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Autor: Christian

Ein ganzes Theater für die schönsten Geschichten der Welt reserviert: Die Krimis.

Detektiv auf der Suche © flickr / untipograficoIm Kriminaltheater von Berlin wird durchgehend gemordet und betrogen, hier dürfen sich Krimispezialisten und -liebhaber gleichermaßen zu Hause fühlen.

Ob bekannte Adaptionen wie “Der Hund von Baskerville” oder klassische Stücke wie “Abendstunde im Spätherbst”, hier ist für jeden etwas dabei.

Gleich nebenan versorgt ein großes Restaurant hungrige Gäste. Das Ganze liegt in Friedrichshain, im alten Umspannwerk Ost.

Hier ist ein Versuch gestartet worden, Theater und Gastronomie zu einem bestimmten Thema in atmosphärischer Umgebung zu präsentieren.

Klassische Mordwaffe: Das Messer © flickr / tanakawhoKlassische Mordwaffe: Der Kronleuchter © flickr / vagawiStammgast im Kriminaltheater - Sherlock Holmes © flickr / graham

In diese zog das zur Jahrtausendwende gegründete Theater übrigens erst 2003, als das Theater Berlin-Wilmersdorf, die ursprüngliche Residenzstätte, abgerissen wurde.

Theaterfreunde, Krimifreunde, Gastronomiefreunde - mittlerweile hat sich das Kriminaltheater etabliert und bringt mitten in Berlin eine völlig andere Art von Theater. Die Preise starten bei 19 Euro, das Theater ist das ganze Jahr hindurch täglich geöffnet.

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Autor: Christian

Für viele Bewohner Ost-Berlins war es das wichtigste Bauwerk neben dem Palast der Republik: Das 1981 von Erich Honecker eingeweihte Sport und Erholungszentrum Berlin, kurz SEZ, zog nach seiner Eröffnung Millionen von Besuchern an, die auf den verschiedenen Arealen allen möglichen Freizeitaktivitäten frönen konnten.

SEZ von der Straßenbahn aus

Hier war eigentlich so ziemlich alles möglich, was das Herz begehrte: Ob schwimmen gehen oder Volleyball spielen, Eis essen oder Konzertbesuche, das SEZ hatte eine ganze Menge in Sachen Sport und Kultur zu bieten.

Die Bowlingbahn und die Eislaufbahn waren berühmt, und so haben die Erinnerungen an die Glanzzeit des Gebäudes die Wende überdauert und sind zu einem der vielen DDR- Mythen geworden.

Leider bleibt das SEZ Berlin ein Mythos, den wiederzubeleben wohl nie mehr gelingen wird. 2003 kaufte ein Unternehmen aus Leipzig namens Poseidon GmbH das 2001 geschlossene Gebäude auf.

Kosten: Einen Euro. Statt wie versprochen umfangreiche Renovierungsarbeiten zu tätigen, verpasste die Firma dem SEZ einen ziemlich hässlichen neuen Anstrich. Seitdem liegen große Teile des Zentrums brach.

Auch wenn heutzutage mehrere Anlagen, darunter Schlittschuh- und Bowlingbahn, wieder geöffnet haben und andere Teile der Anlage z.B. für Beach- Volleyball und Kunstaustellungen ausgeliehen werden – in seiner einstigen Größe wird das SEZ wohl nur noch in den Köpfen der Berliner weiter existieren.

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Autor: Christian

Knut: Ein Eisbär bewegt die Massen. Der Polar- isierende Liebling vieler Kinder und ihrer Eltern ist gleichzeitig das liebste Hassobjekt derjenigen, die nicht verstehen können, was an dem Eisbären und seinem bemüht lockeren Tierpfleger mit Bart dran sein soll. Es ist ja nicht so, als würde in Zoos und Tierparks nicht regelmäßig Nachwuchs geworfen.

Berlin Zoo Knut spielt © flickr / azrael74Baby Knut © flickr / Andrea & StefanBerlin Zoo Knut schläft © flickr / trespassers william

Was ist an Knut also so besonderes, dass er, beispielsweise, gegenüber einem jungen Stachelschwein oder süßen Baby- Elefanten dermaßen markant hervorsticht? An seinem Geburtstag im Dezember bekam der Bär sogar eine Fisch- Torte. Wenn die Seehunde des Zoos da mal nicht neidisch wurden: Schließlich verrenken sie sich für Fisch täglich den Hals und müssen möglichst publikumswirksame Kunststücke vollführen – Knut indes tut eigentlich nichts, außer herumzuliegen und die Schreie seiner Fans zu genießen.

