» Politik

Autor: Daniel

Nun ist die Protestbewegung also auch in unserer Hauptstadt angekommen, am Wochenende zogen 8000-10000 Teilnehmer vom Alex bis zum Bundeskanzleramt und setzten sich dort auf die Wiese, um ihren Unmut kund zu tun.

„Wir sind die 99%“, also diejenigen, die wenig verdienen, aber vergleichsweise mehr Steuern zahlen, das ist der Slogan der mittlerweile weltweiten Protestbewegung. Nun ist also auch Deutschland Teil der Bewegung, in Berlin und Frankfurt am Main fanden sich Tausende zusammen, um gegen die Korruption des Finanzmarktes zu wettern. In Berlin ging es dabei vom Alexanderplatz zum Bundeskanzleramt.     [...mehr]


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Autor: Daniel

Am kommenden Sonntag wird es nach monatelangem Wahlkampf ernst für die Politiker Berlins, denn die Abgeordnetenhauswahl steht kurz bevor. Doch die große Frage, die viele Berliner in den letzten Wochen beschäftigte, ist die, wer das Rennen machen wird. Wird Wowereit uns als Bürgermeister erhalten bleiben? Bleibt es eine rot-rote Regierung? Oder könnte eventuell Renate Künast mit den Grünen zu einer ernsthaften Konkurrentin werden?

Im Voraus wurde in den Medien viel spekuliert, wie die Chancen für die einzelnen Parteien und deren Einzug in das Abgeordnetenhaus stehen, doch nun geht es in die heiße Phase. Am heutigen Freitag wird der Wahlkampf mit letzten Abschlusskundgebungen von CDU, SPD, Linken und Grünen sein Ende finden.     [...mehr]


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Autor: Daniel

In der Liebigstraße 14 befand sich vor wenigen Tagen noch eines der letzten besetzen Häuser in Berlin Friedrichshain. Doch nun wurde das lang umkämpfte Haus endgültig geräumt.

Das Haus in der Liebigstraße 14 in Berlin Friedrichshain wurde schon 1990 von der linken Szene besetzt. Später erhielten die Besetzer Mietverträge, die sie sogar als bezahlbar einstuften. Doch nun wurde der besetzte Altbau an zwei Privatpersonen verkauft, so dass die linken Bewohner das Haus räumen mussten.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Bald ist es wieder soweit. Das Oktoberfest in Berlin wird auch dieses Jahr wieder alle Wiesnfreunde aus der Hauptstadt des Landes begeistern. Weissbier, hübsche Frauen in Dirndln, bayrisches Flair und jede Menge Spaß erwarten Euch auf der Berliner Wies’n 2009.

Das Oktoberfest in Berlin findet in diesem Jahr von vom 02. Oktober bis 18. Oktober statt. Das bayrische Volksfest im Herzen Berlins. Neben den vielen Schaustellern, Buden und Festzelten wird es auch in diesem Jahr Musi zum mitschunkeln geben. Der zentrale Festplatz des Oktoberfestes befindet sich  am Kurt-Schumacher-Damm.

Oktoberfest in Berlin©flickr/farbfilm

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Autor: Daniel

Wo sogar der Außenminister tanzt: Am 24.4.09 findet die 3. Europäische Clubnacht statt. Diesjähriges Motto: “Willkommen im Club: 5 Jahre Erweiterung der europäischen Union. 5 Jahre neue Horizonte”

Am 24. April wackeln wieder die Berliner Mauern. Allerdings nur die der Clubs. Denn dass immer mehr echte und symbolische Mauern eingerissen werden konnten in den letzten zwei Jahrzehnten, ist Grund genug ausgelassen zu feiern.

Magnet-Club-Berlin © flickr/currybet

Und so lädt die deutsche Hauptstadt zur dritten Ausgabe der „Europäischen Clubnacht“ und feiert Europa im Rahmen eines Club-Großevents. Schirmherr ist Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier, der sich im letzten Jahr verschwitzt, fröhlich und mit Becks in der Hand ablichten ließ.

Die EU hat derzeit 27 Mitgliedsstaaten, die DJs und andere Live-Acts nach Berlin entsenden, um in rund 30  Clubs ordentlich einzuheizen. Das Event soll auch eine Demonstration des politischen Willens sein, die Jugend Europas zusammenzubringen und gleichzeitig ihre Vielfalt zu präsentieren.

Füt nur einmalig 12 € kann man ab 23 Uhr bis in den Berliner Morgen tanzen. Überall und mit allen.

  • Weitere Infos hier.



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Autor: Daniel

Alle Monate wieder weist uns Herr Sarrazin auf die Missstände hin, die wir uns in finanzieller Hinsicht so leisten. Ein bisschen wie dieser kahlköpfige Typ von RTL. Jetzt richtet sich die Kritik des Berliner Finanzsenators auch mal an die eigenen Leute.

Sarrazin hat die Ausgaben der Senatsverwaltung überprüft. Sein Ergebnis ist überraschend: 2007 gab Berlin 159 Millionen Euro zu viel aus.

Konkret ging es da um Dinge wie die Kosten für einen neuen Feuerwehrwagen oder den Umstand, dass die Vorbereitungen für die Leichtathletik-WM doppelt so teuer waren, wie geplant. Aber auch das Personaltreffen der Senatsfinanzverwaltung im Cinestar Cubix für 3733 Euro wurde von Sarrazin als Mehrausgabe angeführt.

Also verkalkulieren sich unsere Rechenkünstler um knapp 160 Millionen Euro? Kann ja mal passieren…    [...mehr]


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Autor: Daniel

Braucht Berlin noch Hauptschulen? Und wenn nicht – die Hauptschule ganz abschaffen, oder lieber Haupt- und Realschule zusammenfügen?

