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Riko Author: 8
Das Volksbegehren zum Flughafen Tempelhof ist gescheitert, nur etwas über 21 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für den Erhalt des Flughafens, dabei schien sich das Blatt im Vorfeld des Entscheides schon gewendet zu haben. In einen wahren Siegesrausch hatte man sich gemeinsam mit dem Boulevard geredet und hatte dabei einen Aspekt vollkommen aus den Augen verloren, der entscheidend zum Misserfolg beigetragen hat – das wunderschöne Wetter in Berlin.
Bisher hat sich Berlins Regierender Bürgermeister noch nicht zum Ergebnis geäußert, aber im dürfte nicht nur ein Stein vom Herzen gefallen sein, sondern ganze Felsen. Mit der Äußerung, dass in dieser Angelegenheit die Meinung des Volkes letztendlich nicht entscheidend sein wird, hatte sich Wowereit etwas ins Abseits befördert, kann jetzt aber voller Tatendrang die neue Bewirtschaftung in Angriff nehmen – Vorschläge gibt es genügend.
Ein Modell-Viertel mit einem ökologischen Hintergrund wird von vielen favorisiert. Ein Zentrum für Medien und Kultur, das über 5.000 Arbeitsplätze in Berlin ermöglichen soll. Auch bei der Nutzung des gigantischen Flughafengebäudes, das immerhin drittgrößte dieser Erde ist, soll abwechslungsreich gestaltet werden. Die Mieten werden sich in erschwinglichen Höhen bewegen, um potenzielle Interessenten nicht zu verschrecken und um einen lukrativen Wirtschaftsraum zu schaffen.
Aber auch die Bürger sollen bei der Neugestaltung des Flughafengeländes nicht zu kurz kommen. Auf den gewonnenen Flächen sollen neue Wohnungen in Berlin in einer grünen Umgebung entstehen. Mit einem entsprechenden Umfeld dürfte sich das Gebiet, das selbst die Fläche eines eigenen Stadtbezirkes besitzt, zu einer beliebten Wohngegend avancieren.
Wenn die politischen Nachwehen beendet sind, werden die ersten Ideen ihre Umsetzung erfahren. Im Herbst endet jedenfalls ein Kapitel der Stadt, dessen Erhaltung eigentlich nur museale Gründe hatte. [...mehr]
Gerade im Vorfeld der Sommermonate sieht das Tierheim in Falkenberg sich wieder mit der schwierigen Urlaubszeit konfrontiert. Jedes Jahr werden zahlreiche Haustiere in Berlin einfach ausgesetzt, weil die Besitzer entweder keinen passenden Betreuer gefunden haben oder sich generell die Hundesteuer sparen wollen.
Das Tierheim in Falkenberg, das erst 2001 eröffnet wurde, hofft bereits jetzt in den Frühlingsmonaten darauf, dass sich zahlreich Tierliebhaber finden, um einer Überfüllung wie im vergangenen Jahr zu vermeiden. Auf einer Fläche von 18.500 Quadratmeter einer ehemaligen Schweinemastanlage hat die Stadt Berlin für 65 Millionen Euro ein modernes Tierheim errichtet, das eine artgerechte Haltung problemlos ermöglicht. Dass jedoch das Kontingent des Heimes jedes Jahr weit überschritten wird, damit haben die Betreiber nicht gerechnet. Um die Tiere noch mehr in den Fokus der potenziellen Tierbesitzer zu rücken, werden in regelmäßigen Abständen ein „Tag der offenen Tür“ veranstaltet, wo gerade Familien die Gelegenheit haben, sich gemeinsam die Katzen, Hundewelpen, Wellensittiche, Hamster und Hasen anzuschauen. Dann kann eine gemeinsame Entscheidung im Familienkreis getroffen werden.
Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit haben gezeigt, dass sich die Tierliebhaber meistens für Tiere interessieren, die eher selten sind oder eine besondere Fellfärbung besitzen. So verbleiben Huskies, Beagles und Golden Retriever weniger Zeit im Tierheim, als vergleichbare Rassen wie Schäferhund, Dackel und Terrier. Diese Entwicklung kann man bei Katzen und Vögeln ebenso beobachten, wo bei hier die Fell- und Federfärbung für eine Entscheidung ausschlaggebend ist. [...mehr]
Langsam und allmählich bewegen sich die Temperaturen in den angenehmen Bereich und mit etwas Glück überspringen sie schon bald die magische Marke von 20 Grad mal öfter. Mit dem anstehenden Sommer werden auch die Freiluftkinos in Berlin wieder für die Besucher attraktiver.