Somit hat die Zoowelt hier ihren ersten selbst geschaffenen Superstar. Bisher wurden Tiere eher durch Auftritte in Fernsehserien oder Filmen berühmt. Klar, dass sich die Knut- Vermarkter auch diese Sparte nicht entgehen lassen. Nachdem Knut Stofftiere, Poster und Tassen beschert bekommen hat, startet jetzt ein Kinofilm mit dem familienfreundlichen Titel „Knut und seine Freunde“.

Berlin Zoo Knut der Eisbär © flickr / azrael74Doch von anderer Seite drohen Problemwolken: Der Zoo Neumünster meldet Besitzansprüche am berühmten Eisbär an. Notfalls soll geklagt werden, wenn der Zoo Berlin nicht bereit ist, eine Entschädigung zu zahlen. Etwas verwunderlich, dass diese Attacke aus Neumünster erst jetzt stattfindet: Anscheinend wurde gewartet, bis Knut durch den Film wieder im Rampenlicht steht, um die Berliner auch richtig unter Druck zu setzen.

Damit wird die Zoowelt Deutschlands endgültig zum Stargeschäft: Ich prophezeie eine Nacht der Zoo- Stars, auf der die Tiere aus dem Fernsehen samt Pflegern herumflanieren und sich beschnuppern können. Natürlich live im Fernsehen, mit Fans und rotem Teppich. Nur das mit den Autogrammkarten wird schwierig, hier muss sich Knut vielleicht von ein paar Affen helfen lassen.

Knut liebt sein Spielzeug © flickr / azrael74

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Autor: Christian

Die Berliner Luft ist ja durch Paul Linckes Hymne Teil des Deutschen Kulturguts geworden. Offensichtlich ist sie einigen Verantwortlichen der Berliner Parteien schon seit längerem zu dreckig.

Leere Straße © flickr.com/pualv

Nach der umstrittenen Einführung der Umweltzone, mit der wohl eine Großzahl an älteren Autos nicht mehr in die Innenstadt dürfen, wurde dem Senat am Montag ein neuer Antrag vorgelegt. Dieser sah ein verbindliches Autoverbot für Sonntag, den 1. Juni, vor. Mitglieder der SPD, der Linken sowie der Grünen hatten unterschrieben.

Der Berliner Senat hat jedoch, wie die Berliner Zeitung berichtete, den Antrag als rechtswidrig zurückgewiesen. So ist sich jetzt wohl auf einen freiwilligen Autoverzicht geeinigt worden, ein Verbot käme jedoch nach der gegenwärtigen Rechtslage nicht in Frage. Nachdem schon in Hamburg der Autofreie Sonntag kein Erfolg war, da auch dieser nur auf freiwilliger Basis stattfand, dürfte die Initiative in Berlin mit der Ablehnung eines verbindlichen Autoverbotes wohl als gescheitert gelten.    [...mehr]


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Autor: Christophe

Der gemeine Berliner unterscheidet sich von anderen Deutschen, ach: von anderen Menschen durch einige Eigentümlichkeiten, die - man höre und staune - inzwischen sogar die akademische Welt neugierig machen. Weshalb eine Studentin (oder ein Student?) einen lustigen Fragebogen publiziert hat, in dem es um die Spitznamen verschiedener Berliner Bauwerke geht.

Da ich noch nicht lange in Berlin wohne, kann ich mich rühmen, kein einziges gekannt zu haben. In Mainz, wo ich herkomme, gibt’s den Dom. Wollen sich zwei Mainzer treffen, dann sagen sie:

“Um drei am Dom.”

Wären sie nicht Mainzer, sondern Berliner, dann - das folgere ich aus der Umfrage - würden sie womöglich sagen:

“Um drei vor der rosa Pralinenschachtel.” :-D

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Autor: Riko

Kunsthaus Tacheles © flickr / Joe Dunckley

Inmitten des Berliner Schick rund um die Oranienburger Straße und der Friedrichstraße erhebt sich eine Bauruine, die nicht so richtig in das Bild der Spandauer Vorstadt passen möchte – das Kunsthaus Tacheles. Fast im Jahresrhythmus diskutiert man bei den Stadtplanern über das eigenwillige Gebäude, dass sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem El Dorado für junge Künstler entwickelt und inzwischen einen Kultstatus erworben hat.

