» Berlinale

Autor: Christian

Anlässlich der 60. Internationalen Filmfestspiele in Berlin werden am 19. Februar 2010 die TEDDY AWARDS an herausragende Filmproduktionen mit schwul-lesbischen Hintergrund verliehen.

Teddy Awards 2010 in Berlin © Zeichnung von Ralf KönigDie TEDDY AWARDS werden seit 1986 vergeben, um filmische Werke der Queer-Szene aus dem Schatten zu holen, um ihre Themen der breiten Gesellschaft zugänglich zu machen. Er versteht sich als ein Beitrag für mehr Toleranz, Akzeptanz, Solidarität und Gleichstellung. Die alternative Filmpreisverleihung ist seit 1992 offizieller Teil der Berlinale und wird am Vorabend der Verleihung des Goldenen Bären veranstaltet. Die metallene Teddy-Statue auf einem Berliner Pflasterstein (nach einem Entwurf des Zeichners Ralf König) wird in den Kategorien Bester Spielfilm, Bester Dokumentarfilm und Bester Kurzfilm vergeben.

TEDDY AWARDS 2010 als Hommage an Rio Reiser

Dieses Jahr steht der TEDDY AWARD unter dem Motto „Mein Name ist Mensch“, was als Hommage an den 1996 verstorbenen Sänger der Band „Ton, Steine, Scherben“, Komponisten und Schauspieler Rio Reiser zu verstehen ist, der am 9. Januar 60 Jahre alt geworden wäre. Reiser hatte sich als erster deutscher Sänger 1970 als homosexuell geoutet.

Werner Schroeter wird für Lebenswerk geehrt

Ein Preisträger des TEDDY AWARDS steht schon heute fest: Der Special TEDDY geht dieses Jahr an den expressiven Filmemacher Werner Schroeter für seine künstlerische Lebensleistung. Der Außenseiter des Neuen Deutschen Films steht in einer Linie neben Werner Fassbinder und Wim Wenders. Schroeter drehte über 20 Filme für  Kino wie Fernsehen und inszenierte mehr als 70 Operetten und Theaterstücke.

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Autor: Christian

Stolze 60 Jahre wird sie alt und hat doch nichts an Glamour und Faszination eingebüßt - die Berlinale. Vom 11. bis zum 21. Februar ist es wieder soweit: Regisseure, Drehbuchautoren, Stars und Sternchen des internationalen Filmgeschäfts strömen in die Hauptstadt, um den runden Geburtstag der internationalen Filmfestspiele in Berlin zu feiern.

Berlinale 2010 – 60 Jahre internationale Filmfestspiele Berlin ©Flickr.com/Siebbi

60. Berlinale vom 11. bis 21. Februar 2010

Mitte Februar ist es endlich wieder soweit: Die ganze Welt schaut nach Berlin, wo mit der Berlinale 2010 beirets zum 60. Mal die neben Cannes und Venedig bedeutendsten Filmfestspiele der Welt stattfinden werden. Fast 20000 Fachbesucher werden zu dem weltweit größten Publikumsereignis erwartet, um sich auf dem gleichzeitig stattfindenden European Film Market (EFM) ein Stelldichein zu geben und wichtige Kontakte zu knüpfen, aber auch um auf den glamourösen Partys die Verleihung der goldenen und silbernen Bären zu feiern.
Jury Präsident der Berlinale 2010 ist nach der schottischen Ausnahmeschauspielerin Tilda Swinton im Jahr 2009 der deutsche Regisseur und Filmemacher Werner Herzog, der vor allem durch seine Hass-Freundschaft und dadurch geprägte Arbeit mit Klaus Kinski in Werken wie „Fitzcarraldo“ und „Nosferatu“ bekannt wurde.
Für das Publikum hat man sich zum Jubiläum etwas besonders ausgedacht: Mit der Initiative „Berlinale goes Kiez“ wird das Filmfestival an 10 Tagen in Kinos vor der Haustür, von Weißensee bis Neukölln in der ganzen Stadt verteilt, stattfinden.    [...mehr]


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Autor: Christian

Die Berlinale 2010 wird noch größer und bunter als die diesjährige. Denn 2010 wird das Berliner Filmfest 60 Jahre alt. Die Hauptstadt wird zum Who is Who der internationalen und nationalen Stars und Sternchen der Leinwand.

