 Uhr und am darauf folgenden Sonntag von 10 bis 17 Uhr auf einer Drehscheibe präsentiert. Neun alte Dampfloks können bewundert und teilweise sogar ausprobiert werden, denn bei dem von den Dampflokfreunden Berlin veranstalteten Bahnfest kann man auch mal Lokführer spielen und auf dem Führerstand einer Dampflok und einer Rangierlok mitfahren. Weitere Informationen zu diesem Verein finden sich hier.
Weitere Attraktionen des Berliner Eisenbahnfests 2009
Aber natürlich gehört zu einem Eisenbahnfest viel mehr als nur Dampflokomotiven, denn
[...mehr]U-Bahn Cabrio in Berlin – eine Erlebnisfahrt
Normalerweise sieht man von den U-Bahnschächten der Stadt nur die verschwommenen Schemen durch die Fensterscheiben. Doch bei der Tunnel Tour der BVG eröffnen sich völlig neue Perspektiven auf den Berliner Untergrund.
Überirdisch können Berlin-Besucher mit dem Bus 100 eine recht preiswerte Sightseeing-Tour genießen. Unterhalb der Stadt erlebt man auf drei Plattformen mit maximal 150 Fahrgästen eine Sehenswürdigkeit ganz anderer und besonderer Art: Mit rund 35 km/h fährt der offene Wagen in etwa zwei Stunden durch das Streckennetz der Berliner Verkehrsbetriebe. Den Mitfahrern bietet sich ein Blick auf das, was sonst nur Zugführern und Gleisarbeitern geboten wird.
Das U-Bahn Cabrio beginnt seine Erlebnisrundfahrt am U-Bahnhof Alexanderplatz und kostet pro Person 40 Euro und für Kinder unter 14 Jahren 25 Euro. Jeder Fahrgast bekommt zur Sicherheit einen Schutzhelm und ein Moderator begleitet die Fahrt mit interessanten Details zu Technik, Architektur und Geschichte der Berliner Untergrundbahn.
Von April bis Oktober gibt es diese außergewöhnliche Sightseeing-Tour jeden Freitag um 20 Uhr und um 23.30 Uhr, wegen der hohen Nachfrage sollte man sich frühzeitig anmelden unter (030) 256 25 256 oder (030) 256 25 556.
[...mehr]Im nächsten Jahr steht eine Preiserhöhung bei der BVG an. 2009 sollen die Preise für Einzeltickets schon am 1. Januar statt wie bisher vorgesehen am 1. April erhöht werden. Wer eine Jahreskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel besitzt, soll von der Preiserhöhung verschont bleiben.
[...mehr]Ob Manager, Student oder Glaser in Berlin – wenn Ihr ab morgen planen solltet, die U-Bahn zu benutzen, dann macht Euch auf erhöhte Wartezeiten gefasst.
Auf vielen Linien wird die BVG Züge einsparen. Das wäre normalerweise kein Problem, nur ist die kurze Zeit zwischen Benachrichtigung der Öffentlichkeit und Durchführen des Plans nicht normal: Erst zwei Tage vor dem Beginn der Ferien gab die BVG die Sommer-Einsparungen bekannt.
Der neue Fahrplan beginnt ab Mittwoch und wird voraussichtlich bis zum 30. August gültig sein. Die BVG begründete die Maßnahme mit rückgängigen Einnahmen in der Sommerzeit. Ein merkwürdiges Argument. Wenn z.B. ein Handwerker ein Problem mit seinem Kundenstamm hat, dann hört er doch nicht auf zu arbeiten? Klar, der hat weniger Unterhaltskosten als die BVG, aber ich glaube nicht, dass sich deren finanzielle Probleme dadurch beheben lassen, dass sie den Service verschlechtern.
Auf der anderen Seite – SO schlimm ist das auch wieder nicht. Gibt einem ein paar Minuten mehr Zeit, über den Tag nachzudenken. Und einen guten Grund, mal wieder mit dem Fahrrad zu fahren.
[...mehr]Luxushotel am Bahnhof Zoo – Das Zoofenster wird endlich schön
Laut einer Meldung von noows.de soll gegenüber vom Bahnhof Zoo, am sogenannten Zoofenster, ein neues Gebäude in den Mutterboden Berlins gesetzt werden.
Als Berliner kennt ihr die Stelle sicher – jahrelang war da nur ein überdimensionales Plakat zu sehen, das die dahinter befindlichen Zustände verdeckt hat. Dieser Zustand soll sich jetzt ändern. Die Streitigkeiten, die es da wohl intern gegeben hat, haben dazu geführt, dass sich am Bau seit 13 Jahren nichts getan hat. Jetzt ist es aber endlich offziell: Das neue Gebäude am Zoofenster soll 2011 fertiggestellt sein.
Das 118 Meter hohe Gebäude soll ein knapp 300 Zimmer starkes Luxushotel und mehrere Wohn- und Büroräume beinhalten. Da wird eine Menge Lehm und Mutterboden Platz machen müssen, ich frage mich, wie die die Laster für den Abraum durch den Verkehr kriegen wollen? Vielleicht wird am Tag des Abtransportes der Ku’Damm dicht gemacht oder so. ![]()
Finde ich gut, dass an dieser Stelle am Zoo endlich mal etwas getan wird. Schließlich kann da nicht ewig lange ein Riesenplakat rumstehen, wo man sich beim Vorbeigehen immer fragt, was wohl hinter Bushidos Gesicht verborgen ist. Hoffentlich wird das Hotelgebäude nicht zu sehr “disneymäßig”, das würde zum doch eher rauhen Look des Bahnhof Zoo nun wirklich nicht passen. Ansonsten ist es sehr schön, dass der Zoo noch seine verdiente Aufmerksamkeit bekommt, nachdem die ICEs hier nicht mehr halten.