Statt im stickigen Kinosaal, wo man die Gerüche und Geräusche anderer Kinobesucher oftmals extrem wahrnimmt, kann man einen schönen Film unter freien Himmel erleben. Folgende Kinos sind auf jeden Fall als Open Air Standort zu empfehlen:
Freiluftkino Kreuzberg
Das älteste unter den Freiluftkinos bietet Filme in beschaulicher Atmosphäre in bequemen Liegestühlen, Die Sicht und der Sound ist angenehm, so dass dem Glück kaum etwas im Wege steht. Das Programm ist recht abwechslungsreich, präsentiert man doch eine bunte Mischung aus Klassikern, Kultfilmen und aktuellen Kinofilmen.
Freiluftkino Friedrichshain
Hier kann man Filme in allen erdenklichen Lagen schauen, entweder im Liegestuhl, lümmelnd auf der breiten und großzügigen Liegewiese oder an einem der 300 Plätze rund am die aufgestellten Tische. Bei den Veranstaltern ist man äußerst kulant, denn Hund und eigenes Essen sind hier überhaupt kein Problem. Aber keine Angst, man kann auch leckere Knabbereien erwerben.
Open Air Kino in der Kulturfabrik
Hier werden keine aktuellen Filme aus den Kino Charts gezeigt, sondern Klassiker und Kultfilme. Wer also schon immer mal einen bestimmten Film aus der Vergangenheit statt auf DVD in Kinoatmosphäre genießen wollte, wird hier garantiert fündig.
Kleinere Filmbühnen – neben diesen größeren und bekannteren Open Air Kinos haben auch kleine Filmbühnen ein wunderbares Ambiente. Besonders empfehlenswert sind das Badeschiff in der Arena in Treptow oder die Bar25. Also ab ins Filmabenteuer. [...mehr]
Zwischen dem 18. und 23. April ist Berlin Gastgeber der Deutschen Meisterschaft im Schwimmen. Bereits zum 120. Mal werden die nationalen Titelkämpfe ausgetragen und auch diesmal hat sich die Elite des Schwimmsports in Berlin-Hohenschönhausen zusammengefunden.
Für die deutschen Schwimmer, die bei der Kurzbahn-WM in Manchester vor knapp einer Woche das Wasser eher gemieden haben, geht es um ziemlich viel, denn hier werden die Tickets für die Olympischen Spiele in Peking vergeben. Die Maßstäbe sind sehr hoch gesetzt, so dass es bereits zu Unmut-Bekundungen der Sportler gekommen war. Sportdirektor Madsen vertritt allerdings die Meinung, dass man die Maßstäbe für die Qualifikation so hoch setzen müsse, weil die internationale Konkurrenz keinesfalls schläft. So wurden allein in diesem Jahr bereits 39 Weltrekorde aufgestellt, aber keiner von einem deutschen Schwimmer. Selbst Lokalmatadorin Britta Steffen hat ihren Weltrekord verloren und brennt darauf, ihn wieder zu erlangen.
Wer also am kommenden Wochenende Spitzensport live erleben möchte, sollte sich ins Sportforum Hohenschönhausen begeben, denn neben den nationale Titelkämpfen im Schwimmen, treten die Eisbären Berlin möglicherweise zum letzten Mal vor dem Umzug in den 02-Arena gegen die Kölner Haie an, um sich die Deutsche Meisterschaft im Eishockey zu sichern. Sollte den Eisbären heute ein Sieg sowohl ein Erfolg in Köln gelingen, schließt sich das Kapitel Wellblechpalast für immer. Wegen der Errichtung der O2-Arena war eine Renovierung der Heimspielstätte der Eisbären nicht mehr zeitgemäß gewesen.
Mit dem Wellbelchpalast geht ein weiteres Stück Ostalgie verloren. Ähnlich wird es wohl in naher Zukunft dem SEZ ergehen, die berlinweit prestigeobjekten wie dem Alexa Berlin weichen müssen. [...mehr]
Jetzt, wo das schöne Wetter, falls es dann mal kommt, die Menschen wieder nach draußen lockt, schaut man sich gern einmal nach Ausflugstipps um. Ein Spaß für die ganze Familie könnte das Baumblütenfest in Werder an der Havel sein. Die traditionelle Begrüßung der Baumblüte wird in Werder mit einem großen Fest, reichlich Obstwein und unzähligen Schauständen gefeiert.
