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Treffer! Mediaspree versenkt?

Kategorie: Politik
14. Juli 2008
Autor: Daniel

Die Spree - Wahrzeichen und Streitobjekt © flickr / kap4001

Der Bürgerentscheid “Spreeufer für alle” war ein überwältigender Erfolg. Von den knapp 35.000 Teilnehmern stimmten 85 Prozent gegen die geplanten Bauvorhaben. Damit sind jetzt Senat und Investoren gefragt, bei einem klärenden Gespräch die Bedenken der Bürger zu berücksichtigen.

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Autor: Daniel

Das Schiff “Spree-Comtess” sollte gestern möglichen Investoren den Spreeabschnitt vorführen, für den geplant wird, die neue Spree-Mediacity zu errichten.

Das lief nicht so, wie sich das die Veranstalter vorgestellt haben. Kaum war die Spree Comtess vor Ort, lief eine Opposition auf, die es in sich hatte: Mit Schlauchbooten, Kanus und Wasserbomben waren die Gegner der Mediacity angerückt und machten ihren Standpunkt unmissverständlich klar: Fremdinvestoren raus aus Friedrichshain und Kreuzberg, die Strandcafés sollen bleiben! Die Investoren haben sich dann mit ihrem Schiff wieder Richtung Mitte verzogen.

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Autor: Daniel

Berlin hat die Elite. Die Elite Europas. Denn der Adidas Skateboard Clash geht mit den besten Street-Skatern und Bowl-Ridern aus Europa in die vierte Runde. Über 200 Teilnehmer aus 17 Nationen kommen dann am 31. Mai und am 01. Juni in der Skatehalle-Berlin ab 10 Uhr zusammen. Ein bedeutendes und gefragtes Ereignis, das Deutschland jährlich entgegenfiebert.

Im Kern des Adidas Skateboard Clash stehen die Disziplinen „Street“ und „Bowl“. Dabei begeben sich 60 Street-Skater, 15 Bowl-Rider und 15 Amateur-Skater in einen spektakulären Wettbewerb. Und das Preisgeld ist auch beachtlich: 10.000 Dollar. Aber das Fahrerfeld gilt in diesem Jahr als noch internationaler und leistungsstärker. Unter anderem sind Jürgen Horrwarth, Philip Schuster, Ruben Rodriguez und Axel Cruysberg zu erwarten, die die Skatehalle-Berlin brennen lassen werden. Und neben dem Street- und Bowlcontest werden auch der Bowl Jam und der Girl Jam das Publikum begeistern.

Und ein Skate-Event ohne eine Party geht natürlich auch nicht. Daher kann auf der offiziellen Aftershow-Party im Cassiopeia der Feierlaune gefrönt werden.

Skatehalle-Berlin / Cassiopeia
Revaler Str. 99
10245 Berlin

Eintritt Skatehalle: 8 Euro
Eintritt Cassiopeia: 7 Euro

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TrendMafia in Berlin!

Kategorie: Events, Shopping
29. Mai 2008
Autor: Daniel

Kreation liegt in der Luft. Denn die TrendMafia macht sich breit. Ein Markt, der die junge kreative Szene in Berlin einmal im Monat zusammenbringt. Und der Startschuss fällt am 7. Juni in Friedrichshain-Kreuzberg. Hier können junge Künstler ihre eigenen Kreationen aus Mode, Fotografie, Design, Schmuck und Kunst ausstellen und verkaufen, die sie persönlich entworfen und hergestellt haben müssen. Dabei sollen nicht nur die Künstler eine besondere Plattform erhalten, sondern auch die Besucher. Denn auf dem Kreativmarkt können innovative Kreationen erworben werden, die eben nicht dem Mainstream entsprechen.

TrendMafia - Der Kreativmarkt © Flickr decor8

Die TrendMafia bündelt die kreative Szene Berlins an einem Ort. Und das nicht nur am 7. Juni, sondern auch am 5. Juli, am 2. August, am 6. September und am 4. Oktober. Künstler können sich noch für eine Standfläche anmelden, die zwischen 20 und 60 Euro beträgt und Kunden können an fünf Tagen individuelle Kreationen erstehen, die einfach ausgefallen sind.

