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Internationale Grüne Woche

Kategorie: Events
18. Januar 2008
Autor: Riko

Kochen auf der Grünen Woche

Am heutigen Freitag beginnt auf dem Messegelände unterm Funkturm in Berlin die Internationale Grüne Woche. Aussteller aus aller Herren Länder präsentieren auf einer der größten Landwirtschaftsmessen der Welt Neuigkeiten auf den Gebieten der Tierzucht, der Stellenangebote in Form von neuen Berufsfeldern in der Landwirtschaft, Bio-Produkte und deren Anbau, landwirtschaftlichen Geräten und Ernährung.

Brot der Grünen WocheDie Kategorien Ernährung und Bio-Produkten erfreuen sich in den letzten Jahren eines steigenden Zuspruches, weshalb auch immer mehr neue Aussteller sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Da es noch keine einheitlichen Standards auf dem Bio-Markt gibt, gilt es auf Messen wie der Grünen Woche die Verbraucher von den eigenen Produkten zu überzeugen. Inzwischen möchte der Verbraucher sich genauestens über den Anbau, die Herkunft und die Weiterverarbeitung des Produktes informieren und sich sein eigenes Bild machen, schließlich legen immer mehr Bundesbürger großen Wert auf eine gesunde und biologische Ernährung. Da der wachsende Bio-Markt ständig auf der Suche nach Experten auf diesem Gebiet ist, werben die Aussteller auch mit lukrativen Stellenangeboten in Berlin.

Weil in Deutschland inzwischen auch die Kinder aufgrund ihrer Ernährung in den Fokus der Kritik geraten sind, wurde speziell für die Grüne Woche die Kampagne „Talking Food“ ins Leben gerufen. Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung und Lebensmittelsicherheit werden für die Kinder altersgerecht aufgearbeitet.

Für die Fachbesucher sind natürlich die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Tierzucht und der landwirtschaftlichen Geräte von Interesse. Neue Trends und kostensparende Geräte möchte schließlich kein Bauer missen. Ob sich die Bauern hier auch für die allseits beliebte Fernsehsendung „Bauer sucht Frau“ bewerben können, konnte bisher nicht herausgefunden werden.

Wichtige Informationen -Internationale Grüne Woche (18.1-28.1.2008)

Eingang und Kassen

Haupteingang Süd Halle 1, Halle 7, Halle 14, Halle 19, ICC

Öffentliche Verkehrsmittel

S-Bahnhöfe: Eichkamp/ Messe Süd, Westkreuz, Witzleben/ Messe Nord
U-Bahnhöfe: Theodor-Heus-Platz, Kaiserdamm

Eintrittskartenpreise 2008

• Tageskarte 12,00 Euro
• Tageskarte ermäßigt Schüler/Studenten 6,00 Euro
• Familienkarte (max. 2 Erwachsene + max. 3 Kinder bis 14J.)25,00 Euro
• Happy Hour Karte ab 15 Uhr 6,00
• Sonntags “Spezial” 10,00

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Autor: Daniel

Berliner Lustgarten

In knapp einem Monat ist es wieder soweit – die „Lange Nacht der Museen“ erwartet zahlreiche Besucher in der deutschen Hauptstadt. Am Samstag, den 26. Januar, kann man zwischen 18 Uhr und 2 Uhr für nur 15 Euro die Museen von Berlin besichtigen.

Dabei sind dem Besucher keine Grenzen gesetzt. Ob Museen, Kirchen, Ausstellungen oder andere Sehenswürdigkeiten –was man sehen möchte, bleibt einem selbst überlassen. Dank der eingerichteten Busshuttles und den regulären Bahnverbindungen lässt sich jeder Veranstaltungsort problemlos erreichen.