Jährlich kommen bis zu 500.000 Menschen zum Baumblütenfest nach Werder, das in diesem Jahr am 26. April beginnt und am 4. Mai sein Ende findet. Gerade, wenn man den 1. Mai als Brückentag nutzt, kann man ein herrliches Wochenende in der Havelregion verbringen. Egal ob Wasserwandern auf den Flüssen der Umgebung, das Schlendern durch die Obsthaine der Region oder Feiern auf dem Baumblütenfest, hier findet sich schon die passende Freizeitbeschäftigung. Da auch zahlreich Schaubuden- und Karusselbesitzer gern zum Blütenfest nach Werder kommen, ist auch genügend Spaß für die Kleinen in der Familie vorhanden.
Leider ist das Fest in den vergangenen Jahren etwas in Verruf geraten und Anwohner beschweren sich über den Ballermann-Charakter des Festes. Ähnlich wie beim Berliner Pub-Crawl ziehen Gruppen von Menschen durch die kleine brandenburgische Stadt. Allerdings haben die Veranstalter von Einzelfällen gesprochen und zudem zugesichert, dass für die Sicherheit der Festbesucher gesorgt wird.
Also steht dem schönen Ausflug kaum noch etwas im Weg! [...mehr]
Connecticum 2008 – Internationale Firmenkontaktmesse in Berlin (22.-24. April)
Kurz vor dem Ende des Studiums sehen sich viele Studenten mit einer Aufgabe konfrontiert, die oftmals wesentlich schwieriger und aufwendiger als das Studium selbst ist – der Suche nach dem passenden Job. Weil man gerade als Berufsanfänger selten schon genaue Vorstellungen besitzt, möchte man gerne so viel wie mögliche Informationen sammeln.
Die ideale Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit den Größen der deutschen Wirtschaft, aber auch internationalen Firmen ist die Connecticum 2008. Hierbei handelt es sich um eine internationale Firmenkontaktmesse, die in regelmäßigen Abständen veranstaltet wird, um Firmen und erfolgreiche Absolventen zusammen zu bringen. Im Vordergrund steht eine erste Kontaktaufnahme, wo sich Studenten über die Aufgabenfelder und über das Unternehmen selbst informieren können. Zur Beratung stehen kompetente Experten der jeweiligen Firmen parat, die auf Fragen der Studenten eingehen und auch schon mögliche Karrierewege aufzeichnen können. Auf diese Art kommen erste Gespräche in einer eher ungezwungenen Umgebung zustande, auf denen nicht gleich der riesige Druck eines Bewerbungsgespräches lastet. Da immer mehr Firmen diese Messe für sich entdeckt haben, werden hier sogar Jobs bei SAP, bei Siemens, Axel Springer, Lufthansa und anderen namenhaften Firmen offeriert.
Insgesamt informieren 320 Firmen auf der Connecticum 2008 über Praktika, Traineestellen und offene Stellenangebote. Der Eintritt zur Messe ist frei und kann selbstverständlich ohne Anmeldung besucht werden. Veranstaltet wird die Connecticum 2008 auf dem Campus der FHTW in Berlin Karlshorst.
Connectcum 2008
Treskowallee 8
10318 Berlin
U-Bahn: U5
Tram: M17, 27, 37 [...mehr]
Am kommenden Wochenende werden sich wieder Tausende Läufer in Berlin auf den Weg machen, um beim Berliner Halbmarathon persönliche Ziele zu verwirklichen oder sogar um den Sieg zu kämpfen. Bereits zum 28. Mal ist Berlin Gastgeber eines Halbmarathons, der auf der Straße Unter den Linden gestartet wird und vor dem Roten Rathaus sein Ende findet.
Die Strecke führt die Läufer vorbei an den schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie dem Berliner Dom, das Schloss Charlottenburg, das Brandenburger Tor, die Gedächtniskirche und den Potsdamer Platz. Neben dem Berliner Marathon im Herbst gehört der Halbmarathon inzwischen zu den renommiertesten Sportveranstaltungen in der Hauptstadt und wird auch den Gästen der Stadt einen ersten Vorgeschmack auf die kommende Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 in Berlin geben. Da für die Veranstaltung bereits der Kartenvorverkauf begonnen hat, hoffen die Veranstalter den Gästen aber auch den Berliner einen Impuls zu verleihen, den Wettkämpfen im nächsten Jahr beizuwohnen.