Die TrendMafia ist ein willkommener Markt, der den kreativen Freigeistern eine öffentliche Präsenz verschafft. Und Berlin kann sich immer mehr etablieren. Denn in Berlin fließt einfach künstlerisches Blut.

TrendMafia – Der Kreativmarkt in Friedrichshain-Kreuzberg
Revaler Str. 99 (Halle 40 des RAW-Geländes, Tor 2)
10245 Berlin

Eintritt: 2 Euro
Öffnungszeiten: 11 bis 20 Uhr

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Autor: Riko

Grillen in Berlin flickr ©Mispahn

Grillen ist für viele Menschen die schönste Freizeitbeschäftigung des Sommers. So existieren Statistiken, wonach in Deutschland alle drei Tage etwas Gegrilltes auf den Tellern der Familien landet. Klingt zwar etwas übertrieben, aber wenn man am Wochenende durch die Kleingartenanlagen Berlins streift, liegt der Duft von Bratwürsten und Grillfleischen eigentlich permanent in der Luft.

Das Grillen auf Privatgrundstücken ist in Berlin grundsätzlich erlaubt, solange sich der Nachbar nicht belästigt fühlt. Ansonsten hat man sich in Berlin bemüht, dem wilden Grillen und somit der Zerstörung von Grünflächen sowie Parks Grenzen zu setzen. So hat man spezielle Grillflächen eingerichtet, wo das Grillen offiziell erlaubt ist. Wird außerhalb der gekennzeichneten Flächen der Grill aufgebaut, muss man mit empfindlichen Strafen seitens der Stadt rechnen.

Gerade in den grünen Bezirken sorgt das öffentliche Grillen immer wieder für Diskussionen. In Friedrichshain-Kreuzberg hat man deshalb in den vier größten Parks Grillflächen eingerichtet. Im Volkspark Friedrichshain wurde die Grillfläche an den kleinen Bunkerberg, auf der Stralauer Halbinsel auf die Wendewiese, in der Nähe des Blücherplatzes am Ufer des Landwehrkanals und zwei im Görlitzer Park am Rande angelegt.

Sind keine Grillflächen ausgezeichnet, sollte man sich im Vorfeld des Grillens beim zuständigen Gartenamt erkundigen, wo das Grillen erlaubt ist, um den empfindlichen Strafen aus dem Weg zu gehen.

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Autor: Riko

Stralau Friedhof am Spreeufer©wikipedia

Am kommenden Wochenende soll das Thermometer endlich einmal über die 15 Grad-Marke klettern und was gibt es Schöneres, als bei einem sonntäglichen Spaziergang die Seele baumeln zu lassen. Eine wunderbare Gelegenheit dafür bietet sich auf der Insel Stralau in Friedrichshain gegenüber dem Treptower Park.

Einst als Olympisches Dorf bei der Olympia-Bewerbung Berlins im Jahr 2000 geplant, entwickelt sich das idyllische Eiland am Spreeufer zu einem Wohn- und Ausflugsparadies. Gerade jetzt, wo die Natur in voller Blütenpracht erwacht, kann man auf der Insel Stralau wunderbar am Ufer der Spree flanieren und die ersten Sonnenstrahlen genießen.

Historische Funde auf der Halbinsel belegen schon eine Besiedlung während der Steinzeit. Erste urkundliche Erwähnungen stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert, wo ein gewisser Ritter Thidericus von Stralow erwähnt wird. Seit 1358 gehört Stralau zum Stadtgebiet von Berlin-Cölln. Einen wirtschaftlichen Schub erhielt die Halbinsel als man den Bau des Bahnhofs Stralow-Rummelsburg vollendet hatte. Firmen wie Engelhardt-Brauerei und das Stralauer Glaswerk entdeckten das Idyll für sich und siedelten sich hier an.

Im Zuge der Olympiabewerbung sollte auf Stralau das Olympische Dorf entstehen, aber da die Bewerbung bekanntlich scheiterte, entwickelte man ein neues Wohnkonzept für die Halbinsel. Dank seiner Planung als autoarme Region, wurde den Bauunternehmern bei der Errichtung von Immobilien in Berlin Stralau eine erhebliche Steuerminderung eingeräumt.

