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Clubs in Berlin können hoffen: Ende für das Berliner Klubsterben?
Berlin lebt vom Tourismus und dazu gehören auch die tausenden Besucher, die jedes Wochenende aus aller Herren Länder anreisen und sich in das berliner Nachtleben stürzen. Und auch die Berliner selbst lieben ihre unvergleichbare Clubszene. Doch seit einigen Jahren grassiert ein Virus durch die Stadt, den man im Volksmund als Klubsterben bezeichnet.
Letztes Wochenende hieß es bye, bye Klub der Republik, womit ein weiteres Monument aus dem Nachtleben der Hauptstadt dem verbreiteten Klubsterben zum Opfer fiel. Nach dem „Knaack-Klub“ oder dem „Icon“ konnte sich erneut ein Stück Berliner Geschichte der wachsenden Gentrifizierung nicht zur Wehr setzen. Der Tod des KDR kam unverhofft und plötzlich und war vielleicht der Auslöser dafür, dass sich nun der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) dieser Pandemie annimmt und die Rettung der Musikszene zur Chefsache erklärt. Nach dem Vorbild des Filmboards soll nun auch ein Musicboard gegründet werden, welches eine Lobby für die gesamte Musikbranche schaffen soll. [...mehr]
Wer in Berlin nicht Single ist, gehört zu einer gefühlten und vermutlich bald realen Minderheit. Dementsprechend ist das Angebot in der Stadt auch für diese gefühlte Mehrheit groß. Die Möglichkeit aus zwei Singles ein Paar zu machen, ist über die verschiedensten Partys, privaten Feten und Clubveranstaltungen extra für Singles sehr vielfältig. Das Singledasein ist in Berlin kein Muss, sondern in der Regel selbst gewollt.
Eine der wichtigen Fragen für den Single, der relativ existentiell gesichert Wohnungen überall in der Stadt leisten kann, ist: „Welcher Altersstufe und welcher sozialen Schicht fühle ich mich zugehörig?“ Junge Singles, Studenten, Singles mit einer alternativen Einstellung, die das auch in ihrem Wohnumfeld gern ausleben, fühlen sich in Bezirken wie Kreuzberg, Friedrichshain und Teilen von Schöneberg wohl. Hier gibt es eine dementsprechende Szene, die dazugehörigen Clubs, ein buntes multikulturelles Umfeld und eben sehr viele Singles. [...mehr]
Das Nocti Vagus in Berlin Mitte trifft genau ins Herz der Erlebnis-hungrigen Nachtschwärmer. Dunkelrestaurants liegen derzeit voll im Trend und selbst in einer Stadt voller Leben und bunter Gegensätze zählt ein solches zu den wohl interessantesten kulinarischen Stätten.
Berlin – eine Großstadt voller Lichter und buntem Treiben. Besonders das facettenreiche Nachtleben zieht vor allem die jungen Leute Abend für Abend in die Innenstadt. Doch es geht auch ganz anders: denn wenn man ins Nocti Vagus in Berlin Mitte tritt, tritt man urplötzlich in völlige Dunkelheit. Scheinbar absolute Leere, nichts, was dem Auge des Betrachters in seinen Bann zieht. Nichts, was auch nur ansatzweise als Orientierungspunkt funktionieren könnte. [...mehr]
Der Knaack Club Berlin wird am 31.12.2010 zum letzten Mal seine Tore in der Greifswalder Straße öffnen. Im Rechtsstreit um Lärmschutzauflagen muss er sich jetzt endgültig geschlagen geben und blickt in eine ungewisse Zukunft.
Lange hat sich das Knaack gegen die Ungerechtigkeit, die ihm widerfährt, gewehrt. Leider erfolglos. Nachdem die Belegschaft im Sommer diesen Jahres die Auflage erteilt bekam, dass ab 22 Uhr nur noch auf Zimmerlautstärke gefeiert werden dürfe, blieben die Gäste fern. Kein Wunder! Wer geht denn schließlich heutzutage schon um 20 Uhr auf ein Konzert und verabschiedet sich um 22 Uhr von der Tanzfläche?
Vorangegangen war ein langer, zäher Rechtsstreit mit den neuen Nachbarn, der bis vor das Oberverwaltungsgericht führte. Am Ende zog das Knaack bedauerlicher Weise den Kürzeren. Der Club, der seit sage und schreibe 58 Jahren das musikalische und kulturelle Bild Berlins entscheidend mitgeprägt hat, muss sich geschlagen geben. Ein Neuanfang? Momentan undenkbar! Es fehlt sowohl eine passende Location als auch das nötige Geld, um den Club anderswo wieder neu aufzubauen. [...mehr]
Das Berghain ist seit geraumer Zeit in aller Munde. Im vergangenen Jahr kam dem Friedrichshainer Techno-Club eine große Ehre zuteil, da er vom DJ Mag zum besten Technoclub der Welt ernannt wurde.
Berlins Technoszene kann sich sehen lassen. Clubs über Clubs und unzählige Partys mit bekannten DJs locken feier- und tanzwütige Nachtschwärmer an. Einer der wohl bekanntesten Clubs der Stadt ist definitiv das Berghain.
Berghain – Kulturzentrum
Aber das Berghain hat noch mehr zu bieten als Abende mit elektronischer Tanzmusik. Der im Herbst 2004 eröffnete Club veranstaltet auch regelmäßig Lesungen, Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen.