Die 60.  Berlinale 2010 findet vom 11. bis 21. Februar statt. Die Filmhauptstadt Berlin steht dann unter dem Motto „Play it again“. Der Slogan soll darauf verweisen, dass er Schwerpunkt des internationalen Filmfestspieles Berlin dann auf der Retrospektive liegen wird.

Berlinale,Moritz Bleibtreu©flickr/Siebbi

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Nach der Berlinale …

Kategorie: Vermischtes
20. Februar 2008
Autor: Christian

… braucht man vielleicht ein paar Tage, um sich daran zu erinnern, dass Berlin bloß Hauptstadt Deutschlands ist: Die Bären sind verteilt, die roten Teppiche wieder eingewickelt und sorgsam verstaut fürs nächste Jahr. Aber die Zeitungen haben sich noch nicht vollständig vom Berlinale-Zustand erholt.

Der “Tagesspiegel” beispielsweise veröffentlichte ein Interview, dessen einziger Zweck es ist, Madonnas Menüfolge anlässlich eines Besuchs im “Entrecôte” zu resümieren. Ich möchte ja nicht bestreiten, dass die Öffentlichkeit ein Recht hat zu erfahren, was Madonna so isst (Friséesalat, Seezunge) oder mit wem (drei Männer). Aber sind das wirklich die Themen, denen sich die größte Tageszeitung Berlins widmen sollte?

Obwohl Madonnas Abendessen recht wenig Skandalpotenzial zu bieten scheint, wären solche Interviews doch besser in der “BZ” aufgehoben. Naja, sei’s drum: Für die nächsten zwölf Monate müssen wir uns wieder mit vermeintlich seriösen Themen beschäftigen.

Adieu, Seezunge. Jetzt ist die Berlinale wohl endgültig vorbei.    [...mehr]


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Autor: Riko

Scarlett Johansson

Was müssen sich einige Stars verwundert die Augen gerieben haben, als sie Berlin mit ihrer Anwesenheit beehrten. Statt der befürchteten Eiseskälte erwartete die geballte Prominenz frühlingshafte Temperaturen in Hauptstadt.

Bei den Filmfestspielen in Cannes und Venedig waren es die Stars gewöhnt, dass sich die Temperaturen in angenehmen Bereichen bewegen, doch bei der Berlinale war dies im Februar in seltensten Fällen. Doch dieses Jahr verzaubert die Sonne Berlin und lässt alle Prominente noch glanzvoller erscheinen, als sie ohnehin schon sind.

Insbesondere Shahrukh Khan in Berlin begeisterte bei seinen Auftritten während der Berlinale seine Fans. Stundenlang harrten die Fans vor dem Kino International und vor der Presseräumen der Berlinale aus, um einen Blick auf ihren Star erhaschen zu Shahrukh Khan  bei der Berlinalekönnen. Der indische Filmstar der Bollywood-Produktionen zeigte sich begeistert von Berlin und den zahlreichen Fans, so dass er sich ausgiebig Zeit nahm für Autogramm und Küsschen. An besonders nette Fans schenkte der nette Sonnyboy noch Karten für seine Filmpremiere und wer bisher nicht dem Charme des Schauspielers verfallen war, den eroberte er an diesem Abend.

Den Glanz von Hollywood brachte die schöne Spanierin Penelope Cruz nach Berlin. Zusammen mit Sir Ben Kingsley stellte sie den traurig-schönen Film „Elegy“ vor,Penelope Cruz in dem sie eine junge Studentin spielt, die ihrem Professor hoffnungslos verfällt. Die Romanverfilmung nach Philip Roths Buch „Das sterbende Tier“ berührt den Zuschauer, die beiden Schauspieler glänzen in ihren Rollen – ein klarer Favorit bei der Bärenverleihung. Das Auftreten von Penelope Cruz zieht sofort jeden in Bann, das tief ausgeschnittene schwarze Kleid, das dennoch dezent wirkt, verstärkt die Schönheit der bezaubernden Spanierin – bisher die Augenweide der Berlinale.

