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Christian Author: 9
Die Berliner sind anders. Die Bayern auch und die Westfalen sowieso. Und das ist auch gut so?
Über regionale Eigenarten, Besonderheiten, Liebenswürdigkeiten oder Bosheiten wird bereits, ich möchte sogar sagen zu Recht, ausführlich philosophiert. Der gemeine Bundesbürger ist eine Phrase. Was der eine Schrippe nennt, nennt der andere Semmel und wieder ein anderer Wecke.
Doch scheint dies nur eine Oberflächlichkeit zu sein. Oder gar große Politik? Es geht nicht nur um die Wahl der Wörter, bekanntlich macht ja der Ton die Musik.
Nach 20 Jahren in der ostwestfälischen Provinz, drei Jahren im niederbayrischen Hinterland und nun in Berlin angekommen, kann ich durchaus von mir behaupten, zwei Ohren (und gegebenfalls auch zwei Augen) für die sich teils aufdrängenden, teils feinen Unterschiede zu haben.
Auf Bayrisch können Unannehmlichkeiten mit derben Worten geklärt werden, ohne das es unfreundlich wirkt. Dem gemeinen Berliner ist die Wirkung seiner Worte soweit egal. Hauptsache ist, der gefasste Gedanke findet ein Sprachrohr. Direktheit vor Zurückhaltung, unverblümt vorneweg geprescht.
Diese Eigenart wird als Unfreundlichkeit nur missgedeutet. Denn was nutzt einem die gesäuselste Liebenswürdigkeit, wenn sich dahinter nur ein Schelm versteckt? Was nutzt einem der Honig ums Maul, wenn der Schmierer nur Böses im Sinn hat? Während in Westfalen der freundlichen Unehrlichkeit Vorzug geben wird, ist die unfreundliche Ehrlichkeit hier in Berlin eine regelrechte Wohltat! Man weiß, woran man ist. Und kommt man zurück in eine alte Heimat, durchschaut man die seichte Unterhaltung und sehnt sich zurück zur Berliner Schnautze. [...mehr]
Durch die Kommune 1 in Berlin wurde der Ruf von Wohngemeinschaften stark verzerrt. Doch heute ist es Gang und Gebe in solchen Konstellationen zu wohnen.
Vor allem Studis nutzen diese preiswerte Wohnmöglichkeit, meist aber weniger wegen des Preises, als der Option überhaupt schnell eine Wohnung in Berlin zu finden.
Zudem lebt es sich, meines Erachtens, auch besser - gerade in Berlin -, wenn man nicht ganz so alleine in dieser großen Stadt wohnt. Das erleichtert es ungemein, wenn man neu in Berlin ist, Berlin kennenzulernen. Zusammen kann man die Stadt erkunden, ob das nun Madame Tussauds ist oder der Weihnachtsmarkt ist.
Auch für Männer ist eine WG was tolles, denn die Küche und das Bad werden abwechseln geputzt. Auch wenn sich manche hierbei ziemlich gehen lassen. Außerdem ist ja Berlin, die Stadt der Singles und so kann man dem ein Wenig entgehen beziehungsweise die passenden Singles kennen lernen.

So sieht es oftmals in WGs aus und daher sollte man einen Gemeinschaftsraum haben
Andererseits ist das meist auch der Knackpunkt: Das Putzen. Am Besten lässt es sich durch einen Putzplan regulieren, doch seien wir mal ehrlich - daran hält sich sowieso keiner. Vor allem nach den berühmt-berüchtigten WG-Parties, die in Berlin sehr en vogue sind.
Daher werden bei WGs auch meistens Quasi-Einstellungs-Gespräche geführt. “Das ist auch gut so”, wie ein beflügelter Berliner Satz so schön sagt. Denn man muss schon auch zusammen passen.
Und dafür gibt es auch im Internet eine Plattform, auf der man sich was aussuchen kann. Insgesamt kann ich aber aus eigener Erfahrung sagen, WGs sind die bessere Wohnungsform - denn hier lässt’s sich Leben: Billiger, lebhafter und auch leichter. [...mehr]
Venus Berlin 2008 - internationale Erotikmesse unterm Funkturm
Vom 16. Oktober bis zum 19. Okt 2008 trifft sich alles was Rang und Namen in dem Business hat, auf der “Venus Berlin” 2008. Auf dieser internationalen Messe findet sich alles rund ums Thema Erotik.
Auch dieses Jahr treffen sich die Freunde der Erotik auf dieser Messe unter dem Funkturm in Berlin und das inzwischen zum zwölften Mal. So gibt es denn auch viel Extravagantes zu sehen. Von Intimfrisuren bis zum Fetisch ist alles Vertreten.
Den Ruf die deutsche Hauptstadt der Musicals zu sein ist nur ein Merkmal das Hamburg prägt. Das maritime Flair, mit Elbe und Alster, dem Fischmarkt und dem Hafen aber auch das Nachtleben und die Reeperbahn sind weltbekannt. Die schöne Hansestadt gilt nicht umsonst als eine der schönsten Städte dieser Erde.
Bei einer Reise nach Hamburg bietet sie ihnen als Besucher interessantes Kulturprogramm mit Musicals, die in der ganzen Welt erfolgreich waren, mit erstklassigen Hotels, noblen Restaurants, hervorragenden Einkaufsmöglichkeiten und vielen historischen Sehenswürdigkeit. Viele Reiseberichte heben besonders die Flaniermeile der Reeperbahn hervor, die sie unbedingt besuchen müssen, wenn sie schon einmal in Hamburg sind.