[...mehr]Berlin ist sehenswürdig. Sehenswürdig in seiner Geschichte. Und eine Stadtrundfahrt ist hier obligatorisch. Aber es müssen nicht immer die organisierten Stadtrundfahrten sein. Denn Berlin hat die Buslinie 100, die die historischen Schauplätze in Berlin befährt. Fahrschein einlösen, Reiseführer aufschlagen und die Sehenswürdigkeiten genießen.
Eine Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus der Buslinie 100 sollte am Zoologischen Garten beginnen und am Alexanderplatz enden. Eine halbstündige Rundfahrt inmitten Berlins schönster Sehenswürdigkeiten. Die Buslinie 100 lässt ihre Fahrgäste unter anderem die Gedächtniskirche, die Siegessäule, den Reichstag, das Brandenburger Tor, den Berliner Dom und den Fernsehturm sehen.
Die Stadtrundfahrt im Linienbus 100 können sich die Fahrgäste persönlich gestalten. Einfach an einer der befahrenen Haltestationen aussteigen, Berlin und seine schönsten Plätze erleben, und wieder in den Bus einsteigen. Denn die Strandbar Mitte und die Hackeschen Höfe sind ein bedeutender Teil Berlins und wollen auch erkundet werden.
Berlins schönste Seiten erleben. Und das individuell und günstig. Die Buslinie 100 und auch die Buslinie 200 sind die etwas anderen Stadtrundfahrten, sei es vom Zoologischen Garten über Tiergarten bis Mitte oder über Potsdamer Platz bis Prenzlauer Berg.
[...mehr]Auszüge aus dem Tagebuch eines Unbekannten, der im Verlauf der Streiks im öffentlichen Dienst in Berlin (4. März 2008 – 11. Dezember 2012) verschwand. Das Letzte, was wir von ihm wissen, ist, dass er es im Frühjahr 2009 irgendwie geschafft hat, in einen S-Bahn-Waggon zu schlüpfen.
Mittwoch, 5. März 2008: “… Die Streiks beginnen. Das habe ich gemerkt, weil der Müll nicht abgeholt worden ist. Zum Glück schneit es wieder, und die Reste vom Spinatauflauf sind in der Mülltonne gefroren … sonst würden sich die Nachbarn noch beschweren…”
Mittwoch, 12. November 2008: “… Die Hermannstraße ist verstopft: Die Autos drängen sich in mehr Spuren, als vorgesehen sind, über die nasse Fahrbahn; dazwischen veranstalten kleine Kinder eine Schneeballschlacht. Die Streiks dauern nun schon mehrere Monate. Heute Nacht bin ich schweißgebadet aufgewacht, weil ich vergessen hatte, in welche Richtung ich die U-Bahn nehmen müsste, wenn sie denn käme … Ich habe es vergessen. Weiß auch gar nicht mehr, was in der Welt passiert, mangels U-Bahn-TV. Eine fluchende Horde arbeitswütiger Menschen sammelt sich allmorgendlich vor der versperrten U-Bahn-Station, schickt, die Fäuste emporgereckt, manche Verwünschungen gen Himmel, und treibt schließlich, mordend und brandschatzend (bis jetzt noch im Geiste) in Richtung S-Bahn-Station…”
Freitag, 5. Dezember 2008: “… Ich fasse es nicht! … Mein Schlittenhund ist verschwunden! Ich habe Olivier im Verdacht, ihn entführt zu haben. Wie soll ich jemals wieder ins Schuhgeschäft kommen? … Werde versuchen, den Dackel vor den Schlitten zu spannen …”
Dienstag, 30. Dezember 2008:”… Dort angekommen, müssen die so bitter Enttäuschten feststellen, dass auch hier nicht viel zu holen ist: Jeder S-Bahn-Wagen ist heillos überfüllt, sodass nicht nur niemand einsteigen kann – die Insassen kommen auch nicht mehr raus. Kurzum, sämtliche Berliner S-Bahnen sind dazu verdammt, wochenlang im Kreis zu fahren mit den immergleichen, heulenden Passagieren, die so eingequetscht sind, dass an ein Verlassen der Bahnwaggons nicht zu denken ist. Niemand erreicht seinen Arbeitsplatz…”
Mittwoch, 14. Januar 2009: “… Ich habe begonnen, einen Roman zu schreiben: Science-Fiction, über ein Land, in dem die öffentlichen Verkehrsmittel so gut organisiert sind, dass man jederzeit überallhin gelangen kann … Ich nenne ihn “Bustopia” …”
Dienstag, 17. Februar 2009:”… Einziger Lichtblick eines Streikmorgens in Berlin: Die Bäckereien. Manch Einer aus dem tobenden Mob (siehe oben) wird, wenn ihm aus der leicht offenstehenden Tür einer Bäckerei der Duft frischgebrühten Kaffees und warmer Brötchen entgegenweht, schwach, tritt aus der Menge heraus und schlägt sich durch bis ins nächste Stehcafé, wo er beschließt, den Tag mit der größtmöglichen Gelassenheit zu beginnen. Womöglich die einzig vernünftige Möglichkeit, der Situation zu begegnen…”
Die Identität des Verfassers ist bis heute nicht geklärt.