Die Immobilie an der Ecke zur Friedrichstraße war in seinen Anfangszeiten ein Warenhaus gewesen. Inmitten des Aufschwunges der 20er Jahre übernahm die AEG das Haus und installierte hier das Haus der Technik. Durch die Zerstörung des Zweiten Weltkrieges konnte man von den einstigen „Friedrichstraßenpassagen“ lediglich einen Flügel erhalten. Zu Zeiten der DDR kam es zu weiteren Teilsprengungen am Gebäude, während der Großteil vor sich hin vegetierte. Nach der politischen Wende kam es am 13. Februar zur Besetzung der Ruine durch die Künstlerinitiative Tacheles. Dank des großen Engagements der Künstler wurde die Sprengung verhindert und das Gebäude letztendlich nach langem Kampf 1997 unter Denkmalschutz gestellt. Zwar gehört das Kunsthaus zu den umstrittensten Immobilien Berlins, das den Stadtplaner oftmals ein Dorn im Auge ist, aber letztendlich hat sich die Künstleroase rund um den Hackeschen Markt etabliert.

Berlin Kunsthaus Tacheles © flickr / griseiDas Wort „Tacheles“ ist jiddisch und ist auch mit jener Bedeutung besetzt, in welcher es im alltäglichen Sprachgebrauch zu Anwendung gebracht wird – „Klartext reden“- Probleme direkt anzusprechen, Missstände offenbaren und neue Perspektiven aufzeigen. Welche hohe Anerkennung des Gesamtkunstwerk Tacheles inzwischen genießt, wird durch das Zitat des Leiters des Sprengel-Museums Hannover, Prof. Dr. Ulrich Krempel, am besten verdeutlicht: „Das Gesamtunternehmen Tacheles als Kunstwerk könnte nicht von der Bildfläche verschwinden, ohne gleichzeitig ein Riesenloch und einen erheblichen Verlust im schwachen Gefüge der zeitgenössischen Berliner Kunstsituation zu hinterlassen. Das Tacheles ist Teil der Berliner kreativen und experimentellen Kunstgegenwart.“



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Autor: Riko

Nikolaiviertel Berlin

Im Rahmen der „Langen Nacht der Museen“ am 26. Januar 2008 ist es durchaus lohnenswert, kleinere und unscheinbarere Museen aufzusuchen, die sich auf bestimmte Thematiken spezialisiert haben und mit interessanten Details aufwarten können. Eines dieser Museen ist das Heinrich Zille Museum im Nikolaiviertel.

Eingebettet in eines der ältesten Wohnviertel Berlins, dem Nikolaiviertel, hat sich das kleine Museum dem Berliner Maler Heinrich Zille verschrieben. Der „Pinsel-Heinrich“, wie er liebevoll von seinen Mitmenschen genannt wurde, feiert in diesem Jahr seinen 150 Geburtstag. Zille war vor allem für seine Milieu-Studien zur Jahrhundertwende bekannt, die er ohne Verschönerungen zu Papier brachte und diese noch mit satirischen Texten untermalte.

Zille-Denkmal am Märkischen MuseumDer am 10. Januar 1858 in Radeberg bei Dresden geborene Heinrich Zille kam mit seiner Familie 1867 nach Berlin. Nach anfänglich sehr entbehrungsreichen Jahren und seiner Arbeit bei der „Photographischen Gesellschaft“ stieg Zilles Popularität durch die Mitarbeit an der satirischen Zeitung „»Simplicissimus«“. Dank der neugewonnen Popularität gelang es dem Maler auch nach seiner Entlassung bei der „Photographischen Gesellschaft“, bei der er 30 Jahre seines Lebens gearbeitet hatte, sich als freier Künstler zu etablieren. Zu seinen Freunden zählten unter anderem Käthe Kollwitz, August Gaul, Otto Nagel sowie Max Liebermann, die die Arbeiten des Moralisten Zille zu schätzen wussten. Seine satirischen und politisch-kritischen Zeichnungen fanden in großen Teilen der Bevölkerung großen Anklang und als der Künstler nach zwei Schlaganfällen 1929 zu Grabe getragen wurde, folgten dem Trauerzug über 2.000 Menschen.

Seit 2002 widmet sich das ausschließlich privat finanzierte Museum im Nikolaiviertel dem Maler Heinrich Zille. Zu sehen ist eine umfangreiche Sammlung von Zeichnungen sowie eine Dokumentation zum Leben und Wirken des Künstlers. Angesichts von 4,00 Euro Eintritt ist der Besuch auch außerhalb der „Langen Nacht der Museen“ ein lohnenswertes Unterfangen.

