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Traurig aber wahr, die Hertha ist zweitklassig ab dem nächsten Jahr. Somit ist Berlin erneut die einzige europäische Hauptstadt, die von keinem Fußball-Club in der ersten Liga repräsentiert wird. Nach der Niederlage in Düsseldorf stellen sich nun einige Fragen auf.
Eigentlich war es ein gutes Spiel der Hertha. Trotz frühem Gegentor nach nur ein paar Sekunden, steckten die Hauptstadtkicker den Rückschlag weg, als wäre nichts gewesen und spielten mutig nach vorne. Im Sturm ließen dann auch Ramos und Raffael ein paar Funken ihrer Klasse aufblitzen, die sie im Laufe der Saison jedoch viel zu selten unter Beweis stellten. Über ein Unentschieden kam man dennoch nicht hinaus. Obwohl die Spieler auf dem Platz meist sportlich geblieben sind, wurde das Ergebnis am Ende aber leider von eskalierenden Fans übertüncht.
[...mehr]Das Ballhaus Ost in der Pappelallee 15 bietet Theater, Performance und Tanz jenseits des Mainstreams und hat sich als kreative Spielstätte der freien Künstlerszene in Berlin etabliert.
Das Ballhaus im Prenzlauer Berg ist kein chices Theater mit samtenen Vorhängen, Stuckdecken und Blattgoldverzierungen. Vielmehr ist es ein Ort, an dem die Off-Kulturszene der Hauptstadt eine authentische Heimat gefunden hat, welche den Künstlern eine freie Entfaltung und den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm in ungezwungener Atmosphäre ermöglicht. Schauspielstätte, Galerie, Bühne für Performance, Lesungen und Konzerte, aber auch Partylocation – das alles ist das Ballhaus Ost. Eine dynamischer Ort der Begegnung, der die aktuellen Lebenswirklichkeiten einfängt, aufbereitet und originell darstellt.
[...mehr]LSD steht hier nicht für irgendwelche bewusstseinserweiternden Substanzen, sondern vielmehr für die Lesebühne “Liebe statt Drogen”, welche man sich sowohl als Berlintourist, als auch als Hauptstadtbewohner nicht entgehen lassen sollte. Jeden – und man betont wirklich JEDEN Dienstag Abend finden die unterhaltsamen Lesungen im Schokoladen in Berlin Mitte statt.
LSD – Liebe statt Drogen wurde 1996 unter dem Namen Supernova gegründet und im selben Jahr noch in „Ein Keller Buntes“ umbenannt. Seitdem wechselte nicht nur die Veranstaltungsbezeichnung, sondern auch die Mitwirkenden, wobei die Gründungsmitglieder Tube, Spider, Volker Strübing noch immer mit von der Partie sind und durch Micha Ebeling, Uli Hanemann, Ivo und Sascha sowie diversen Gastautoren unterstützt werden.
[...mehr]Das Kaffee Burger in der Torstraße in Berlin ist ein Lokal mit langer Geschichte, das besonders dank der alle 14-Tage stattfindenden Russendisko auch überregionale Bekanntheit erlangte.
Bereits seit 1890 existierte am Standort des heutigen Kaffee Burger ein Lokal, welches 1936 von der Familie Burger übernommen wurde und damit seinen neuen Namen erhielt. In den 1970er Jahren entwickelte sich der kleine Privatbetrieb zu einem beliebten Treffpunkt der künstlerischen und intellektuellen Szene der DDR. Dramatiker, Schauspieler, Künstler und Journalisten wie zum Beispiel Ulrich Plenzdorf, Heiner Müller, Bettina Wegner, Klaus Schlesinger oder Katharina Thalbach gingen im Kaffee Burger damals ein und aus. Den Behörden war dieses freidenkende Publikum natürlich nicht ganz geheuer und so wurde das Lokal, unter dem Deckmantel weitreichender Renovierungsmaßnahmen, 1979 vorübergehend geschlossen, was für längere Zeit das Ende des Kaffee Burger als Künstlerlokal bedeutete.
[...mehr]EVOL gilt als einer der bedeutendsten Künstler der internationalen Streetart-Szene. Seine „Leinwand“ ist die Stadt, mit all ihren Fassaden, Mauern, Straßen und anderen Untergründen die sie zu bieten hat.
Die Stadt, insbesondere Berlin, ist für EVOL jedoch nicht nur Gestaltungsraum, sondern auch Inspiration und Anregung für die Motive und Inhalte seiner Arbeiten. Der Streetartist arbeitet mit Schablonen und Sprühdosen, schafft Illusionen an Wänden, Stromkästen oder Mülleimern oder baut ganze begehbare Installationen aus weggeworfenen Kartons. Mit unglaublicher Präzision und Detailverliebtheit lässt er realistisch anmutende Gebäudekomplexe und Wohnsilos entstehen, die faszinieren und kleine Geschichten von einer vergangenen Schönheit erzählen. EVOL, dessen Name auf eine Turnschuhmarke zurückgeht, verhängt seine Werke nicht mit dem Schleier der Nostalgie, sondern geht äußerst dokumentarisch und schonungslos vor. Er will nicht beschönigen, sondern verdeutlichen, dass eben auch in einer vermeintlich hässlichen Gegend eine besondere Ästhetik zu finden sein kann.
[...mehr]Handmade supermarket – Der Designmarkt für Handgemachtes und Fair-Trade in Kreuzberg
Entspanntes Shopping in angenehmer Atmosphäre, sowie individuelle, innovative und vor allem fair gehandelte Design-Produkte – Das alles bietet der handmade supermarket in Kreuzberg, der nach einzelnen Terminen in der Vergangenheit nun zu einer regelmäßigen Veranstaltung und festen Institution werden soll.
