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Der schwedische Marine-Historiker Claes-Göran Wetterholm zeigt ab dem 4. Oktober seine Ausstellung TITANIC: THE EXHIBITION in der Kindercity im Berliner Kaufhaus Alexa.
Sie werden zwar keine Originalrelikte aus dem Wrack der in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 gesunkenen Titanic sehen, dafür können sie aber eine Vielzahl von Originaldokumenten rund um die Geschichte des Schiffes und auch ihrer Schwesterschiffe bewundern.
Die Ausstellung bietet dem Besucher eine bisher noch nie dagewesene Kombination aus drei Faktoren: Originaldokumente der Titanic, die wahre Geschichte des Schiffes und die Nachbildung von einigen Teilen. Sie werden in die damalige Zeit eintauchen und die Geschichte des sagenumwobenen Schiffes hautnah spüren.
Es werden Postkarten, Modelle und Nachbauten einer Kabine und eines Ganges aus der ersten Klasse zu bestaunen sein.
Öffnungszeiten ab dem 4. Oktober:
10-18 Uhr, Samstag bis 19 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: 10,90 Euro (Samstag und Sonntag 12,90 Euro)
Kinder (8-12): 6,90 Euro (Samstag und Sonntag 7,90 Euro)
Kinder unter 8 Jahren dürfen die Ausstellung leider nicht besuchen, werden aber vor Ort von der Kindercity im Alexa betreut. [...mehr]
Das Alexa Berlin ist nach den Gropius Passagen das zweitgrößte Einkaufszentrum in Berlin. Es wurde am 12. September 2007 nach gut dreijähriger Bauzeit am Alexanderplatz eröffnet.
Zuerst zum Erscheinungsbild. Das Alexa macht von außen einen sehr… speziellen Eindruck. Die Archtitekten wollten dem Zentrum einen einzigartigen Anstrich geben - das ist Ihnen auf jeden Fall gelungen. Leider treffen die klobige Bauweise und der mattrote Ziegelton der Mauer nicht wirklich den allgemeinen Geschmack. Das Alexa musste einiges an Schimpf und Häme für sein Aussehen einstecken, was ich persönlich vollkommen nachvollziehen kann. Die Verantwortlichen haben da einen riesigen rosa Backsteinbauklotz ohne Fenster in die Stadt gedonnert. Das Haus wirkt mit den merkwürdigen Verkleidungen und schießschartenartigen Luken eher wie ein Militärbunker außerirdischer Besatzer als wie ein Einkaufszentrum.
Innendrin setzt sich der ästhetische Missgriff übrigens nicht fort, die Einrichtung macht einen angenehmen, weiten Eindruck. Das liegt auch daran, dass die Durchgangswege absichtlich breit gehalten wurden, so entsteht auch bei vielen Kunden sehr selten Stau.
Dem Besucher bieten sich auf vier Stockwerken (Keller inbegriffen) eigentlich alle Dinge, die ein Einkaufszentrum so braucht.
Dabei reicht die Sparte vom Reichelt zum Kunsthändler, Parfum lässt sich billig bei Douglas wie auch teuer bei der Parfümerie Krüger kaufen.
Das breitgefächerte Shopping-Angebot ist einer der Vorteile des Alexa, wer hier sucht, der wird auch fündig werden. Für Elektronik-Liebhaber ist der mit drei Stockwerken größte Mediamarkt Berlins empfehlenswert, der neben einer Kaffee-Bar auch einen Apple Store beinhaltet.
Die Infrastruktur des Alexa geht in Ordnung. An jeder Ecke stehen Wegweiser zu Geschäften, sowie Lagepläne des jeweiligen Stockwerkes. Die Rolltreppen sind clever und vor allem zahlreich gesetzt, auch ist der Schnitt des Gebäudes bei aller Größe relativ übersichtlich gehalten. Einziger Minuspunkt sind die etwas spärlich verteilten Toilletten.
Der Gastronomie-Bereich besteht aus einem großen Platz, an dem die einzelnen Fresstände liegen. Hier kann man sich von Asiatischen Nudeln bis MacDonalds seine ungesunde Zwischenmahlzeit selbst aussuchen. Dabei hat nur McDonalds seinen eigenen Sitzbereich (überraschend chillig für McDonalds, mit Ledersessel und Ausblick), alle anderen teilen sich die Sitzplätze auf dem Platz. Die sind meiner Meinung nach zu wenig, zur Mittagszeit muss man schon mal anstehen, bis was frei wird.
Fazit: Das Alexa Berlin sieht zwar nicht besonders schön aus, bietet aber dafür innere Werte. Vielfältige Einkaufsmöglichkeiten, großer Media Markt, angenehme Atmosphäre für ein Zentrum dieser Größe.
Wie kommt man hin:
Das Alexa liegt am Alexanderplatz 4, 10178 Berlin. Erreichbar ist es vom S/U-Bahnhof Alexanderplatz aus, von dort auf der dem Fernsehturm gegenüberliegenden Seite den Bahnhof verlassen und nach rechts gehen. Nach fünf Minuten ist man da, wie gesagt ist das Gebäude schwer zu übersehen. Für Autofahrer bietet sich das Parkhaus mit 100.000 Stehplätzen an. [...mehr]
Das neue Großraum-Einkaufszentrum direkt am Alexanderplatz hat bei der Neueröffnung am 11.09.2007 um 23:59 Uhr knapp 5.000 Besucher angelockt. Der Andrang war so groß, dass etliche Glastüren zersplitterten, da sie dem Druck der Masse nicht mehr standhalten konnten.

Ich frage mich eigentlich wirklich, was die Leute dort hingezogen hat. Wer bleibt schon bis Mitternacht wach, um sich dann elektronische Produkte zu kaufen, die im Internet eh schon günstiger zu haben sind, beziehungsweise die es eine Woche später auch in den anderen Märkten günstig gibt. Naja, anscheinend genug Mensch, um eine Panik auszulösen.
Das Aussehen des Centers ist meiner Meinung nach wirklich unattraktiv. Ich bin öfters mit der S-Bahn entlang der Baustelle gefahren und dachte immer, dass diese rote Fassade eine Art Rohbaufarbe sei, ich habe mich leider geirrt. Auch das Innendesign entspricht nicht gerade modernem Stil oder Ansprüchen. Wer weiß, in 20 Jahren wird der Gebäudekomplex sicher Kult sein. Sollte es in ein paar Wochen wieder abgerissen werden, so hab ich auch nichts dagegen. Diese Shopping-Malls geben einfach nicht diese schöne Atmosphäre wieder, wie es in kleineren Städten die Einkaufsstraßen taten.
Schaut euch einfach mal das Video an, das sagt mehr als 1.000 Worte:
Update: Mittlerweile ist das Alexa wieder ziemlich aus den Medien verschwunden, die Entrüstungswogen über das vermurkste Aussehen haben sich ebenfalls gelegt. Trotzdem, es scheint die Leute immer noch anzuziehen, ich war neulich mal da und es ist, gerade an Wochenenden, sehr voll. Mir persönlich gefällt es immer noch nicht, aber ich bin generell kein Freund von großen Einkaufszentren. [...mehr]





