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Auch dieses Jahr öffnet die jährlich stattfindende IFA, die Internationale Funkausstellung, vom 3. bis 8. September 2010 wieder ihre Türen für Fachleute, interessiertes Publikum und Medien. Die Messe, bei der rund 1.200 Aussteller aus 32 Ländern erwartet werden, feiert dieses Jahr ihr 50. Jubiläum und findet in den Messehallen von Berlin statt.

Jedes Jahr bringt die Funkausstellung IFA – Consumer Electronics Unlimited neue Innovationen hervor, welche nicht nur die Technik immer mehr beeinflussen, sondern auch den privaten Haushalt. Aufgrund der hohen Fachbesucherzahl stieg das Event 2007 zur weltweit größten Fachmesse auf. [...mehr]
„Ansichten von der Mitte der Weltkugel“ – So lautet das Motto der am 12. September beginnenden Ausstellung im Martin Gropius Bau.
Die Tropen sind ein Gebiet der Gegensätze. Einerseits ist die Natur in diesem Teil der Erde am reichsten aber die Menschen sind ärmer als in vielen anderen Teilen der Erde. Die Lebensweisen und Produktionsformen haben sich seit Jahrhunderten nicht verändert. Die Menschen trotzen der Globalisierung und führen ihr einfaches, aber für sie schönes Leben weiter. Technik und Fortschritt haben in den Tropen noch nicht Einzug gehalten… Gut so!
Die Ausstellung in Berlin, die bis zum 5. Januar 2009 zu sehen ist und gemeinsam vom Goethe- Institut und dem ethnologischen Museum ins Leben gerufen wurde, wird verschiedene Ausstellungsstücke zu den Themen: „Natur und Landschaft“, „Klänge der Tropen“, „Farbe und Abstraktion“, „Menschenbilder“ und „Macht und Konflikte“ zeigen.
Die staatlichen Museen in Berlin gehören zur Stiftung Preussischer Kulturbesitz, der ein wichtiger Arbeitgeber im Berliner Raum ist. Rund 2000 Menschen haben durch die Stiftung einen Job in Berlin gefunden. Stellenangebote finden sie auf der Homepage. [...mehr]
Sie sind eine feste Größe an den Fachhochschulen und Universitäten: die Career Services. Die Career Services schlagen eine Brücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt. Sie unterstützen die Stundenten und Absolventen auf ihren Weg in die Arbeitswelt und die Unternehmen in ihren Rekrutierungsaktivitäten.
Die Career Services haben sich inzwischen in der deutschen Hochschullandschaft etabliert. Sie informieren in Seminaren, Vorträgen, Veranstaltungen und Firmenkontaktmessen über den aktuellen Arbeitsmarkt und die beruflichen Möglichkeiten. Sie legen somit für die Studenten und Absolventen einen wichtigen Grundstein für ihre Zukunft. Denn die Career Services stellen Kontakte zu Unternehmen her und bringen auch Unternehmen in Kontakt mit den Hochschulen. Somit erhöht sich für die Studenten und Absolventen mittels der Stellenangebote in Berlin der Einstieg in die Berufswelt.
Die Angebote sind somit vielfältig. Die Studenten und Absolventen erhalten zudem nützliche Tipps für Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräche und einen direkten Zugriff auf Praktikums- und Stellenangebote im In- und Ausland. Die Unternehmen können sich als potentieller Arbeitgeber dank dieses Recruiting-Sytems präsentieren und diese in die Firmen locken.
Auch wenn nicht alle deutschen Fachhochschulen und Universitäten Career Services eingerichtet haben, so sind sie für die Studenten, Absolventen und Unternehmen eine wichtige Stütze. [...mehr]
Finanzsenator Thilo Sarrazin hat erneut mit Äußerungen zur Finanzsituation in Berlin für Furore gesorgt.
