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Bald ist es wieder soweit. Das Oktoberfest in Berlin wird auch dieses Jahr wieder alle Wiesnfreunde aus der Hauptstadt des Landes begeistern. Weissbier, hübsche Frauen in Dirndln, bayrisches Flair und jede Menge Spaß erwarten Euch auf der Berliner Wies’n 2009.
Das Oktoberfest in Berlin findet in diesem Jahr von vom 02. Oktober bis 18. Oktober statt. Das bayrische Volksfest im Herzen Berlins. Neben den vielen Schaustellern, Buden und Festzelten wird es auch in diesem Jahr Musi zum mitschunkeln geben. Der zentrale Festplatz des Oktoberfestes befindet sich am Kurt-Schumacher-Damm.
Wo sogar der Außenminister tanzt: Am 24.4.09 findet die 3. Europäische Clubnacht statt. Diesjähriges Motto: “Willkommen im Club: 5 Jahre Erweiterung der europäischen Union. 5 Jahre neue Horizonte”
Am 24. April wackeln wieder die Berliner Mauern. Allerdings nur die der Clubs. Denn dass immer mehr echte und symbolische Mauern eingerissen werden konnten in den letzten zwei Jahrzehnten, ist Grund genug ausgelassen zu feiern.
Und so lädt die deutsche Hauptstadt zur dritten Ausgabe der „Europäischen Clubnacht“ und feiert Europa im Rahmen eines Club-Großevents. Schirmherr ist Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, der sich im letzten Jahr verschwitzt, fröhlich und mit Becks in der Hand ablichten ließ.
Die EU hat derzeit 27 Mitgliedsstaaten, die DJs und andere Live-Acts nach Berlin entsenden, um in rund 30 Clubs ordentlich einzuheizen. Das Event soll auch eine Demonstration des politischen Willens sein, die Jugend Europas zusammenzubringen und gleichzeitig ihre Vielfalt zu präsentieren.
Füt nur einmalig 12 € kann man ab 23 Uhr bis in den Berliner Morgen tanzen. Überall und mit allen.
- Weitere Infos hier.
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Alle Monate wieder weist uns Herr Sarrazin auf die Missstände hin, die wir uns in finanzieller Hinsicht so leisten. Ein bisschen wie dieser kahlköpfige Typ von RTL. Jetzt richtet sich die Kritik des Berliner Finanzsenators auch mal an die eigenen Leute.
Sarrazin hat die Ausgaben der Senatsverwaltung überprüft. Sein Ergebnis ist überraschend: 2007 gab Berlin 159 Millionen Euro zu viel aus.
Konkret ging es da um Dinge wie die Kosten für einen neuen Feuerwehrwagen oder den Umstand, dass die Vorbereitungen für die Leichtathletik-WM doppelt so teuer waren, wie geplant. Aber auch das Personaltreffen der Senatsfinanzverwaltung im Cinestar Cubix für 3733 Euro wurde von Sarrazin als Mehrausgabe angeführt.
Also verkalkulieren sich unsere Rechenkünstler um knapp 160 Millionen Euro? Kann ja mal passieren… [...mehr]
Hauptschulen auslaufen lassen oder Haupt- und Realschule zusammenlegen?
Braucht Berlin noch Hauptschulen? Und wenn nicht - die Hauptschule ganz abschaffen, oder lieber Haupt- und Realschule zusammenfügen?
Jürgen Zöllner (wir erinnern uns: Das Mathe-Debakel…) hat den Vorschlag gemacht, die Haupt- und Realschulen von insgesamt 120 Standorten auf 72 zu konzentrieren. Dadurch soll dem Umstand begegnet werden, dass in der Realschule momentan fast nur Kinder mit ausländischer Herkunft oder aus sozial schwachen Familien “lernen”. Das Lernniveau an einer Hauptschule ist außerdem oft unter aller Sau und dementsprechend schwierig ist es für die Kinder, später eine Ausbildungsstelle zu finden.
Der Linken geht dieser Schritt nicht weit genug. Sie fordert, dass die Hauptschulen gänzlich abgeschafft werden sollen. So würde die Stigmatisierung der Kinder vermieden und gleichzeitig müssten sich die Realschulen nicht auf eine Umstrukturierung ihres Unterrichtes einlassen.