Jürgen Zöllner (wir erinnern uns: Das Mathe-Debakel…) hat den Vorschlag gemacht, die Haupt- und Realschulen von insgesamt 120 Standorten auf 72 zu konzentrieren. Dadurch soll dem Umstand begegnet werden, dass in der Realschule momentan fast nur Kinder mit ausländischer Herkunft oder aus sozial schwachen Familien “lernen”. Das Lernniveau an einer Hauptschule ist außerdem oft unter aller Sau und dementsprechend schwierig ist es für die Kinder, später eine Ausbildungsstelle zu finden.

Hauptschule 96 Streetart Der Linken geht dieser Schritt nicht weit genug. Sie fordert, dass die Hauptschulen gänzlich abgeschafft werden sollen. So würde die Stigmatisierung der Kinder vermieden und gleichzeitig müssten sich die Realschulen nicht auf eine Umstrukturierung ihres Unterrichtes einlassen.

Man kann der Linken viel vorwerfen – in diesem Punkt stehe ich ganz auf ihrer Seite. Das deutsche Schulsystem ist seit Längerem unmodern und ein Hauptschulabschluss heutzutage nicht wirklich mehr etwas wert. Das ist ein Problem und meiner Meinung nach ist das Abschaffen der Hauptschulen ein richtiger Schritt zu seiner Lösung.

Denn nur durch Integration der Schüler in die “richtigen” Schulen kann etwas geändert werden. Solange Hauptschüler das Gefühl haben, auf einem “Abstellgleis” zu lernen, werden sie die Schule nicht ernst nehmen können.

Zöllners Zusammenführung wäre ein Kompromiss – das Abschaffen der Hauptschule ist sinnvoller. Dieser Teil des Schulsystems ist so verrottet, dass er abgeschafft gehört.

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Autor: Riko

Berliner Olympiastadion flickr t.klick

Die Verantwortlichen müssen sich bei der UEFA-Cup Partie gegen den irischen Vertreter St. Patricks ebenso verloren gefühlt haben, wie die rund 13.000 Zuschauer, die das Spiel verfolgten. Zwar gewannen die Berliner erwartungsgemäß mit 2:0, aber so richtig Stimmung wollte nicht aufkommen.

Nun scheint sich Hertha BSC ernsthaft mit dem Gedanken auseinander zu setzen, ein eigenes Fußballstadion errichten zu wollten. Zwar ist man noch bis 2017 an das Olympiastadion gebunden, aber wie jetzt bekannt wurde, hat man eine Machbarkeitsstudie für einen Stadion-Neubau angefordert, in der überprüft werden soll, ob einen Eigenfinanzierung des neuen Stadions möglich ist. Optionen sind hier bei einer Großinvestor oder die Vermarktung der Stadionrechte nach dem Vorbild von Schalke 04 oder zuletzt bei der Allianz-Arena in München.

Potenzial besitzen die Berliner ohne Zweifel, kommen doch im Schnitt 44.000 Besucher zu den Bundesligaspielen, aber die Stimmung verliert sich oftmals im weiten Rund. Selbst mit dem Standort hat sich die Hertha schon beschäftigt, so ist unter anderem das Flughafengelände in Tempelhof in den Fokus gerückt.

Knapp 150 Millionen Euro müsste man aus eigener Tasche berappen, denn der Senat wird nach der millionenschweren Sanierung des Olympiastadions keinen Cent bereit stellen. Die Fans werden es sicherlich begrüßen, doch die öffentliche Diskussion hat erst begonnen.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Schon mal das Bundeskanzleramt von Innen gesehen? Nein, dann gibt’s jetzt die Chance. Am 23. und 24. August kann man sehen, wo die politischen Instanzen in diesem Land arbeiten.

Zum zehnten Tag der offenen Tür in Berlin gibt es wieder jede Menge zu sehen. Eines der Highlights ist sicherlich das Bundeskanzleramt, hier kann man über den roten Teppich gehend, die Räume einsehen, die sonst nur den Staatsbesuchern vorbehalten ist.

Bundeskanzleramt © Flickr /norbert_blech

Sehr interessant ist gewiss auch das Bundespresseamt. Neben einem Kinderprogramm ist das eigentliche Interesse auf die Medienarbeit gerichtet. Man kann auch vor laufender Kamera seine eigene Nachrichtensendung abhalten. Insgesamt gibt es 18 Anlaufstellen, die man in den zwei Tagen begutachten kann. Neben den Ministerien, kann man auch zur Bundespressekonferenz und zum Europäischen Haus. Das Bundesministerium der Verteidigung im Bendlerblock gewährt Blicke auf die Großgeräte und im Bundesfinanzministerium bietet sich die Sicht auf den Staatsschatz der Bundesrepublik Deutschland.    [...mehr]


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Autor: Daniel

Rauchen an der Bar © flickr / Jacob Garcia

Gestern war es dann offiziell: Berliner Kneipenwirte dürfen wieder Aschenbecher aufstellen. Das begründete das Bundesverfassungsgericht damit, dass die Ausnahmeregelung im derzeitigen Rauchverbot für Etablissments mit mehreren Räumen ungerecht sei.

Jetzt dürfen kleine Kneipen mit nur einem Raum, in denen keine Speisen zubereitet werden, wieder entscheiden, ob sie Raucher zulassen wollen, oder nicht. Ihr könnt Euren Pub Crawl also wieder in blauen Dunst hüllen.

Die Reaktionen darauf:    [...mehr]


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