Berliner DomWenn man sich thematisch nicht binden möchte, empfiehlt sich eine lokale Besichtigung wie die historische Mitte Berlins. Rund um den Berliner Lustgarten findet sich der Berliner Dom, die Museuminsel, der Bebel, das Deutsche Historische Museum, die Nationalgalerie und die Humboldt-Universität. So bietet das Historische Museum eine Dauerausstellung zur Deutschen Geschichte im Zeughaus und eine zeitlich begrenzte Ausstellung mit dem Thema „NOVOS MUNDOS – NEUE WELTEN
Portugal und das Zeitalter der Entdeckungen“ an. Im Berliner Dom kann man den Orgelkonzerten lauschen oder die Gruft mit den Königsgräbern besuchen. Der Besuch des historischen Berlins ist eine Reise durch die bewegende Vergangenheit der Stadt.

Schloss CharlottenburgWer es etwas moderner möchte, begibt sich hingegen zur Neuen Mitte Berlins – dem Potsdamer Platz. Umrahmt von der futuristischen Kulisse des Potsdamer Platzes ist das Kulturforum diesmal das logistische Zentrum der „Langen Nacht der Museen“. Der Radiosender „Radio Eins“ begleitet von einem gläsernen Studio“ aus, welches am Kulturforum errichtet wird, die „Lange Nacht der Museen“. Der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit wird um 18 Uhr das Berliner Museumportal feierlich eröffnen.

Eine alternative Adresse ist das Schloss Charlottenburg. Der prächtige Bau mit seinen einzigartigen Prunksälen und Ausstellungen ist immer einen Ausflug wert. Zudem befinden sich in der unmittelbaren Nähe des Schloss das Bröhan-Museum, das Rathaus Charlottenburg, das Museum Berggruen sowie das U-Bahn-Museum.

Die Karten lassen sich an allen Veranstaltungsorten erwerben. Im Vorverkauf kosten die Karten lediglich 12 Euro (ermäßigt 10 Euro) und an den Abendkassen 15 Euro. Die „Lange Nacht der Museen“ ist eine einzigartige Möglichkeit Berlin zu entdecken. Am sinnvollsten wäre es sicherlich, man schnappt sich den Reiseführer Berlin und sucht sich dann die interessantesten Museen raus, die man dann in der langen Nacht der Museen besichtigen möchte. Aufgrund der Fülle, sollte man sich eventuell auf zwei oder drei Museen konzentrieren.

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Autor: Christophe

Ein Hauch von Zimt im Ramschladen

Es weihnachtet sehr in BerlinSonntagabend, spät: Ich steige am Potsdamer Platz um und nehme mir ein paar Minuten, um die populäre “Winterwelt” in Augenschein zu nehmen. Was es dort zu sehen gibt, ist allerdings ziemlich ernüchternd. Zunächst einmal kann von einem “Weihnachtsmarkt” im eigentlich Sinn nicht die Rede sein; vielmehr handelt es sich um die künstliche Vergrößerung des Warenhauses “Potsdamer Arcaden” mithilfe gleichaussehender Blechbuden. Da trifft es sich natürlich gut, dass die “Arcaden” an allen Adventssonntagen ihre Türen öffnen. Kann ja sein, dass das Muttertier irgendwelche Waren oder Dienstleistungen feilbietet, welche die Buden nicht haben. Ist aber eher unwahrscheinlich: Von Rücken-Kratzbürsten über Shiva-Figuren, Honigschnaps und Blechspielzeug ist hier eh alles zu haben. Natürlich auch die traditionellen Weihnachtsmarkt-Klassiker: Leuchtkristalle, grinsende Buddhas, Räucherstäbchen und Mützen mit Anarchie-Zeichen. An Weihnachten, oder an das, was man vielleicht mal damit verbunden hat, gemahnt eine riesige, künstliche Rodelbahn, deren Energieverbrauch wohl allein schon das Abschmelzen mehrerer Eisberge bewirkt, und unzählige Lichterketten, die – wirklich – noch ins letzte Gebüsch gestopft wurden. Die strahlen so hell, dass über dem Weihnachtsmarkt eine Lichtkuppel entsteht.