Man kann der Linken viel vorwerfen - in diesem Punkt stehe ich ganz auf ihrer Seite. Das deutsche Schulsystem ist seit Längerem unmodern und ein Hauptschulabschluss heutzutage nicht wirklich mehr etwas wert. Das ist ein Problem und meiner Meinung nach ist das Abschaffen der Hauptschulen ein richtiger Schritt zu seiner Lösung.
Denn nur durch Integration der Schüler in die “richtigen” Schulen kann etwas geändert werden. Solange Hauptschüler das Gefühl haben, auf einem “Abstellgleis” zu lernen, werden sie die Schule nicht ernst nehmen können.
Zöllners Zusammenführung wäre ein Kompromiss - das Abschaffen der Hauptschule ist sinnvoller. Dieser Teil des Schulsystems ist so verrottet, dass er abgeschafft gehört.
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Die Verantwortlichen müssen sich bei der UEFA-Cup Partie gegen den irischen Vertreter St. Patricks ebenso verloren gefühlt haben, wie die rund 13.000 Zuschauer, die das Spiel verfolgten. Zwar gewannen die Berliner erwartungsgemäß mit 2:0, aber so richtig Stimmung wollte nicht aufkommen.
Nun scheint sich Hertha BSC ernsthaft mit dem Gedanken auseinander zu setzen, ein eigenes Fußballstadion errichten zu wollten. Zwar ist man noch bis 2017 an das Olympiastadion gebunden, aber wie jetzt bekannt wurde, hat man eine Machbarkeitsstudie für einen Stadion-Neubau angefordert, in der überprüft werden soll, ob einen Eigenfinanzierung des neuen Stadions möglich ist. Optionen sind hier bei einer Großinvestor oder die Vermarktung der Stadionrechte nach dem Vorbild von Schalke 04 oder zuletzt bei der Allianz-Arena in München.
Potenzial besitzen die Berliner ohne Zweifel, kommen doch im Schnitt 44.000 Besucher zu den Bundesligaspielen, aber die Stimmung verliert sich oftmals im weiten Rund. Selbst mit dem Standort hat sich die Hertha schon beschäftigt, so ist unter anderem das Flughafengelände in Tempelhof in den Fokus gerückt.
Knapp 150 Millionen Euro müsste man aus eigener Tasche berappen, denn der Senat wird nach der millionenschweren Sanierung des Olympiastadions keinen Cent bereit stellen. Die Fans werden es sicherlich begrüßen, doch die öffentliche Diskussion hat erst begonnen. [...mehr]
Schon mal das Bundeskanzleramt von Innen gesehen? Nein, dann gibt’s jetzt die Chance. Am 23. und 24. August kann man sehen, wo die politischen Instanzen in diesem Land arbeiten.
Zum zehnten Tag der offenen Tür in Berlin gibt es wieder jede Menge zu sehen. Eines der Highlights ist sicherlich das Bundeskanzleramt, hier kann man über den roten Teppich gehend, die Räume einsehen, die sonst nur den Staatsbesuchern vorbehalten ist.
Sehr interessant ist gewiss auch das Bundespresseamt. Neben einem Kinderprogramm ist das eigentliche Interesse auf die Medienarbeit gerichtet. Man kann auch vor laufender Kamera seine eigene Nachrichtensendung abhalten. Insgesamt gibt es 18 Anlaufstellen, die man in den zwei Tagen begutachten kann. Neben den Ministerien, kann man auch zur Bundespressekonferenz und zum Europäischen Haus. Das Bundesministerium der Verteidigung im Bendlerblock gewährt Blicke auf die Großgeräte und im Bundesfinanzministerium bietet sich die Sicht auf den Staatsschatz der Bundesrepublik Deutschland. [...mehr]
Das Rauchverbot in kleinen Kneipen ist wieder gekippt worden
Gestern war es dann offiziell: Berliner Kneipenwirte dürfen wieder Aschenbecher aufstellen. Das begründete das Bundesverfassungsgericht damit, dass die Ausnahmeregelung im derzeitigen Rauchverbot für Etablissments mit mehreren Räumen ungerecht sei.
