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Ein Ausflug in den Grunewald mit Spaziergang am See lässt sich sehr gut mit einem Abstecher zum Jagdschloss Grunewald kombinieren. Immerhin ist es die älteste noch erhaltene Schlossanlage, die es in Berlin gibt. Seit Anfang der 30er Jahre dient das Gebäude mit dem einzigen Renaissancesaal der Stadt als Museum und beherbergt neben einer Waffensammlung auch eine nicht zu verachtende Gemäldegalerie.

Jagdschloss Grunewald ©Wikipedia.de/Karl Heinz Meurer(charlie1965nrw)

Jagdschloss Grunewald: Vom Wasserschloss zum Museum

Das Jagdschloss Grunewald ist nicht nur ein besonders hübscher Ort, um einen sonntäglichen Ausflug ins Grüne mit einem kulturellen Programm zu verbinden, auch für Hobby-Historiker dürfte der Besuch keine Enttäuschung sein. Um 1542 von Kurfürst Joachim II nach den Plänen von Caspar Theiß, der auch Baumeister des alten Stadtschlosses war, errichtet, gab das Jagdschlösschen „Zum grünen Wald“ dem bis dahin Spandauer Forst genanntem Waldgebiet seinen Namen Grunewald.

Bis 1709 war das Jagdschloss Grunewald sogar ein Wasserschlösschen, das dem Kurfürsten nicht nur als Unterkunft für ausgelassene Jagdgesellschaften diente, sondern auch seine langjährige Mätresse Anna Sydow und das gemeinsamen Kind beherbergte. Doch mit Rückgang des Wasserspiegels des Grunewaldsees und dem Zuschütten des Wassergrabens ging diese Bezeichnung verloren. Erst bei Bauarbeiten deckte man architektonische Hinweise auf, die auf die frühere Wassernähe schließen lassen.

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Das Berliner Buchstabenmuseum sammelt Buchstaben und Schriftzüge aller Art und will sie für die Nachwelt erhalten. In allen Größen, Formen und Materialien sollen hier die Familienmitglieder des ABC eine Heimat finden.

Buchstaben in allen Varianten im Buchstabenmuseum Berlin ©Buchstabenmuseum

Gegründet wurde das Buchstabenmuseum im Jahr 2005 von der Kommunikationsdesignerin Barbara Dechant und Anja Schulze, Mitarbeiterin bei der Stiftung Stadtmuseum Berlin. Die beiden Frauen beschränken sich jedoch nicht nur auf das ABC, welches man in der deutschen Buchstabensuppe in Nudelform findet, sondern sie möchten alles sammeln -  unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem.

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Die Märchenhütte befindet sich im Monbijoupark, in Berlin Mitte, und zeigt in einer urigen Holzhütte tolle Märchen für Klein und Groß. Früher konnte man das Hexenkessel Hoftheater besichtigen, ohne vorher zu reservieren, heute sind besonders die Märchen für Erwachsene schnell ausverkauft.

Das Theater „Die Märchenhütte“ ist recht klein und immer gut besucht. Die Geschichten und Texte , die aufgeführt werden liegen den Grimmschen Märchen zugrunde, doch die Inszenierung ist sehr modern und wirklich gut gelungen. Das Ambiente ist sehr gemütlich und der Glühwein, den man hier bekommt, ist besser als auf so manchen Weihnachtsmärkten.

Die Märchenhüttedie-©flickr/gettysgirl

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Romy Schneider – Wien Berlin Paris – lautet die neue Ausstellung im Berliner Filmmuseum. Die Sonderausstellung zeigt Romy in all Ihren Facetten; als Künstler in Sissi in “Schicksalsjahre einer Kaiserin“, als sinnliche Frau und auch als einfachen Menschen mit normalen Bedürfnissen.

Es gibt im Film-und Fernsehmuseum 275 Exponate, welche das Leben der Romy Schneider dokumentieren.  Wien, Berlin und Paris stehen dabei für die wichtigsten Stationen ihres Lebens. Begonnen hatte Ihr Leben in Wien. In Berlin und Frankreich beaufsichtigte ihre Mutter Magda Schneider die Karriere. In Frankreich fand sie ihre großen Liebe Alain Delon und in Paris starb sie 19982.