Adresse:

Propststraße 11, Nikolaiviertel
U- und S- Bahn bis Alexanderplatz
Bus 143, 148 und TXL bis Nikolaiviertel

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr
1.April bis 31. Oktober - täglich 11.00 bis 19.00 Uhr
Telefon: +49 (030) 246 32- 500    [...mehr]


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Autor: Christian

Berliner Lustgarten

In knapp einem Monat ist es wieder soweit – die „Lange Nacht der Museen“ erwartet zahlreiche Besucher in der deutschen Hauptstadt. Am Samstag, den 26. Januar, kann man zwischen 18 Uhr und 2 Uhr für nur 15 Euro die Museen von Berlin besichtigen.

Dabei sind dem Besucher keine Grenzen gesetzt. Ob Museen, Kirchen, Ausstellungen oder andere Sehenswürdigkeiten –was man sehen möchte, bleibt einem selbst überlassen. Dank der eingerichteten Busshuttles und den regulären Bahnverbindungen lässt sich jeder Veranstaltungsort problemlos erreichen.

Berliner DomWenn man sich thematisch nicht binden möchte, empfiehlt sich eine lokale Besichtigung wie die historische Mitte Berlins. Rund um den Berliner Lustgarten findet sich der Berliner Dom, die Museuminsel, der Bebel, das Deutsche Historische Museum, die Nationalgalerie und die Humboldt-Universität. So bietet das Historische Museum eine Dauerausstellung zur Deutschen Geschichte im Zeughaus und eine zeitlich begrenzte Ausstellung mit dem Thema „NOVOS MUNDOS - NEUE WELTEN
Portugal und das Zeitalter der Entdeckungen“ an. Im Berliner Dom kann man den Orgelkonzerten lauschen oder die Gruft mit den Königsgräbern besuchen. Der Besuch des historischen Berlins ist eine Reise durch die bewegende Vergangenheit der Stadt.

Schloss CharlottenburgWer es etwas moderner möchte, begibt sich hingegen zur Neuen Mitte Berlins – dem Potsdamer Platz. Umrahmt von der futuristischen Kulisse des Potsdamer Platzes ist das Kulturforum diesmal das logistische Zentrum der „Langen Nacht der Museen“. Der Radiosender „Radio Eins“ begleitet von einem gläsernen Studio“ aus, welches am Kulturforum errichtet wird, die „Lange Nacht der Museen“. Der Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit wird um 18 Uhr das Berliner Museumportal feierlich eröffnen.

Eine alternative Adresse ist das Schloss Charlottenburg. Der prächtige Bau mit seinen einzigartigen Prunksälen und Ausstellungen ist immer einen Ausflug wert. Zudem befinden sich in der unmittelbaren Nähe des Schloss das Bröhan-Museum, das Rathaus Charlottenburg, das Museum Berggruen sowie das U-Bahn-Museum.

Die Karten lassen sich an allen Veranstaltungsorten erwerben. Im Vorverkauf kosten die Karten lediglich 12 Euro (ermäßigt 10 Euro) und an den Abendkassen 15 Euro. Die „Lange Nacht der Museen“ ist eine einzigartige Möglichkeit Berlin zu entdecken. Am sinnvollsten wäre es sicherlich, man schnappt sich den Reiseführer Berlin und sucht sich dann die interessantesten Museen raus, die man dann in der langen Nacht der Museen besichtigen möchte. Aufgrund der Fülle, sollte man sich eventuell auf zwei oder drei Museen konzentrieren.    [...mehr]


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Autor: Christian

Potsdamer Platz

Innerhalb kürzester Zeit ist es dem Potsdamer Platz dank seiner Mischung aus innovativer und zeitloser Architektur gelungen zur neuen Mitte Berlins zu avancieren und zu eines der beliebtesten Immobilien Berlins zu werden. Während des Zweiten Weltkrieges verkümmerte das einstige Zentrum der goldenen 20er Jahre und darbte in der Bedeutungslosigkeit. Nach der politischen Wende wurde der Platz mit beeindruckenden Bauwerken wieder belebt. Das Beisheim-Center, das Sony-Center, das Kulturzentrum sowie die Potsdamer Platz Arkaden haben das 50 Hektar große Gelände eindrucksvoll bereichert.