Gegenüber dem Finanzmagazin “Cicero” sagte Sarrazin laut einem Bericht der Berliner Morgenpost: “Für fünf Euro würde ich jederzeit arbeiten gehen. Das wären 40 Euro pro Tag.” Damit stellt er sich alleine gegen den Kurs seiner Partei. Die SPD unter Klaus Wowereit möchte nämlich für einen Mindestlohn von 7,50 Euro die Stunde plädieren.
Die Parteifreunde überlegen jetzt sogar, ob sie ihn feuern. Klaus Wowereit will an seinem Finanzexperten festhalten, der Rest der SPD fordert ihn mehr oder weniger unverblümt dazu auf, seinen Hut zu nehmen.
Hm. Von Seiten der Partei ist es irgendwie ziemlich witzlos, jemanden sofort gehen zu lassen, nur weil er eine andere Meinung vertritt als die Hauptströmung.
Andererseits ist Sarrazins Aussage in jedem Kontext zynisch und vor allem taktisch unklug: Das Einzige, was er damit erreicht, ist die Verärgerung von Wählern. Gerade in Berlin reagieren die Menschen empfindlich auf solche Sprüche - fraglich, was sich Sarrazin dabei gedacht hat. Auf jeden Fall hat die SPD jetzt ihren nächsten parteiinternen Skandal.
Quelle: Morgenpost
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Unbeliebt und Unbelehrbar: Die Kreuzberger Fensterscheibenputzer
Rote Ampeln. Stehende Autos. Ausschwirrende Fensterscheibenputzer. Das ist die alltägliche Szenerie auf den Straßen Kreuzbergs in Berlin. Und die Autofahrer können sich dem nicht entziehen. Denn auch gegen ihren ausdrücklich erklärten Willen, lassen sich die Fensterscheibenputzer nicht beirren. Sie gehen systematisch auf die Windschutzscheiben zu, um sie wieder im neuen Glanze erscheinen zu lassen. Und der Ton wird immer schärfer. Denn wenn die Autofahrer nicht bezahlen, dann werden sie beschimpft und ihre Autos bespuckt. Fruststation und Aggression nehmen dann ihren Lauf. Insbesondere die aus dem osteuropäischen Raum stammenden Fensterscheibenputzer treiben die Autofahrer besonders aggressiv in die Enge. Aber diese Szenerie wird sich nicht grundlegend ändern. Denn ausgesprochene Platzverweise werden einfach nicht beachtet. Und dass bedrohte Autofahrer Anzeige erstatten, ist auch fragwürdig. [...mehr]
Die neuen deutschen Bundesländer, Berlin eingeschlossen, sind immer die Sorgenkinder, wenn es um die Verkündung der neuen Arbeitslosenzahlen geht. Wie die Bundesagentur für Arbeit verkündete, ist die Arbeitslosenquote im vergangenen Monat auf 8,1 Prozent gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 94.000 Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat und einem von 563.00 gegenüber dem Vorjahr. Trotz dieser erfolgreichen Meldung hatten Experten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.
Dieser positive Trend setzt sich auch bei den Jobs in Berlin fort. So fanden immerhin 3.439 Menschen einen neuen Job in der Bundeshauptstadt, weshalb die Zahl der Arbeitslosen auf 244.804 sank – dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 14,2 Prozent. Damit liegt Berlin immer noch klar über dem bundesweiten Durchschnitt und bietet genügend Ansätze neue Stellenangebote zu schaffen. Immerhin lag die Zahl der offenen Stellen in der Hauptstadt bei 39.982, die noch genügend Freiraum lassen.
Während von den Firmen immer wieder bemängelt wird, dass bestimmte Stellen nicht adäquat besetzt werden können, äußerte sich der Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) gegenüber der Osnabrücker Zeitung ganz anders: „einen dramatischen Mangel gibt es aber nicht!“
Nun muss man in Berlin schauen, ob man die Wachstumsbranchen in der Wirtschaft weiter fördern kann, um im Bundesvergleich nicht weiter das Nachsehen zu haben. [...mehr]
Riesige Werbeplakate von Bushido und Ebay thronen über einem trostlosen Bild: Der einstige Dreh- und Angelpunkt des Berliner Westens verkommt seit dem Fahrplanwechsel 2006 immer mehr.