Jetzt dürfen kleine Kneipen mit nur einem Raum, in denen keine Speisen zubereitet werden, wieder entscheiden, ob sie Raucher zulassen wollen, oder nicht. Ihr könnt Euren Pub Crawl also wieder in blauen Dunst hüllen.
Die Reaktionen darauf: [...mehr]
In unserer Reihe “Sarrazin pöbelt” gibts ein weiteres Highlight!
Der Mann, der in Berlin den Haushalt zusammenhält, und sich deswegen seine Berliner Schnauze leisten kann, hat mal wieder vom Leder gezogen. Dieses Mal ging es um die steigenden Energiepreise.
„Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können“, so Sarrazin gegenüber der „Rheinischen Post“.
Das hat für einen Sturm der Entrüstung gesorgt. Mal wieder. Herr Sarrazin weiß halt, wie er die Medien zu unterhalten hat. Der Boulevard ist natürlich dagegen. In der Morgenpost gibts einen halbwegs durchdachten Artikel zum wahren Kern von Sarrazins Aussage.
Natürlich könnte der Herr Senator seine Attacken aufs Gemüt etwas freundlicher verpacken. Fakt ist, dass die Berliner Regierung nichts für die erhöhten Energiepreise kann. Ein Heizkostenzuschuss für alle, wie er momentan diskutiert wird, ist nicht zu finanzieren.
Ihr wisst, was zu tun ist. Ran an die Stricknadeln!
Barack Obamas Rede am Pariser Platz haben 200.000 Berliner verfolgen können. Der geneigte Beobachter fühlte sich in die EM-Zeit zurückversetzt, nur dass die geschwenkten Fahnen dieses Mal amerikanisch waren und es trotz aller schönen Worte eigentlich um Politik ging.
Also - die Atmosphäre war schon krass. Was das Wahlkampfteam rund um den US-Senator da zusammenbekommen hat, stellt alles, was unsere Politiker so anstellen, in den Schatten. Übrigens hat Obama auch in seinem Heimatland noch nie vor so vielen Leuten geredet.
Und da beginnt auch mein Problem mit der ganzen Sache.
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Barack Obamas Besuch in Berlin ist seit längerem beschlossene Sache. Der Einfall von Obamas Wahlkampfteam, den demokratischen Präsidentschaftskandidaten am Brandenburger Tor sprechen zu lassen, stieß jedoch u.a. bei Bundeskanzlerin Merkel auf wenig Gegenliebe. Jetzt ist ein neuer Ort für die Rede bestimmt worden.
Barack Obama will jetzt, in Einvernehmen mit dem Senat, seine Rede am Großen Stern halten, direkt neben der Siegessäule. Dabei solle das Brandenburger Tor im Hintergrund eine ausreichende Kulisse für symbolträchtige Fotos abgeben, ohne dass der für Präsidenten und “Polit-VIPs” vorbehaltene Pariser Platz selbst für die Rede genutzt werde.
So wurde eine Lösung gefunden, die offensichtlich alle glücklich stimmt. In den Meldungen zum Thema ist übrigens stets die Rede davon, dass Obama seine Rede Richtung Pariser Platz hält. Wie wollen die dann ein Foto von ihm mit dem Brandenburger Tor im “Hintergrund” hinbekommen? Vielleicht Obama in Imperatoren-Pose, wie er beide Arme ausgestreckt zum Brandenburger Tor sieht? Oder Obama, von der Bühne von hinten aus gefilmt, vor ihm die jubelnde Menge, dahinter das Brandenburger Tor, wie er sich umdreht und grinsend einen Daumen hochreckt, á la “American Dream come true”?
Wie auch immer, mal sehen, was er zu sagen hat, der Obama, bzw, wie oft er “I have a dream” in seine Rede einflechten wird.
*UPDATE* Schade. Dieses Obama-Macht-den-JFK konnte man wunderschön ausschlachten. Stimmt aber so nicht. Zu lesen bei benperry. [...mehr]










