» Alexanderplatz

Autor: Daniel

Es dauert gar nicht mehr lange, bis die Weihnachtsmärkte 2011 auch in Berlin ihre Pforten öffnen. Und wie jedes Jahr wird es auch dieses Mal wieder große Uneinigkeit darüber geben, welcher Weihnachtsmarkt denn nun der einzig wahre ist.

Doch ein paar Weihnachtsmärkte stehen alljährlich ganz weit oben in der Gunst der Berliner und Berlin-Besucher, und diese dürfen in einer Terminübersicht natürlich nicht fehlen. Da das erste Adventswochende in diesem Jahr schon recht früh liegt, beginnen auch die Weihnachtsmärkte schon in der späten November-Mitte, viele bereits am vorletzten November-Wochenende. Zu den Highlights gehört wie immer der nostalgische Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt, der 2011 vom 21.11. bis zum 31.12. geöffnet sein wird. Was es sonst noch gibt, erfahrt Ihr im Folgenden.

Berliner Weihnachtsmärkte 2011: Die beliebtesten Adressen

Auch der Weihnachtsmarkt am Lichter-geschmückten Schloss Charlottenburg eröffnet bereits am 21. November, kann jedoch nur bis einschließlich 26. Dezember besucht werden. Die zauberhafte Beleuchtung des Schlosses, des Parks und des Marktes selbst machen diese Adresse zu einer der beliebtesten in ganz Berlin, an rund 150 Ständen werden vor allem weihnachtliche Köstlichkeiten und Kunsthandwerkserzeugnisse angeboten, während auf kleinen Live-Bühnen Weihnachtsmusik zum Besten gegeben wird.    [...mehr]


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Autor: Daniel

20 Jahre ist es nun her, dass die Mauer gefallen ist und die Deutsch-Deutsche Grenzen geöffnet wurden.

Seit heute ist die Open-Air Ausstellung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls auf dem Berliner Alexanderplatz geöffnet. Diese Freilauftaustellung erzählt die Geschichte der “Friedlichen Revolution 1989/90″.

Ich bin selber ein Kind der Wende, meine Eltern haben die ehem. DDR 1988 über Ungarn verlassen. Vielleicht interessiert mich diese Ausstellung daher ganz besonders, man darf einfach nicht vergessen, dass die DDR ein Unrechts-Regime war, das vielen Menschen das Leben gekostet hat und Familien -bis heute- auseinander gerissen hat.

Und genau daran möchte die Ausstellung “Friedliche Revolution” erinnern, die heute morgen von Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet wurde.

Aber auch der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der Kulturstaatsminister Bernd Neumann und der Liedermacher Wolf Biermann werden zu Eröffnung erwartet.

Berliner Mauer © Flickr by VivaoPictures

Geschichtliches: Am 4. November 1989 versammelten sich mehr als 500.000 Menschen auf dem Berliner Alexanderplatz in Berlin-Mitte.

Die Redner der Versammlung forderten die uneingeschränkte Meinungs- und Versammlungsfreiheit und eine Reformation der DDR. Auf ihren mitgebrachten Transparenten standen Aufrufe und Forderungen wie “Wir sind das Volk” und “Demokratie – Jetzt oder Nie”. Die friedlichen Proteste wurden damals vom DDR-Fernsehen live übertragen.

Die Repräsentanten der SED wurden ausgepfiffen und die kommunistischen Machthaber konnten nur noch hilflos zusehen.

Die friedliche Revolution von Berlin – nun als Ausstellung unter Alexanderplatz in Berlin

Am 9. November ging Günther Schabowski in die Geschichte ein und eine ganze Nation feierte diesen Mann. Denn mit einer fast beiläufigen Bemerkung hatte Günter Schabowski am 9. November 1989 für eine Weltsensation gesorgt.

Das höchste Mitglied des DDR-Machtzirkels erwähnte auf einer Pressekonferenz in Ost-Berlin, scheinbar ganz nebenbei “Dass für Privatreisen ab sofort und unverzüglich vereinfachte Genehmigungsverfahren gelten”. Noch in derselben Nacht geben die Grenzposten dem Druck der Menschen nach und öffnen die Grenzübergänge innerhalb Berlins und zur Bundesrepublik.

Von dieser spannenden Zeit erzählt die Ausstellung “Friedliche Revolution 1989/90″ unterm Berliner Fernsehturm. Von der Geschichte der DDR und den Schicksalen, die sich in ihr ereigneten. Die Ausstellung lädt zur Diskussion ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnert daran, das man die dunkle Geschichte der DDR nicht vergessen darf.

Einen Teil der Berliner-Mauer Geschichte kann man sich auch in der East Side Gallery ansehen.