Die damalige Neustrukturierung bewirkte, dass nur noch Regional- und S- Bahnen am Zoologischen Garten halten. Die für den Fahrgastverkehr so wichtigen ICE- Züge wurden unter anderem auf den neu errichteten Hauptbahnhof umgeleitet. Jetzt halten nur noch Nachtzüge der Deutschen Bahn in Berlin Zoo.
Die Folge davon – ein massiver Rückgang der Besucherzahlen in den letzten zwei Jahren.
Mit sinkendem Umsatz kommt ein wechselndes Publikum. Die 90er Jahre hatten vergessen gemacht, dass die Vergangenheit des S- Bahnhofs Zoologischer Garten alles andere als schön ist: Schon vor zwanzig Jahren war ein Tiefpunkt erreicht, der Bahnhof präsentierte sich als Treffpunkt der Drogen- und Strich- Szene.
Auch wenn dieser Aspekt nie ganz verschwunden ist, in der Rolle als zentraler Anlaufpunkt im
wiedervereinigten Westberlin überwogen andere Facetten des Bahnhofs. Jetzt zeichnet sich eine Rückkehr zu alten Übeln ab. Es ist dreckig wie noch nie. Trotz Rauchverbot überall Kippenstummel. Menschen schlafen auf Zeitungen. Die wenigen Ordnungskräfte sind eher überfordert als hilfreich. Es riecht nach Erbrochenem. Ein Ort, den man am liebsten ganz schnell wieder verlässt.
Die Bahn hat Umstrukturierungen versprochen. Das Plakat mit dem Maulwurf ist im Vergleich zur überdimensionalen Werbung ziemlich klein, es redet davon, dass alles besser wird. Konkrete Änderungen vermisst man aber. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Bahnhof wieder erholt. [...mehr]
Verdi hat für morgen erneute Arbeitsniederlegungen angekündigt.
Laut “Tagesspiegel” soll für rund 10 Stunden gestreikt werden. Allerdings räumte die Gewerkschaft gleichzeitig ein, vorerst nur Bereiche bestreiken zu wollen, die den Fahrgast nicht unmittelbar beträfen - etwa Werkstätten.
Damit reagiert Verdi auf ein erstes Angebot von Arbeitgeberseite, welches zwar eine geringe Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten vorsah, in Gewerkschaftskreisen aber bereits kurz nach der Veröffentlichung als “Mogelpackung” bezeichnet worden war.
Wer ein Omelette machen will, muss bekanntlich Eier zerschlagen; und das chirurgische Werkstätten-Bestreiken der Gewerkschaft wird nicht ganz ohne Beeinträchtigung des normalen Fahrgastverkehrs vonstatten gehen - soviel ist klar. Inwiefern aber Busse oder U-Bahnen im Großraum Berlin ausfallen werden - und welche Linien - ist bisher noch nicht bekannt. Vorläufig versichert die Gewerkschaft, es werden zwar nicht alle öffentlichen Verkehrsmittel fahren, aber doch die meisten.
Verdi befindet sich seit dem 17. Januar in Tarifverhandlungen. Vor knapp zwei Wochen war es erstmals zu Warnstreiks in Berlin gekommen. Mit den für morgen angesetzten Arbeitsausständen möchte die Gewerkschaft laut eigenem Bekunden ihre Verhandlungsposition unterstreichen. Waidmanns Heil. [...mehr]
Auch in der der deutschen Hauptstadt ist der Aufschwung im vergangenen Jahr endlich angekommen, nachdem Berlin zunächst hinter den anderen Bundesländern weit hinterher hinkte. Konnte diese ein Wachstum um die zwei Prozent verbuchen, dümpelte Berlin bei einem Prozent.