Es gibt natürlich noch andere Weihnachtsmärkte in dieser Stadt. Da wäre jener traditionelle Markt vor der Gedächtniskirche mit seinem, ebenfalls traditionellen, Katastrophenbaum. Allerdings ist sein Besuch kein besonderes Vergnügen, wenn man nur am Wochenende Zeit hat; dann haben nämlich die radikalen Tierschützer auch frei und demonstrieren für die veganische Alternative. Nicht dezent und höflich, sondern, indem sie mich mit den Bildern wehrloser Tiere konfrontieren, die für meinen Genuss gelitten haben. Nicht eben weihnachtlich, fürchte ich. Sollte es mir aber gelingen, ihren Anblick zu ignorieren und ins Getümmel des Weihanchtsmarktes einzudringen, werde ich unweigerlich betrogen und ausgeraubt. Betrogen von Budenbesitzern, die verdünnten Eierpunsch (uähh…) zu schier wahnwitzigen Preisen verhökern; ausgeraubt von all den zwielichtigen Gestalten, die ernsthaft glauben, “Pickpocket” sei ein Dokumentarfilm.

Ich kann froh sein, wenn ich nach einem Weihnachtsmarktbesuch überhaupt noch nach Hause komme.

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Interfilm in Berlin

Kategorie: Events
6. November 2007
Autor: Christophe

550 Kurzfilme an 5 Tagen werden gezeigt.

6.-11. November 2006

Als Berliner geht man ja eh nur noch argwöhnisch ins Kino. Gefühlte neunzig Prozent aller Filme der Welt werden hier gedreht, und man rechnet eigentlich schon damit, sich selbst irgendwo im Hintergrund mit Einkaufstüten bepackt vorbeilaufen zu sehen, während Matt Damon die Welt rettet.

Da kann man direkt aufatmen, dass in Berlin Filme heute mal nicht gedreht, sondern gezeigt werden: Rund 550 Kurzfilme aus aller Welt. Jetzt kann sich der Berliner mal ansehen, wie die anderen sich so machen auf der Leinwand…

Denn heute startet das 23. internationale Kurzfilmfestival Berlin.

Bis Sonntag wächst die „Filmmetropole Berlin“ (wie der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit in seinem Grußwort bescheiden konstatiert) über sich hinaus: An den Spielstätten Babylon Berlin: Mitte, Filmtheater Hackesche Höfe, Roter Salon, Volksbühne und 103 Club werden in fünf Tagen rund 550 Kurzfilme gezeigt. Die besten werden mit den „interfilm Short Awards“ prämiert; die begehrten Auszeichnungen sind mit insgesamt 40.000 € dotiert.

Und worum geht’s? In fünf Kategorien treten die Filme an: Internationale Kurzfilme, Deutsche Kurzfilme, „Konfrontationen“, Kinder- und Dokumentarfilm. Aufgrund der enormen Zahl an Beiträgen sind die Kategorien in thematische Programmblöcke aufgeteilt. Beim Internationalen Wettbewerb beispielsweise locken „Family Affairs“, „Love and Insanities“, oder „Surrealities“.

Die Vorführungen beginnen meist nachmittags, den detaillierten Spielplan finden sie hier. Die Preise orientieren sich an den üblichen Kino-Eintrittspreisen, daneben sind Tageskarten (15 €) und Dauerkarten (45 €) erhältlich.

Das Interfilm Kurzfilmfestival gilt als eines der renommiertesten Festivals weltweit. Die bunte Vielfalt der Beiträge sowie die Heterogenität der Macher gewährleisten einen kurzweiligen, hochinteressanten Einblick in die Situation des zeitgenössischen Kurzfilms.

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Berlin Marathon

9. Oktober 2007
Autor: Christophe

Berlin Marathon Brandenburger TorEs ist dieses Jahr das erste Mal, dass ich den Marathon so richtig miterlebt habe. Der 34. war es bereits und ich frage mich, was ich die letzten Jahre gemacht hab, als hier in Berlin Tausende von Menschen die 42 Kilometer unter die Laufschuhe nahmen. Ah richtig..ich war ja hinter der Mauer Also kurze Infos zum Marathon:

Der erste Lauf war am 8. November 1964 mit 700 Teilnehmern und war bis Anfang der 80er noch kein richtiger Stadt-Marathon, da man entlang des Grunewald bis zum Strandbad Wannsee lief. Ich hab es bereits erwähnt, der Lauf fand im Westteil Berlins statt und hatte einen seiner Höhepunkte drei Tage vor der deutschen Wiedervereinigung. Es wurde das erste Mal das Brandenburger Tor durchlaufen, welches erst seit 2003 Start und Ziel ist.