Als großer Anhänger des Laufsport bewundere ich die Leistungen der Läufer, welche die Strecke in unglaublich kurzer Zeit zurücklegen. Aber auch andere Sportarten kommen auf ihre Kosten, so starten die Skater bereits um 10.20 Uhr und kämpfen um den Titel. Um 10.40 Uhr starten die Rollstuhlfahrer und 10.45 Uhr die Lauf- und Powerwalker. Damit auch de Spaß nicht zu kurz kommt, werden um 10.10 Uhr die Spaßvögel zum Fun Run auf die Strecke gehen. [...mehr]
Die Attraktivität einer Region kann man durch ganz unterschiedliche Projekte auf ganz unterschiedliche Art und Weise steigern. Einerseits hat sich die Stadt Berlin entschlossen mit neuzeitlichen Shoppingcentern wie das Alexa die Berliner mehr für ihre Stadt zu begeistern. Ein ganz anderer Weg ist der Modellpark Berlin-Brandenburg.
Hier konnten die Verantwortlichen Geschäftsführer neben den Jobcentern einzelner Bezirke auch die Senatsverwaltung ins Boot holen, um vergleichbar mit anderen Miniaturländern in anderen deutschen Metropolen ein Projekt ins Leben zu rufen, wo bedeutende Bauwerke der Region Berlin-Brandenburg als Modelle im Maßstab von 1:25 dargestellt werden. Als Standort wählte das grüne Karlshorst, das mit seiner natürlichen Umgebung das passende Ambiente für den Modellpark stellt.
Insgesamt können Besucher über 60 Bauwerk im Modellpark Berlin-Brandenburg bewundern. Unter anderem sind die Gedächtniskirche, der Spreewald, der Bismarckturm, die Siegessäule, das Rathaus Spandau, das Zeiss-Großplanetarium oder das Brandenburger Tor zu sehen. Äußerst detailreich und originalgetreu haben die Gäste die Möglichkeit, sich über die Architektur der einzelnen Bauwerke zu informieren.
Bei den Verantwortlichen hofft man, dass sich der Modellpark in der Reihe der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten Berlins behaupten kann. Schließlich soll das Projekt im Laufe der Jahre weiter wachsen und zusätzliche Stellenangebote im strukturarmen Lichtenberg schaffen.
Der Modellpark Berlin-Brandenburg ist zwischen dem 5. April und dem 31. Oktober jeden Tag von 9-19 Uhr geöffnet. [...mehr]
Am kommenden Wochenende soll das Thermometer endlich einmal über die 15 Grad-Marke klettern und was gibt es Schöneres, als bei einem sonntäglichen Spaziergang die Seele baumeln zu lassen. Eine wunderbare Gelegenheit dafür bietet sich auf der Insel Stralau in Friedrichshain gegenüber dem Treptower Park.
Einst als Olympisches Dorf bei der Olympia-Bewerbung Berlins im Jahr 2000 geplant, entwickelt sich das idyllische Eiland am Spreeufer zu einem Wohn- und Ausflugsparadies. Gerade jetzt, wo die Natur in voller Blütenpracht erwacht, kann man auf der Insel Stralau wunderbar am Ufer der Spree flanieren und die ersten Sonnenstrahlen genießen.
Historische Funde auf der Halbinsel belegen schon eine Besiedlung während der Steinzeit. Erste urkundliche Erwähnungen stammen aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert, wo ein gewisser Ritter Thidericus von Stralow erwähnt wird. Seit 1358 gehört Stralau zum Stadtgebiet von Berlin-Cölln. Einen wirtschaftlichen Schub erhielt die Halbinsel als man den Bau des Bahnhofs Stralow-Rummelsburg vollendet hatte. Firmen wie Engelhardt-Brauerei und das Stralauer Glaswerk entdeckten das Idyll für sich und siedelten sich hier an.
Im Zuge der Olympiabewerbung sollte auf Stralau das Olympische Dorf entstehen, aber da die Bewerbung bekanntlich scheiterte, entwickelte man ein neues Wohnkonzept für die Halbinsel. Dank seiner Planung als autoarme Region, wurde den Bauunternehmern bei der Errichtung von Immobilien in Berlin Stralau eine erhebliche Steuerminderung eingeräumt.
In der Folgezeit entstanden hier unzählige Bauprojekte mit moderner Architektur, die ein teilweise völlig konträres Bild zum alten Ortskern mit der Stralauer Kirche abgeben. Trotz alledem ist eine wunderbare Mischung aus Grün und moderner Wohngegend entstanden. Die Miet- und Kaufpreise der Wohnungen sind in der jüngsten Vergangenheit aber enorm gestiegen, weshalb sich die Klientel deutlich von den übrigen Bewohnern Friedrichhains absetzt.
Trotz alledem ist es äußerst lohnenswert, die Halbinsel Stralau bei einem Spaziergang zu erkunden. [...mehr]