Sony CenterEines der beeindruckendsten Immobilien am Potsdamer Platz ist ohne Zweifel das Sony Center, eine Kombination aus Geschäftswelt, Wohnen, Entertainment und Gastronomie. Der Mittelpunkt des futuristischen Baus aus Glas und Stahl, der vom Architekten Helmut Jahn konzipiert wurde, ist die lichtdurchflutete Arena. Sie ist umgeben von kleinen Cafés, einem Kino, mehreren Geschäften, dem Filmmuseum und war selbst Übertragungsstätte während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Dank der weltweiten Übertragung stand das Sony Center sinnbildlich für die moderne Medienstadt Berlin.

Für viele Firmen dient das Sony–Center als repräsentative Geschäftsniederlassung mitten im Herzen des pulsierenden Berlins. Etwas über 100.000 Quadratmeter stehen für Büro- und Geschäftsflächen innerhalb des Gebäudes zur Verfügung.

Potsdamer PlatzEin weiteres Highlight sind aber die Wohnungen des Sony-Centers, die man mit den entsprechenden finanziellen Mitteln entweder kaufen oder mieten kann. Die Forum-Apartments sind Mietflächen, die einen Ausblick auf das Innere des Centers gewähren. Ihre Größe variiert zwischen 38 und 145 Quadratmetern und sie garantieren den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Die Eigentumswohnungen des Centers befinden sich in der Esplanade Residence und sind eine Mischung aus Eleganz, Luxus und zauberhaftem Ambiente. Bis zu 225 Quadratmeter werden in vier Varianten als Fläche zur Verfügung gestellt.

Die einzigartige Atmosphäre in mitten der modernen Architektur machen den Potsdamer Platz zu einer einzigartigen Begegnungsstätte in der deutschen Hauptstadt.

Potsdamer Platz – neue Mitte Berlins

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Autor: Christophe

Ein Hauch von Zimt im Ramschladen

Es weihnachtet sehr in BerlinSonntagabend, spät: Ich steige am Potsdamer Platz um und nehme mir ein paar Minuten, um die populäre “Winterwelt” in Augenschein zu nehmen. Was es dort zu sehen gibt, ist allerdings ziemlich ernüchternd. Zunächst einmal kann von einem “Weihnachtsmarkt” im eigentlich Sinn nicht die Rede sein; vielmehr handelt es sich um die künstliche Vergrößerung des Warenhauses “Potsdamer Arcaden” mithilfe gleichaussehender Blechbuden. Da trifft es sich natürlich gut, dass die “Arcaden” an allen Adventssonntagen ihre Türen öffnen. Kann ja sein, dass das Muttertier irgendwelche Waren oder Dienstleistungen feilbietet, welche die Buden nicht haben. Ist aber eher unwahrscheinlich: Von Rücken-Kratzbürsten über Shiva-Figuren, Honigschnaps und Blechspielzeug ist hier eh alles zu haben. Natürlich auch die traditionellen Weihnachtsmarkt-Klassiker: Leuchtkristalle, grinsende Buddhas, Räucherstäbchen und Mützen mit Anarchie-Zeichen. An Weihnachten, oder an das, was man vielleicht mal damit verbunden hat, gemahnt eine riesige, künstliche Rodelbahn, deren Energieverbrauch wohl allein schon das Abschmelzen mehrerer Eisberge bewirkt, und unzählige Lichterketten, die - wirklich - noch ins letzte Gebüsch gestopft wurden. Die strahlen so hell, dass über dem Weihnachtsmarkt eine Lichtkuppel entsteht.

Es gibt natürlich noch andere Weihnachtsmärkte in dieser Stadt. Da wäre jener traditionelle Markt vor der Gedächtniskirche mit seinem, ebenfalls traditionellen, Katastrophenbaum. Allerdings ist sein Besuch kein besonderes Vergnügen, wenn man nur am Wochenende Zeit hat; dann haben nämlich die radikalen Tierschützer auch frei und demonstrieren für die veganische Alternative. Nicht dezent und höflich, sondern, indem sie mich mit den Bildern wehrloser Tiere konfrontieren, die für meinen Genuss gelitten haben. Nicht eben weihnachtlich, fürchte ich. Sollte es mir aber gelingen, ihren Anblick zu ignorieren und ins Getümmel des Weihanchtsmarktes einzudringen, werde ich unweigerlich betrogen und ausgeraubt. Betrogen von Budenbesitzern, die verdünnten Eierpunsch (uähh…) zu schier wahnwitzigen Preisen verhökern; ausgeraubt von all den zwielichtigen Gestalten, die ernsthaft glauben, “Pickpocket” sei ein Dokumentarfilm.

Ich kann froh sein, wenn ich nach einem Weihnachtsmarktbesuch überhaupt noch nach Hause komme.    [...mehr]


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