Eine wichtige Stütze des wirtschaftlichen Aufschwunges in Berlin ist inzwischen der private Konsum geworden. Die privaten Verbraucher vertrauen dem Aufschwung und investieren nach Jahren der Zurückhaltung wieder mehr. Bundesweit gesehen, konnte der Haushalt erstmals seit 1969 wieder ausgeglichen gestaltet werden, auch wenn ein Plus von 70 Millionen angesichts der Gesamtverschuldung nur geringer Betrag ist. Auch 2008 soll es nach Meinung der Wirtschaftsinstitute mit dem Aufschwung weitergehen, auch wenn er etwas an Fahrt verliert. Man rechnet 2008 lediglich mit einem Wachstum von 1,7 Prozent, in Berlin mit etwas mehr als zwei Prozent.
Dieser positive Trend ist auch auf dem Stellenmarkt Berlins deutlich erkennbar. In Berlin nahm die Zahl der Arbeitslosen weiter ab und es war der stärkste Zuwachs an Erwerbstätigen bundesweit zu beobachten. Inzwischen herrscht sogar ein großer Mangel an Fach- und Führungspersonal in der Hauptstadt. Viele Unternehmen beauftragen vermehrt Headhunter, die auf der Suche nach gut ausgebildeten Fachkräften sind, die den wirtschaftlichen Aufschwung weiter fördern können.
Die Unternehmen reagieren bisher skeptisch auf die Forderung nach hohen Tarifabschlüssen. Die steigenden Einkommen sollen weiterhin den privaten Konsum ankurbeln, damit dieser weiterhin als Stütze des wirtschaftlichen Aufschwungs fungieren kann. Jedoch möchten die Firma Ingenieure und Führungskräfte mit hohen Gehältern locken, um den Bedarf an offenen Stellen decken zu können. [...mehr]
Warum es in Berlin demnächst nur noch Single-Manager mit Rinderzüchterhintergrund geben wird.
Der Seite des Statistischen Bundesamtes ist zu entnehmen, dass Berlin im vergangenen Jahr eine positive Entwicklung der Einwohnerzahl verzeichnen konnte: +228 Menschen. Wer weiterliest, wird darüber aufgeklärt, wie sich diese Zahl ergibt. Während 398 Männer hinzukamen, sind 170 Frauen gegangen. Das ist, freilich, nur ein Durchschnittswert; und wir wollen nicht hoffen, dass es sich um absolute Zahlen handelt. Die Tendenz ist trotzdem deutlich: Während die lüsternen Jungs vom Land in die Stadt ziehen, fliehen die frustrierten Mädchen aus Berlin aufs Land; diverse Fernsehformate suggerieren, dass sie am Liebsten zu Kuhbauern gehen. Wären die Jungs mal geblieben. Ob sogar eine Kausalität besteht - weil die Jungs kommen, gehen die Mädchen fort -, sagt die Statistik freilich nicht.
Möglicherweise werden die der Stadt überdrüssigen Frauen allerdings in nächster Zeit umdenken: Während der Heiratsmarkt der Hauptstadt offensichtlich brachliegt, wird der Berliner Stellenmarkt nämlich zunehmend attraktiver. Zynisch formuliert, hat Berlin auch viel mehr Potenzial, um sich positiv zu entwickeln: Die Arbeitslosenquote ist nämlich, im bundesdeutschen Vergleich, ziemlich hoch - 13,7% im November 2007, das bundesweite Mittel erreichte 8,1%. Allerdings gilt diese Quote längst nicht für Akademiker und ausgebildete Fachkräfte - die werden eher händeringend von gesucht. Die Stellenangebote Berlins weisen einen hohen Bedarf nach Angestellten im Medien- und Consultingbereich sowie im mittleren und gehobenen Management allgemein auf.
Und dass die Stadt, was Immobilien betrifft, hervorragend augestellt ist, hat sich inzwischen herumgesprochen: Der Wohnungsmarkt ist riesig und vergleichsweise preiswert. Auch die guten Angebote in Kinderbetreuung und Infrastruktur können überzeugen. Woran liegt’s also, dass der Bauer lockt? Berliner Bürgersteige sind mit Hunde-Fladen über und über bedeckt; oft riecht’s streng - die Stadt kann es mit so manchem Bauernhof aufnehmen. [...mehr]