Romy Schneider - Wien Berlin Paris©flickr/the best is yet to come

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Das Deutsche Historisches Museum ist ein Museum für Deutsche Geschichte Unter den Linden, hier in der Hauptstadt. Als Berliner sollte man das DHM eigentlich kennen. Für all diejenigen, die noch nicht dort, und folglich auch nicht im Zeughaus, waren gibt es heute hier die wichtigsten Informationen zu dieser Berliner Sehenswürdigkeit.

Unser Deutsches Historisches Museum versteht sich als eine Art Museum, welches Aufklärungsarbeit bezüglich der Geschichte Deutschlands leistet. Im Vordergrund stehen dabei die Beziehungen, die zwischen den Deutschen und anderen Europäern herrschten. Das DHM selbst befindet sich im Zeughaus. Die Sonder- und Wechselausstellungen hier verfügen über ein museumspädagogisches Angebot und sind wirklich sehenswert.

Deutsches Historisches Museum©flickr/Bernt Rostad

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Die Grüne Woche 2010 wird bestimmt ein Highlight. Denn im nächsten Jahr findet die Berliner Messe am Funkturm, in der es alles rund um die Ernährungswirtschaft zu erkunden gibt, zum 75. Mal statt. Die grüne Woche ist bekannt für neue Produkte und Köstlichkeiten aus den umliegenden Regionen.

Die Grüne Woche wird im Jahr 2010 am 15. Januar, wie immer in den Messehallen unter dem Funkturm eröffnet. Eine große Vielfalt an Brandenburger Spezialitäten, aber auch an internationalen Speisen warten auf Euch. Zusätzlich bekommt man bei einem Besuch der Grünen Woche auch wertvolle Tipps für Kultur und Freizeit. Das Gelände am Funkturm ist jedoch auch jetzt gut besucht. Denn zur Zeit treffen in den Messehallen Hersteller und Händler von hochwertigem Handwerk und Kunsthandwerk aus aller Welt zusammen, wie Ihr hier noch einmal nachlesen könnt.

Grüne Woche 2010 - Berliner Messe©flickr/bitzi

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Thierry Noir kam 1982 mit zwei Koffern nach Berlin und lebte in einem besetzten Haus im damaligen Westberlin. Er ist vor allem für seine charakteristischen Arbeiten und Kunstwerke an der Berliner Mauer bekannt, die noch heute in der ganzen Stadt verteilt stehen. Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls zeigt die Galerie LUMAS noch bis zum 9. November seine Kunstwerke.

Thierry Noir in Berlin – East Side Gallery und 20 Jahre Mauerfall ©Flickr.com/Bryce Edwards

Thierry Noir in Berlin

Thierry Noir kam in den 80ern angelockt durch die von Berlin geprägte Musik David Bowies, Lou Reed und Iggy Pop aus Lyon in de Stadt und lebte in dem heute als Rauch Haus bekannten  besetzten Haus am Mariannenplatz in Kreuzberg.
Gemeinsam mit seinen Freunden Christophe Bouchet und Kiddy Citny fing er 1984 an die nur 5 Meter vom Haus entfernte Berliner Mauer zu bemalen. Dabei entstanden die in der ganzen Stadt bekannten großen und flächigen Motive, meist abstrakte Figuren, die trotz der fröhlichen Coloration mit ungemischten,  warmen Farben immer etwas sehnsüchtig, melancholisch und sehr poetisch wirken und daneben schlicht mit „Noir“ signiert sind. Therry Noir wollte die Mauer, die für ihn die größte Betonleinwand der Welt war, entmythisieren, um den Menschen die Berührungsangst vor der grauen Tristesse, die als das Wahrzeichen schlechthin des kalten Kriegs gilt, zu nehmen.

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Die Fragen „Wer sind wir?“ und „Wir sind die anderen?“ nehmen Bezug auf eine Ausstellung im Deutschen Historischen Museum. Die Ausstellung „Fremde. Bilder von den ‘Anderen’ in Deutschland und Frankreich“ kann man im im Pei-Bau des DHM vom 16. 10. 2009 bis zum 31. 01 2010 besuchen.