Darüber hinaus hebt sich das Berghain auch mit seiner Innenausstattung von anderen Clubs der Stadt ab. Im Eingangsbereich zieren große Installationen des polnischen Künstlers Piotr Nathan die Wände. [...mehr]
The toten Crackhuren im Kofferraum – Eine außergewöhnliche Berliner Girlband
The toten Crackhuren im Kofferraum aus Berlin bezeichnen sich selbst als untalentiert. Mit sinnfreien Texten und simplen Melodien begeistern die Crackhuren die Berliner Partyszene.
In Berlin gibt es schon eine Menge außergewöhnliche Menschen. Auffallen um jeden Preis ist das Motto. Dabei ist es egal wie das passiert. Manche Menschen fallen mit einem speziellen Styling auf und wieder andere machen besondere Musik. The toten Crackhuren im Kofferraum machen mit beiden Möglichkeiten auf sich aufmerksam, denn Doppelt hält bekannterweise besser. [...mehr]
Im Oktober wird Berlin für zwei Wochen in magisches Licht getaucht, wenn das Festival auf Lights abermals für atemberaubende Lichteffekte und bezaubernde Illuminationen sorgt.
Bar jeder Vernunft …treten hier seit 1992 große Stars und kleine Sternchen auf, abseits des Mainstream – aber doch typisch Berlin.
In der Bar jeder Vernunft – welche vielleicht eher Zelt jeder Vernunft heißen müsste, kann man die Altmeister erleben, wie Katharina Thalbach und Otto Sander. Man kann hier aber auch Neulinge entdecken und diejenigen treffen, die sich nur dem ausgesuchten Publikum zeigen. Chansons, Kabarett, Musicals bis Comedy kann man im großen Spiegelzelt genießen, nebenbei einen Sekt schlürfen und eine gediegene Rinderroullade verspeisen. In der Bar jeder Vernunft wird Gastronomie mit einem vielfältigen Programm verwoben, man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit, in der es schick war, eine besondere familiäre Atmosphäre zwischen Künstler und Publikum zu erzeugen.
Kunst und Unterhaltung: Kein Widerspruch in der Bar jeder Vernunft
Das Bar-Team um den Begründer und Geschäftsführer Holger Klotzbach setzt sich zum Ziel, den Gästen ein Programm zu bieten nach dem Motto: „Alles was vernünftig unterhält!“ Sie haben den Anspruch, „die ständige Vertretung all derer zu sein, die das Ungewöhnliche lieben und dem Neuen gegenüber – nicht zu verwechseln mit der neuen Mitte – aufgeschlossen sind.“ Auch wenn es ausgefallenes Theater und individuelles Kabarett ist, welches im ursprünglich niederländischen Tanzzelt aufgeführt wird, so ist es doch immer vorrangig dazu geeignet, das Publikum zu unterhalten. [...mehr]
Mit “The Black Flamingo” startet ab dem 2. Oktober im Berliner Wintergarten Varieté bis zum Jahresende jeden Abend eine Reise in die wilden zwanziger Jahre.
Spätestens seit Dita von Teese ist die Burleske als Kunstform einem breiteren Publikum bekannt. Dass diese Mischung aus Show, Striptease und Artistik, die ihre Blütezeit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts hatte, mittlerweile zu Recht ein Revival erlebt, davon kann man sich seit heute auch in Berlin überzeugen.
The Black Flamingo: Artistik, Comedy und Glamour
Unter dem Titel “New Burlesque-Show” bietet “The Black Flamingo” klassische Burlesque-Darbietungen, ergänzt von Comedy und Artistik und untermalt von einem Live-Orchester. Die schnell erzählte Rahmenhandlung spielt Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Angesichts der Rezession stellt eine bunte Künstlertruppe um Miss Evi ein Showprogramm zusammen um die finanziellen Engpässe zu überwinden. Vor dieser Kullisse erwartet den Zuschauer ein Varietéprogramm, in dessen Verlauf sich Artistik, Humor, Erotik und Glamour zu einem stimmigen Gesamtbild ergänzen. Langeweile ist dabei jedenfalls kaum zu erwarten.
Regisseur Ralph Sun hat eine Vielzahl unterschiedlicher internationaler Künstler, Musiker und Artisten mit eigens erarbeiteten Darbietungen für ein Programm gewinnen können, welches das Berliner Nightlife noch ein bisschen bunter macht und dessen Spannbreite für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. [...mehr]
Eine MordsNacht im Kriminaltheater zu verbringen, das bedeutet interaktives Theater, das sich ausschliesslich um ein Thema dreht: Mord. Die Berliner „Hochmut & Fall Kriminaltheater Produktion“ bietet die MordsNacht inklusive Vier-Gänge-Menü an, eine Veranstaltung, bei der die Zuschauer dazu aufgefordert sind, sich während eines Abendessens an der Auflösung kriminalistischer Rätsel zu beteiligen.
Wer den Kultfilm „Eine Leiche zum Dessert“ kennt, kann sich vielleicht eine vage Vorstellung davon machen, was die Zuschauer beziehungsweise Teilnehmer der MordsNacht erwartet. Zwar ist dieser Film von 1976, die Idee hinter Film und Kriminaltheater weist aber doch gewisse Ähnlichkeiten auf, auch wenn sich die interaktiven Aufführungen der MordsNacht im Kriminaltheater an klassischen Kriminalfilmen der 30er oder 40er Jahre orientieren.
Worum geht es bei dem interaktiven Kriminaltheater-Abend?
Gemeinsam mit den bekannten Detektiven Inspektor Clouseau, Miss Marple und Sherlock Holmes geht es für die Zuschauer um die [...mehr]







