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Das Kaffee Burger in der Torstraße in Berlin ist ein Lokal mit langer Geschichte, das besonders dank der alle 14-Tage stattfindenden Russendisko auch überregionale Bekanntheit erlangte.
Bereits seit 1890 existierte am Standort des heutigen Kaffee Burger ein Lokal, welches 1936 von der Familie Burger übernommen wurde und damit seinen neuen Namen erhielt. In den 1970er Jahren entwickelte sich der kleine Privatbetrieb zu einem beliebten Treffpunkt der künstlerischen und intellektuellen Szene der DDR. Dramatiker, Schauspieler, Künstler und Journalisten wie zum Beispiel Ulrich Plenzdorf, Heiner Müller, Bettina Wegner, Klaus Schlesinger oder Katharina Thalbach gingen im Kaffee Burger damals ein und aus. Den Behörden war dieses freidenkende Publikum natürlich nicht ganz geheuer und so wurde das Lokal, unter dem Deckmantel weitreichender Renovierungsmaßnahmen, 1979 vorübergehend geschlossen, was für längere Zeit das Ende des Kaffee Burger als Künstlerlokal bedeutete.
[...mehr]Das Berliner Nachtleben ist so bunt und vielfältig wie die Stadt selbst. Wer die Nacht zum Tag machen will, findet viele Möglichkeiten für ausgedehnte Streifzüge. Die Hauptstadt hält für jeden Geschmack das passende Angebot bereit
Ohne die Gängelung durch eine Sperrstunde kann der Nachtschwärmer die angesagten Szenelokale in den Berliner Bezirken besuchen. Friedrichshain, das SO 36 in Kreuzberg, die schwul-lesbischen Treffpunkte in Schöneberg oder die Oranienburger Straße in der Nähe der Hackeschen Höfe sind da nur eine bescheidene Auswahl für das vielfältige Angebot an Bars, Clubs und schrägen Kneipen in Berlin.
[...mehr]Clubs in Berlin können hoffen: Ende für das Berliner Klubsterben?
Berlin lebt vom Tourismus und dazu gehören auch die tausenden Besucher, die jedes Wochenende aus aller Herren Länder anreisen und sich in das berliner Nachtleben stürzen. Und auch die Berliner selbst lieben ihre unvergleichbare Clubszene. Doch seit einigen Jahren grassiert ein Virus durch die Stadt, den man im Volksmund als Klubsterben bezeichnet.
Letztes Wochenende hieß es bye, bye Klub der Republik, womit ein weiteres Monument aus dem Nachtleben der Hauptstadt dem verbreiteten Klubsterben zum Opfer fiel. Nach dem „Knaack-Klub“ oder dem „Icon“ konnte sich erneut ein Stück Berliner Geschichte der wachsenden Gentrifizierung nicht zur Wehr setzen. Der Tod des KDR kam unverhofft und plötzlich und war vielleicht der Auslöser dafür, dass sich nun der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) dieser Pandemie annimmt und die Rettung der Musikszene zur Chefsache erklärt. Nach dem Vorbild des Filmboards soll nun auch ein Musicboard gegründet werden, welches eine Lobby für die gesamte Musikbranche schaffen soll.
[...mehr]Wer in Berlin nicht Single ist, gehört zu einer gefühlten und vermutlich bald realen Minderheit. Dementsprechend ist das Angebot in der Stadt auch für diese gefühlte Mehrheit groß. Die Möglichkeit aus zwei Singles ein Paar zu machen, ist über die verschiedensten Partys, privaten Feten und Clubveranstaltungen extra für Singles sehr vielfältig. Das Singledasein ist in Berlin kein Muss, sondern in der Regel selbst gewollt.
Eine der wichtigen Fragen für den Single, der relativ existentiell gesichert Wohnungen überall in der Stadt leisten kann, ist: „Welcher Altersstufe und welcher sozialen Schicht fühle ich mich zugehörig?“ Junge Singles, Studenten, Singles mit einer alternativen Einstellung, die das auch in ihrem Wohnumfeld gern ausleben, fühlen sich in Bezirken wie Kreuzberg, Friedrichshain und Teilen von Schöneberg wohl. Hier gibt es eine dementsprechende Szene, die dazugehörigen Clubs, ein buntes multikulturelles Umfeld und eben sehr viele Singles.
[...mehr]Das Nocti Vagus in Berlin Mitte trifft genau ins Herz der Erlebnis-hungrigen Nachtschwärmer. Dunkelrestaurants liegen derzeit voll im Trend und selbst in einer Stadt voller Leben und bunter Gegensätze zählt ein solches zu den wohl interessantesten kulinarischen Stätten.
Berlin – eine Großstadt voller Lichter und buntem Treiben. Besonders das facettenreiche Nachtleben zieht vor allem die jungen Leute Abend für Abend in die Innenstadt. Doch es geht auch ganz anders: denn wenn man ins Nocti Vagus in Berlin Mitte tritt, tritt man urplötzlich in völlige Dunkelheit. Scheinbar absolute Leere, nichts, was dem Auge des Betrachters in seinen Bann zieht. Nichts, was auch nur ansatzweise als Orientierungspunkt funktionieren könnte.