Am 30. September 2007 waren Rekorde keine Mangelware. Mehr als 42.000 Teilnehmer starteten auf dieser Strecke und knapp 33.000 Berlin Marathon AbfälleTeilnehmer kamen im Ziel an. Einer davon, wie es meistens so ist, kam sogar als Erster an und das auch gleich mit einem neuen Weltrekord. Haile Gebrselassie schaffte es, die 42.195 Meter in nur 2:04:26 zu laufen und unterbot den vorherigen Weltrekord damit um 29 Sekunden. Neben dem spannenden Lauf konnte man sich an den über 70 Livebands entlang der Strecke erfreuen, machte einen Ausflug mit einem Berliner Wassertaxi oder beobachtete bei anfangs strahlendem Sonnenschein die, laut Veranstalter, eine Million Besucher. Mir gefiel es sehr gut und nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder dabei.

Wer es noch dichter dran mag, kann sich bei den Organisstoren auf als freiwilliger Helfer bewerben: In den vergangenen Jahren gab es neben einer Helferjacke und unvergesslichen Eindrücken viele dankbare Blicke und manchmal auch ein persönliches “Danke” von einem der zehntausend Läuferinnen und Läufer.

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Autor: Christophe

Was ist “Pub Crawling”, zu deutsch:Kneipen kriechen? Touristen aus allen Ländern dieser Erde, meist jüngeren Alters, versammeln sich zu einer großen Gruppe und ziehen dann von Kneipe zu Kneipe.

Pub Crawl Bar Geleitet werden sie meist von einem sogenannten Berlin-Tour-Guide, der von einer Reiseagentur oder von einem Hostel angestellt ist. Start ist meist ein zentraler Treffpunkt in Berlin zum Beispiel in den Hackeschen Höfen. Vorteil davon ist die relativ hohe Dichte der Berliner Kneipen und Bars, sodass es zügig von einer zur nächsten Lokalität gehen kann. Wäre der Weg länger, würden einige der Pub Crawl Teilnehmer wohl nicht mehr lebend oder zumindest auf allen Vieren dort ankommen. Denn es werden zwischen den einzelnen Lokalen immer Wodka-Orangensaft oder andere hochprozentige Mischgetränke kostenlos ausgeschenkt.

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Popkomm Berlin

Kategorie: Events
17. September 2007
Autor: Berlinfreund

Vom 19. – 21. September 2007 findet in Berlin die Musikmesse Popkomm zum bereits vierten mal statt. Wie auch die Jahre zuvor, ist die Popkomm wieder in drei große Bereiche unterteilt, Kongress, Messe und das Popkomm-Festival. Messe und Kongress ziehen eher die großen Macher des Musikgeschäfts an, wo man über Innovationen, neue Absatzmärkte und Branchenwissen fachsimpelt.
Das Festival wäre für Musikbegeisterte wohl das richtige, dennoch dürften sich viele von den Ticketpreisen abschrecken lassen. Tagestickets kosten 160,- Euro, 3-Tagestickets gibt’s im Vorverkauf ab 205,- Euro(bis zum 15.06.07) und 285,-Euro(nach 15.06.07). 350,- Euro muss man berappen wenn man per Abendkasse sein Ticket kauft. Die Preise halten sicherlich auch eine Menge unabhängige Labels davon ab, die Popkommluft zu schnuppern wobei gerade kleine Labels Trends setzen und die Musik mit neuen Stilen beflügeln. Jedoch bieten die angesagtesten Berliner Clubs zahlreiche Konzerte und Parties ganz im Sinne der Popkomm, sodass auch Musikfanatiker ihre Ohren mit Musik beschallen lassen können.

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