Der handmade supermarket präsentiert ab März regelmäßig, einmal im Monat rund 60 Designer/innen, Künstler/innen und Mini-Labels in der Markthalle IX, der historischen Eisenbahnmarkthalle in Kreuzberg. Jeden zweiten Sonntag im Monat kann man von 11 bis 18 Uhr in gelassener Atmosphäre, bei Kaffee und leckerem handmade-Essen durch die Auswahl der kreativen, handgemachten und fair gehandelten Produkte schlendern und das ein oder andere Lieblingsstück kaufen. Der Markt bietet von Mode über Möbel bis hin zu Kosmetik alles, was das Herz begehrt.
[...mehr]Vom 9. bis 19. Februar 2012 ist es wieder soweit. Die Berlinale hält Einzug in die Landeshauptstadt und lockt neben deutschen Stars und Sternchen auch etliche internationale Größen des Films auf die roten Teppiche.
Die 62. Internationalen Filmfestspiele Berlin werden dieses Jahr durch das französische Revolutionsdrama „Les Adieux à la Reine“ eröffnet, in dem Diane Krüger als Marie Antoinette brilliert. Das Herzstück der Berlinale bildet wie immer der Wettbewerb, bei dem diesmal 18 Weltpremieren um die Goldenen und Silbernen Bären in insgesamt sieben Kategorien kämpfen. In der hochkarätigen Jury sind unter anderem der englische Regisseur Mike Leigh, die französisch-britische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg und der Hollywood-Star Jake Gyllenhaal vertreten. Abgesehen vomWettbewerb finden aber auch wieder zahlreiche Nebenveranstaltungen und Sonderschauen statt, wobei die Sonderreihe „Happy Birthday, Studio Babelsberg“ anlässlich des 100. Jubiläums des Filmstudios wohl einen ganz besonderen Höhepunkt darstellt.
[...mehr]Clubs in Berlin können hoffen: Ende für das Berliner Klubsterben?
Berlin lebt vom Tourismus und dazu gehören auch die tausenden Besucher, die jedes Wochenende aus aller Herren Länder anreisen und sich in das berliner Nachtleben stürzen. Und auch die Berliner selbst lieben ihre unvergleichbare Clubszene. Doch seit einigen Jahren grassiert ein Virus durch die Stadt, den man im Volksmund als Klubsterben bezeichnet.
Letztes Wochenende hieß es bye, bye Klub der Republik, womit ein weiteres Monument aus dem Nachtleben der Hauptstadt dem verbreiteten Klubsterben zum Opfer fiel. Nach dem „Knaack-Klub“ oder dem „Icon“ konnte sich erneut ein Stück Berliner Geschichte der wachsenden Gentrifizierung nicht zur Wehr setzen. Der Tod des KDR kam unverhofft und plötzlich und war vielleicht der Auslöser dafür, dass sich nun der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) dieser Pandemie annimmt und die Rettung der Musikszene zur Chefsache erklärt. Nach dem Vorbild des Filmboards soll nun auch ein Musicboard gegründet werden, welches eine Lobby für die gesamte Musikbranche schaffen soll.
[...mehr]Der Planet Modulor befindet sich am Moritzplatz in Berlin Kreuzberg und ist ein Verbund kleiner und mittelgroßer Unternehmen aus Kunst, Kultur, Handwerk und Handel. In dem „Kreativen Netzwerk Moritzplatz“ arbeiten neben dem Planet Modulor verschiedenste Initiativen für soziale und kulturelle Projekte rund um den Moritzplatz zusammen, wobei das Selbermachen ganz besonders groß geschrieben wird.
Auf dem Planet Modulor stehen Kunst und Kultur im Vordergrund und die vorherrschende Kreativwirtschaft stellt durch sinnliche Qualität einen Gegenentwurf zur reinen Konsumorientierung dar. Besucher sind auf Planet Modulor stets willkommen und können das „Machen“ erleben und sich selbst dazu animieren lassen. Ziel ist es, den Standort rund um den Moritzplatz in Berlin durch die Vernetzung sozialer, kultureller und gewerblicher Projekte stärker in das urbane Umfeld einzubinden und der Gegend ein neues frisches Gesicht zu verleihen. Die Zusammenarbeit mit Etsy zum Beispiel lockt bereits seit einiger Zeit Freunde des Do-it-yourself auf den kreativen Planeten Modulor in Kreuzberg.
[...mehr]Das originale Ost-Ampelmännchen, das uns noch heute auf diversen Berliner Ampeln den Weg weist, feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Ob in Rot oder Grün, das kleine Männchen ist längst Kult und schmückt jedes Jahr unzählige Souvenirs, die Touristen daheim stolz herumzeigen.
Zu Recht! Immerhin ist das Ost-Ampelmännchen viel hübscher anzuschauen als die langweiligen Ampelfiguren, die nach der Wende in die ehemalige DDR überschwappten. Das kultige Männchen in sattem Rot und fröhlichem Grün gehört zu Berlin wie die Currywurst und der Badeausflug zum Wannsee. 1961 brachte Karl Peglau die Idee erstmals zu Papier und revolutionierte damit nicht nur das Ost-Berliner Verkehrssystem, sondern prägt bis heute das Bild der Stadt. Schande über den, der als Besucher nach Berlin kommt und ohne Ampelmännchen-Souvenir wieder nach Hause fährt!
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