Es finden aber auch Führungen statt, die dann lediglich 5 Euro kosten. Die Ausstellung kann noch bis zum zum 15. November besucht werden.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Bahnhof Alexanderplatz mit Fernsehturm © flickr / FlashStef

Berlin Alexanderplatz – nach diesem Ort wurden Bücher benannt. Hier treffen sich die Menschen zu Party- und Shopping-Touren, hier wacht der Fernsehturm über Berlin, hier ist das Verkehrszentrum, das Neuankömmlinge in die Adern von Prenzlauer Berg und Friedrichshain drückt.

Der Alexanderplatz hat nach dem Mauerfall eine immense Bedeutung im “neuen” Berlin erlangt. Schon vorher war der Platz mit dem weltberühmten Fernsehturm das Herzstück Ostberlins – heutzutage ist er einer der am meisten durchquerten Orte Berlins. Hier treffen Regionalbahnen auf dem Weg nach Frankfurt Oder ein, hier fährt der ICE durch, hier halten Straßenbahnen nach Prenzlauer Berg und Wedding. Die S-Bahn-Hauptachse Berlins mit den S-Bahn-Linien 7,9 und 75 hält hier, kurz: Es bewegt sich was am Alexanderplatz.    [...mehr]


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Fußballeuphorie im Keller?

Kategorie: Events, Sport
23. Mai 2008
Autor: Daniel

Wir sind Fußball. Und unvergessen bleibt das gemeinschaftliche Fußballerlebnis auf der Fanmeile zur Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2006. Aber diese enthusiastische Stimmung scheint im Jahr der Europameisterschaft vom 07. bis 29. Juni vorbei zu sein. Denn das Public Viewing in Berlin ist zeitlich und örtlich eingeschränkt.

Der Traum einer Fanmeile auf dem Alexanderplatz ist geplatzt, und somit auch die Vorrundenspiele und die Viertelfinalspiele, die auf einer Videoleinwand hätten übertragen werden sollen. Denn die mit der Fanmeile einhergehenden Verkehrsprobleme und auch Sicherheitsbedenken waren einfach zu groß. Und die Entscheidung fiel gegen die Fanmeile, so die Welt.

Public Viewing © Flickr azrael74

Den Fußballenthusiasten bleibt aber die Fanmeile vor dem Brandenburger Tor, die mit Wehmut zu betrachten ist. Denn die Fanmeile ist nur vom 23. bis 29. Juni zugänglich. Dabei sollen mit einer Videoleinwand am Brandenburger Tor und drei Videoleinwänden auf der Straße des 17. Juni in der letzten, aber entscheidenden Woche der Europameisterschaften die Fußballleidenschaft entfacht werden.

Auch wenn das Public Viewing das „Wir sind Deutschland-Gefühl“ erheblich einschränkt, so kann auch die Bürokratie die anstehende Begeisterung nicht eindämmen.

In ein paar Tagen ist dann wieder die Fanmeile Berlin geöffenet.    [...mehr]


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Neues Museum zur DDR in Berlin

Kategorie: Vermischtes
27. November 2007
Autor: Christophe

Maik Schwolow (41) war eigentlich nur einer von – gelinde geschätzt – mehreren zehntausend Berlinern, die ihr Geld mit Wohnungsauflösungen verdienen. Wenn man die Bundeshauptstadt als Organismus betrachtet, dann sind Wohnungsauflöser die Verdauungsbakterien.

Aber Maik Schwolow ist nicht nur für Verdauung und Ausscheidung zuständig. Der Selbstständige möchte auch Bewahrenswertes aufheben. Die DDR hat es ihm besonders angetan.

Über die Jahre hat er ein ansehnliches Sammelsurium von Ost-Memorabilia zusammengetragen. Die Sachen lagerten zunächst in einer Halle. Eigentlich schade, dachte Schwolow und organisierte kurzerhand eine Ausstellung zum Alltag in der DDR.

Seit dem 1. November kann man sich für 4 Euro Eintritt im Carré am Alexanderplatz Original-Hängeregale, Sternradio-Geräte und die Illustrierte “Für Dich” angucken; der angeschlossene Souvenirshop bietet FDJ-Hemden und Ähnliches feil.

Einen Bildungsanspruch hat Kurator Schwolow indes nicht. Kein einziges Informationsschild setzt die Ausstellungsgegenstände in ihren historischen und politischen Kontext. Irgendwie macht das die Sache ziemlich fad. DDR-light sozusagen – die leichtverdauliche Variante dessen, was uns auch 18 Jahre nach dem Mauerfall noch Magenschmerzen bereitet. Wem’s gefällt.

Verklärte DDR.




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