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Autor: Daniel

Pünktlich zum 90.Geburtstag der von Walter Gropius gegründeten Kunstschule Bauhaus startet am 22.Juli im Berliner Martin Gropius-Bau eine gemeinsame Ausstellung der drei bedeutendsten deutschen Bauhaus-Institutionen, die die Faszination Bauhaus auf nie da gewesene Weise – bezüglich der Größe und Herangehensweise – präsentieren wird.

Konzipiert wurde die Ausstellung von drei deutschen Kuratoren und Bauhaus-Experten. Bereits am 21. Juli findet die feierliche Eröffnung der Jubiläumsausstellung staat, die in Deutschland, zumindest aber Berlin zu den Top-Events im Bereich der Kultur gehört.

Im Erdgeschoss des Martin Gropius-Baus in der Niederkirchnerstraße 7 in Kreuzberg, in unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz gelegen, wird auf einem farblich unterstützten Rundgang der zeitliche Werdegang der revolutionären Kunstschule Bauhaus     [...mehr]


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Autor: Daniel

Der Kaskelkiez im Bezirk Lichtenberg liegt zwischen den S-Bahn-Stationen Ostkreuz, Rummelsburg und Nöldnerplatz und ist auch im Norden von S-Bahn-Trassen begrenzt. Er bezeichnet ein Wohngebiet im Ortsteil Rummelsburg, das v.a. durch die quer hindurch laufende Kaskelstraße.

Den Namen Kaskel verbindet man heute vornehmlich mit einer deutschen Bankiersdynastie. Bekannt ist der Kaskelkiez aber auch unter dem dem Namen Victoriastadt in Anlehnung an die britische Königin, die von 1837 bis zu ihrem Tod 1901 das Vereinigte Königreich und ab 1876 als erste Kaiserin Indien regierte.

Zahlreiche Gebäude des Kaskelkiezes stehen heute unter Denkmalschutz. Nachdem im zweiten Weltkrieg nur wenige Gebäude zerstört worden waren, wurden mittlerweile fast alle Gebäude fachgerecht saniert, so dass der Kiez einen guten Eindruck der Gründerzeit in Berlin vermittelt. Sie gehören inzwischen zu den beliebsten Wohnungen Berlins.

Ein Großteil des Kaskelkiezes geht auf ein Industriellen-Brüderpaar namens Lehmann zurück, das für die Arbeiter seiner Fabriken ab 1871 eilig Wohnraum schaffen musste. So entstanden –  gemeinsam mit Albert Protzen finanziert – Wohnhäuser inklusive Werkstätten und Unterständen in den Hinterhöfen, die auch heute zum Teil noch erhalten sind.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Braucht Berlin noch Hauptschulen? Und wenn nicht – die Hauptschule ganz abschaffen, oder lieber Haupt- und Realschule zusammenfügen?

Jürgen Zöllner (wir erinnern uns: Das Mathe-Debakel…) hat den Vorschlag gemacht, die Haupt- und Realschulen von insgesamt 120 Standorten auf 72 zu konzentrieren. Dadurch soll dem Umstand begegnet werden, dass in der Realschule momentan fast nur Kinder mit ausländischer Herkunft oder aus sozial schwachen Familien “lernen”. Das Lernniveau an einer Hauptschule ist außerdem oft unter aller Sau und dementsprechend schwierig ist es für die Kinder, später eine Ausbildungsstelle zu finden.

Hauptschule 96 Streetart Der Linken geht dieser Schritt nicht weit genug. Sie fordert, dass die Hauptschulen gänzlich abgeschafft werden sollen. So würde die Stigmatisierung der Kinder vermieden und gleichzeitig müssten sich die Realschulen nicht auf eine Umstrukturierung ihres Unterrichtes einlassen.

Man kann der Linken viel vorwerfen – in diesem Punkt stehe ich ganz auf ihrer Seite. Das deutsche Schulsystem ist seit Längerem unmodern und ein Hauptschulabschluss heutzutage nicht wirklich mehr etwas wert. Das ist ein Problem und meiner Meinung nach ist das Abschaffen der Hauptschulen ein richtiger Schritt zu seiner Lösung.

Denn nur durch Integration der Schüler in die “richtigen” Schulen kann etwas geändert werden. Solange Hauptschüler das Gefühl haben, auf einem “Abstellgleis” zu lernen, werden sie die Schule nicht ernst nehmen können.

Zöllners Zusammenführung wäre ein Kompromiss – das Abschaffen der Hauptschule ist sinnvoller. Dieser Teil des Schulsystems ist so verrottet, dass er abgeschafft gehört.

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Autor: Daniel

Die Wiederholung der MSA Klausuren hat in Berlin den nächsten Skandal hervorgerufen.

28.000 Schüler mussten nachschreiben. Zwar sind die Lösungen wohl diesmal nicht durchgesickert, nach den Prüfungen aber häuften sich die Vorwürfe, die Aufgaben seien zu schwer gewesen.

Das will der dieser Tage schwer gepeinigte Bildungssenator Zöllner nicht auf sich sitzen lassen: Er lässt jetzt einen unabhängigen Gutachter der Humboldt-Universität Berlin die ursprünglichen Aufgaben mit den neuen vergleichen, um festzustellen, ob sich tatsächlich eklatante Unterschiede im Schwierigkeitsgrad ergeben.

War ja vorauszusehen, dass dieses Kapitel noch nicht durchgestanden ist. Zöllners “unabhängiger” Experte wird voraussichtlich nichts entdecken, was natürlich Wasser auf die Mühlen derjenigen sein wird, die eine Vertuschung des Lecks in der Verwaltung vermuten. Schließlich ist noch immer nicht klar, welchem Umstand es eigentlich zuzuschreiben ist, dass die Lösungen ursprünglich ans Tageslicht kamen.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Nachdem die Elternverbände geklagt hatten, demonstrierten gestern 3000 Jugendliche gegen die vom Senat angeordnete Wiederholung der Mathe-Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss. Die Polizei half nach Berichten der Berliner Zeitung den Demonstranten, indem sie ihnen einen Lautsprecherwagen zur Verfügung stellte.
Die Kundgebung verlief weitestgehend friedlich, nur beim Verlesen eines Briefs von Bildungsstaatsekretär Eckart Schlemm sind wohl Stifte geflogen.

Dass sich von den Verantwortlichen niemand vor die Menge getraut hat, ist bezeichnend: Der Berliner Senat will wohl seine oft praktizierte Taktik des Durchsitzens und Ausharrens auch in diesem Fall wieder anwenden. Momentan ist trotz Demonstrationen eine Wiederholung der Klausuren angesetzt.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Der Vorsitzende des Landeselternausschusses (LEA) in Berlin, André Schindler, hat gegenüber der Berliner Zeitung bestätigt, dass die Eltern mehrerer Berliner Schüler gegen die Wiederholung des Mathetests für den Mittleren Schulabschluss klagen wollen.
Die Klagen würden spätestens Dienstag beim Verwaltungsgericht eingereicht, so Schindler. Damit reagieren einige Eltern offenbar individuell auf das Organisations-Desaster beim MSA-Mathetest: Wo viele Elternverbände nur protestierten, wird in Berlin der Rechtsweg beschritten.

Das dürfte den Vorteil haben, dass sich der Druck auf die Verantwortlichen erhöht und die undichte Stelle im Verwaltungsapparat ausfindig gemacht wird. Es ist zu begrüßen, dass die Wiederholung nicht einfach so hingenommen wird, schließlich hat ein Großteil der Schüler nicht geschummelt!

Quelle: Berliner Zeitung

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