Eine Musikikone feiert auf der Berlinale ihr Debüt als Regisseurin – Madonna präsentiert ihren Film „Filth and Wisdom“ (Schmutz und Weisheit). Aber auch andere Stars der nationalen und internationalen Filmszene fanden bisher zur Berlinale, die noch nie so viel Glanz und Glamour versprühte. Man darf gespannt sein, wer sich bis zum Ende der Berliner Filmfestspiele noch in die Hauptstadt verirren wird.



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58. Berlinale bewegt die Stadt

Kategorie: Events
5. Februar 2008
Autor: Riko

Berlinale Palast

Zwischen dem 7. und 17. Januar blickt die Filmwelt wieder einmal nach Berlin. Nachdem die Golden Globes in diesem Jahr unter dem Streik der Drehbuchautoren zu leiden hatten und die sympathisierenden Stars der Veranstaltung fernblieben, avancieren die Internationalen Filmfestspiele von Berlin zum ersten Großereignis der Branche.

Im Jahr 1951 hat man die Berlinale ins Leben gerufen und sich im Laufe der Jahrzehnte weltweite Anerkennung erarbeitet. Neben den Filmfestspielen in Cannes und Venedig gehört die Berlinale zu den renommiertesten Ereignissen auf europäischem Boden. Die kritische Auswahl der Filme hat zudem bewirkt, dass die Berlinale vor allem ein Berlinalepolitikverbundenes Filmfestfestival ist. Eigens für die Berlinale reisen jedes Jahr 20.000 Fachbesucher in deutsche Hauptstadt, um diesem medialen Großereignis beiwohnen zu können.

Natürlich werden im Rahmen der Berlinale Preise für die besten Wettbewerbsfilme verliehen. Zwar kann der Goldene Bär es noch nicht mit dem Oscar aufnehmen, trotzdem schmückt so mancher Filmstar gerne seine Sammlung mit eben jenem. Um in den Wettkampf aufgenommen zu werden, dürfen die Filme nur innerhalb des vorangegangenen Jahres produziert und noch nicht außerhalb des eigenen Herkunftslandes gezeigt worden sein. Im vergangenen Jahr konnte erstmals eine chinesische Produktion den Goldenen Bären gewinnen – Regisseur Wang Quan’an mit „Tuyas Hochzeit“. Der populärste Film der vergangenen Jahre war die bewegende Liebesgeschichte vom türkischen Robert de Niro und Matt Damon bei der Berlinale 2007Regisseur Fatih Akin „Gegen die Wand“, der insbesondere nach seiner Auszeichnung großen Anklang bei den deutschen Kinogängern fand.

Den Goldenen Ehrenbären wird in diesem Jahr an Francesco Rosi für sein Lebenswerk verliehen. Der italienische Regisseur erhielt schon Preise wie den Silbernen Bären 1962, die Goldene Palme 1972 (Cannes) oder den Goldenen Löwen 1962 (Venedig). Der Silberne Bär wird unter anderem in den Kategorien wie Großer Preis der Jury, Beste Regie, Beste Darsteller- und Darstellerin, Beste Filmmusik, Bester Kurzfilm und Herausragende künstlerische Leistung vergeben.

Berlin freut sich schon auf die kommende Berlinale und mit etwas Glück lässt sich hier und dort ein bekannter Filmstar erspähen.    [...mehr]


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Shahrukh Khan in Berlin

Kategorie: Events
28. Januar 2008
Autor: Christophe

Berlin lebt von seinen Regelmäßigkeiten. Alle Jahre wieder werfen bestimmte Ereignisse ihre vertrauten, ach: liebgewonnenen, Schatten voraus - eines von vielen ist der 1. Mai in Kreuzberg, ein anderes: Die Berlinale.



Shahrukh KahnLetztere steht nun wieder vor der Tür: Während andernorts Fastnacht gefeiert wird, wälzen die Berliner schwermütiges, gerne auch depressiv angehauchtes Kopfkino… Ha! Dachten Sie! Dieses Jahr nicht! Denn dieses Jahr hat die Berlinale einen Gast, der an Glamour, Sex-Appeal und Charme alles in den Schatten stellt, was vorher war:




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