Die Fragen „Wer sind wir? und „Wir sind die anderen?“ sind Kernfragen, die die Entstehungszeit?der?Nationen?im?19.?Jahrhundert betreffen. Sie sind jedoch nach wie vor sehr aktuell. Wer das DHM kennt weiß, wie sorgfältig durchdacht die Wechselausstellungen, als auch die ständigen Ausstellungen, die die Themen Kunst und Kultur behandeln, sind. So wird der Berliner Museumsbesuch zu einer Reise zwischen den Zeiten, die einige Denkanstöße liefert. Gekoppelt mit einem museumspädagogisches Programm lernt man moderne?gesellschaftliche ?Prozesse besser zu verstehen.

Wir sind die anderen. Ausstellung im DHM

Wer sind wir? Wir sind die anderen?

Im DHM werden Fragen aufgeworfen, die die nationale Identität betreffen und auch in Frage stellen. In der Ausstellung „Fremde. Bilder von den ‘Anderen’ in Deutschland und Frankreich“ geht es um die Entwicklung und die Intension von Bildern aus Frankreich und Deutschland.  Entstanden ist dies durch die Zusammenarbeit mit dem Pariser Cité?nationale?de?l’histoire?de?l’immigration.

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Der Gendarmenmarkt in Mitte gilt als einer der schönsten Plätze ganz Berlins. Er ist außerdem die Adresse für gleich drei historische Bauwerke: das Konzerthaus, den Französischen und den Deutschen Dom.

Der Gendarmenmarkt wurde 1688 nach den Plänen des kurfürstlichen Baumeisters Johann Arnold Nering als Markplatz für die historische Berliner Vorstadt Friedrichstadt erbaut. In diesem Viertel lebten vor allem Hugenotten, denen Kurfürst Friedrich Wilhelm der I. nach ihrer Flucht aus Frankreich religiöse Freiheit und volles Bürgerrecht zusicherte. Um dies zu bestärken, wies er den Bau zweier Kirchen, eine für die lutherische, eine für die französisch-reformierte Gemeinde an. So entstanden im Jahr 1701 der Französische und der Deutsche Dom, die Berlins schönsten Platz links und rechts flankieren. Seinen Glanz verleihen dem Gendarmenmarkt die beiden identischen Kuppeltürme, die die beiden eher schlichten Kirchen erst unter Friedrich dem II. erhielten und nach dem Vorbild der Piazza del Popolo in Rom gestaltet wurden.

Der Gendarmenmarkt und seine Geschichte

Im Laufe der Geschichte wechselte der Gendarmenmarkt, der zum Zeitpunkt seiner Erbauung noch Lindenmarkt hieß, mehrmals seinen Namen hin zu Friedrichsstädter Markt, über Neuer Markt, bis er im Jahre 1799 zu seinem jetzigen Namen kam. Benannt wurde der Platz nach dem Garderegiment „Gens d´armes“, welches bis 1782 seine Wache und Ställe am Standort des heutigen Gendamenmarktes hatte.

Festival of Lights ©Flickr.com/Jule_Berlin

Ab 1800 beherbergte der Gendarmenmarkt das Nationaltheater, das allerdings bereits 1802 abbrannte.

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Der Berliner Kunstherbst wartet auf Euch. Vom 23. bis 27. September 2009 kann man in der Hauptstadt viele Ausstellungen besuchen, Künstlerateliers bestaunen und viele andere Highlights rund um das Thema Gegenwartskunst Kunst genießen.

Wie heißt es doch so schön: Berlin ist immer eine Reise wert. :) Im Herbst wird die Hauptstadt ihrem Ruf als Hochburg nationaler und internationaler Kunst gerecht. Der Kunstherbst ist etwas ganz besonderes. Unter anderem findet auf dem Messegelände die 14. Internationale Kunstmesse des Art Forum Berlin statt. Und auch in der Berliner Akademie der Künste gibt es wieder viel zu sehen.

Berliner Kunstherbst©flickr/Staudt

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