In der Folgezeit entstanden hier unzählige Bauprojekte mit moderner Architektur, die ein teilweise völlig konträres Bild zum alten Ortskern mit der Stralauer Kirche abgeben. Trotz alledem ist eine wunderbare Mischung aus Grün und moderner Wohngegend entstanden. Die Miet- und Kaufpreise der Wohnungen sind in der jüngsten Vergangenheit aber enorm gestiegen, weshalb sich die Klientel deutlich von den übrigen Bewohnern Friedrichhains absetzt.
Trotz alledem ist es äußerst lohnenswert, die Halbinsel Stralau bei einem Spaziergang zu erkunden.

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Autor: Daniel

Ein ganzes Theater für die schönsten Geschichten der Welt reserviert: Die Krimis.

Detektiv auf der Suche © flickr / untipograficoIm Kriminaltheater von Berlin wird durchgehend gemordet und betrogen, hier dürfen sich Krimispezialisten und -liebhaber gleichermaßen zu Hause fühlen.

Ob bekannte Adaptionen wie “Der Hund von Baskerville” oder klassische Stücke wie “Abendstunde im Spätherbst”, hier ist für jeden etwas dabei.

Gleich nebenan versorgt ein großes Restaurant hungrige Gäste. Das Ganze liegt in Friedrichshain, im alten Umspannwerk Ost.

Hier ist ein Versuch gestartet worden, Theater und Gastronomie zu einem bestimmten Thema in atmosphärischer Umgebung zu präsentieren.

Klassische Mordwaffe: Das Messer © flickr / tanakawhoKlassische Mordwaffe: Der Kronleuchter © flickr / vagawiStammgast im Kriminaltheater - Sherlock Holmes © flickr / graham

In diese zog das zur Jahrtausendwende gegründete Theater übrigens erst 2003, als das Theater Berlin-Wilmersdorf, die ursprüngliche Residenzstätte, abgerissen wurde.

Theaterfreunde, Krimifreunde, Gastronomiefreunde – mittlerweile hat sich das Kriminaltheater etabliert und bringt mitten in Berlin eine völlig andere Art von Theater. Die Preise starten bei 19 Euro, das Theater ist das ganze Jahr hindurch täglich geöffnet.

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Autor: Daniel

Für viele Bewohner Ost-Berlins war es das wichtigste Bauwerk neben dem Palast der Republik: Das 1981 von Erich Honecker eingeweihte Sport und Erholungszentrum Berlin, kurz SEZ, zog nach seiner Eröffnung Millionen von Besuchern an, die auf den verschiedenen Arealen allen möglichen Freizeitaktivitäten frönen konnten.

SEZ von der Straßenbahn aus

Hier war eigentlich so ziemlich alles möglich, was das Herz begehrte: Ob schwimmen gehen oder Volleyball spielen, Eis essen oder Konzertbesuche, das SEZ hatte eine ganze Menge in Sachen Sport und Kultur zu bieten.

Die Bowlingbahn und die Eislaufbahn waren berühmt, und so haben die Erinnerungen an die Glanzzeit des Gebäudes die Wende überdauert und sind zu einem der vielen DDR- Mythen geworden.

Leider bleibt das SEZ Berlin ein Mythos, den wiederzubeleben wohl nie mehr gelingen wird. 2003 kaufte ein Unternehmen aus Leipzig namens Poseidon GmbH das 2001 geschlossene Gebäude auf.

Kosten: Einen Euro. Statt wie versprochen umfangreiche Renovierungsarbeiten zu tätigen, verpasste die Firma dem SEZ einen ziemlich hässlichen neuen Anstrich. Seitdem liegen große Teile des Zentrums brach.

Auch wenn heutzutage mehrere Anlagen, darunter Schlittschuh- und Bowlingbahn, wieder geöffnet haben und andere Teile der Anlage z.B. für Beach- Volleyball und Kunstaustellungen ausgeliehen werden – in seiner einstigen Größe wird das SEZ wohl nur noch in den Köpfen der Berliner weiter existieren.

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