[...mehr]Der Knaack Club Berlin wird am 31.12.2010 zum letzten Mal seine Tore in der Greifswalder Straße öffnen. Im Rechtsstreit um Lärmschutzauflagen muss er sich jetzt endgültig geschlagen geben und blickt in eine ungewisse Zukunft.
Lange hat sich das Knaack gegen die Ungerechtigkeit, die ihm widerfährt, gewehrt. Leider erfolglos. Nachdem die Belegschaft im Sommer diesen Jahres die Auflage erteilt bekam, dass ab 22 Uhr nur noch auf Zimmerlautstärke gefeiert werden dürfe, blieben die Gäste fern. Kein Wunder! Wer geht denn schließlich heutzutage schon um 20 Uhr auf ein Konzert und verabschiedet sich um 22 Uhr von der Tanzfläche?
Vorangegangen war ein langer, zäher Rechtsstreit mit den neuen Nachbarn, der bis vor das Oberverwaltungsgericht führte. Am Ende zog das Knaack bedauerlicher Weise den Kürzeren. Der Club, der seit sage und schreibe 58 Jahren das musikalische und kulturelle Bild Berlins entscheidend mitgeprägt hat, muss sich geschlagen geben. Ein Neuanfang? Momentan undenkbar! Es fehlt sowohl eine passende Location als auch das nötige Geld, um den Club anderswo wieder neu aufzubauen.
[...mehr]Das Berghain ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Im vergangenen Jahr kam dem Friedrichshainer Techno-Club eine große Ehre zuteil, da er vom DJ Mag zum besten Technoclub der Welt ernannt wurde.
Berlins Technoszene kann sich sehen lassen. Clubs über Clubs und unzählige Partys mit bekannten DJs locken feier- und tanzwütige Nachtschwärmer an. Einer der wohl bekanntesten Clubs der Stadt ist definitiv das Berghain.
Berghain – Kulturzentrum
Aber das Berghain hat noch mehr zu bieten als Abende mit elektronischer Tanzmusik. Der im Herbst 2004 eröffnete Club veranstaltet auch regelmäßig Lesungen, Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen.
Darüber hinaus hebt sich das Berghain auch mit seiner Innenausstattung von anderen Clubs der Stadt ab. Im Eingangsbereich zieren große Installationen des polnischen Künstlers Piotr Nathan die Wände.
[...mehr]The toten Crackhuren im Kofferraum – Eine außergewöhnliche Berliner Girlband
The toten Crackhuren im Kofferraum aus Berlin bezeichnen sich selbst als untalentiert. Mit sinnfreien Texten und simplen Melodien begeistern die Crackhuren die Berliner Partyszene.
In Berlin gibt es schon eine Menge außergewöhnliche Menschen. Auffallen um jeden Preis ist das Motto. Dabei ist es egal wie das passiert. Manche Menschen fallen mit einem speziellen Styling auf und wieder andere machen besondere Musik. The toten Crackhuren im Kofferraum machen mit beiden Möglichkeiten auf sich aufmerksam, denn Doppelt hält bekannterweise besser.
[...mehr]Im Oktober wird Berlin für zwei Wochen in magisches Licht getaucht, wenn das Festival auf Lights abermals für atemberaubende Lichteffekte und bezaubernde Illuminationen sorgt.
[...mehr]Bar jeder Vernunft …treten hier seit 1992 große Stars und kleine Sternchen auf, abseits des Mainstream – aber doch typisch Berlin.
In der Bar jeder Vernunft – welche vielleicht eher Zelt jeder Vernunft heißen müsste, kann man die Altmeister erleben, wie Katharina Thalbach und Otto Sander. Man kann hier aber auch Neulinge entdecken und diejenigen treffen, die sich nur dem ausgesuchten Publikum zeigen. Chansons, Kabarett, Musicals bis Comedy kann man im großen Spiegelzelt genießen, nebenbei einen Sekt schlürfen und eine gediegene Rinderroullade verspeisen. In der Bar jeder Vernunft wird Gastronomie mit einem vielfältigen Programm verwoben, man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, in der es schick war, eine besondere familiäre Atmosphäre zwischen Künstler und Publikum zu erzeugen.
Kunst und Unterhaltung: Kein Widerspruch in der Bar jeder Vernunft
Das Bar-Team um den Begründer und Geschäftsführer Holger Klotzbach setzt sich zum Ziel, den Gästen ein Programm zu bieten nach dem Motto: „Alles was vernünftig unterhält!“ Sie haben den Anspruch, „die ständige Vertretung all derer zu sein, die das Ungewöhnliche lieben und dem Neuen gegenüber – nicht zu verwechseln mit der neuen Mitte – aufgeschlossen sind.“ Auch wenn es ausgefallenes Theater und individuelles Kabarett ist, welches im ursprünglich niederländischen Tanzzelt aufgeführt wird, so ist es doch immer vorrangig dazu geeignet, das Publikum zu unterhalten.
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