Die mit 1, 8 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Deutschland ist voller Gegensätze. Zum einen haben wir das von seinem Nachtleben geprägt, aber dennoch arme Viertel St. Pauli und auf der anderen das Villenviertel Blankenese von dem aus man wunderbar auf die Elbe schauen kann.
Für Schiffeliebhaber von besonderer Bedeutung: der Hafen. Hier legen Schiffe aus der ganzen Welt an.
Sie können Hamburg mit ihrem eigenen Auto bereisen oder aber sie nutzen einen der zahlreich angebotenen Bustransfers,auch ab Berlin, die sie bequem und ohne viel Stress für sie selbst ans Ziel bringen.
Genießen sie ein paar Tage in dieser schönen Stadt und lassen sie sich von ihrem Charme verzaubern. [...mehr]
Wer mal keinen Bock hat, dem Pizzakurier 2 Euro Trinkgeld fürs Treppensteigen in die Hand zu drücken und sich lieber am Savignyplatz für billig die beste Minipizza der Stadt reinziehen will - Ab ins Ali Baba!
Klar, das Restaurant war früher viel besser und mit den vielen Touristen und Neu-Pizza-Essern MUSS die Qualität ja abnehmen. …. Touristen. Und überhaupt. Nach diesem Quoten-Berlinern möchte ich noch kurz darauf hinweisen, dass das Ali Baba nach wie vor sehr billig und sehr lecker ist.
Hier kann man zu fast jeder Tages- und Nachtzeit ankommen, sich vorne hinsetzen und bekommt sofort einen Slice Minipizza für einen Euro, der im Gegensatz zu Pizza Hut und Co schmeckt, als hätten ihn die Götter gebacken.
Ich habe noch nicht ausprobiert, ob Kunden, die auf italienisch bestellen irgendwas extra bekommen - die Bedienung ist zu Neuankömmlingen berlin-typisch ein wenig ruppig. Das können die sich aber auch leisten.
Adresse des Ali Baba Berlin:
Bleibtreustr. 45, 10623 Berlin
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Wer am kommenden Wochenende in Berlin weilt, hat drei große Events zur Auswahl. So wird in der Hauptstadt unter anderem die Lange Nacht der Museen, die IFA 2008 und die Historiale veranstaltet. Letztere lässt sich wunderbar verbinden mit der Langen Nacht der Museen, wo man einen umfassenden Einblick in die Geschichte Berlins erhalten kann.
Veranstaltungsmittelpunkt der Historiale ist das Nikolaiviertel, das man in Rahmen des Events in die Zeit des Rokoko zurückversetzt wird. Fast 200 Darsteller in historischen Kostümen, Buden und ein Markt veranschaulichen den geneigten Besucher das 18. Jahrhundert auf wunderbare Weise. Gerade jene Zeit, die von politischen Umbrüchen gekennzeichnet war, stellt eine wichtige Epoche in Berlin Geschichte dar. Reiseberichte der Moderne vergessen oftmals die Wiege Berlins, das Nikolaiviertel – stattdessen widmet sie sich der Architektur des Potsdamer Platzes. Die Historiale trägt zumindest dazu bei, dass auch solche Orte nicht in Vergessenheit geraten. [...mehr]
„Ansichten von der Mitte der Weltkugel“ – So lautet das Motto der am 12. September beginnenden Ausstellung im Martin Gropius Bau.
Die Tropen sind ein Gebiet der Gegensätze. Einerseits ist die Natur in diesem Teil der Erde am reichsten aber die Menschen sind ärmer als in vielen anderen Teilen der Erde. Die Lebensweisen und Produktionsformen haben sich seit Jahrhunderten nicht verändert. Die Menschen trotzen der Globalisierung und führen ihr einfaches, aber für sie schönes Leben weiter. Technik und Fortschritt haben in den Tropen noch nicht Einzug gehalten… Gut so!
Die Ausstellung in Berlin, die bis zum 5. Januar 2009 zu sehen ist und gemeinsam vom Goethe- Institut und dem ethnologischen Museum ins Leben gerufen wurde, wird verschiedene Ausstellungsstücke zu den Themen: „Natur und Landschaft“, „Klänge der Tropen“, „Farbe und Abstraktion“, „Menschenbilder“ und „Macht und Konflikte“ zeigen.
Die staatlichen Museen in Berlin gehören zur Stiftung Preussischer Kulturbesitz, der ein wichtiger Arbeitgeber im Berliner Raum ist. Rund 2000 Menschen haben durch die Stiftung einen Job in Berlin gefunden. Stellenangebote finden sie auf der Homepage. [...mehr]
Es ist immer dasselbe: Man kommt mit dem Auto in eine fremde Stadt und schon wird man geblitzt, weil man auf der Suche nach der richtigen Straße die Geschwindigkeit nicht richtig angepasst hat oder das Rotlicht an der Ampel nicht beachtet hat. So passiert es dem Touristen auch in Berlin, wo es eine Vielzahl von Blitzern gibt. Allein im Bezirk Steglitz gibt es sieben Radarfallen an Ampeln, wovon der Starenkasten Attilastraße in Richtung Norden den Verkehrsteilnehmer sowohl von vorne als auch von hinten blitzt.
Vergleicht man die Radarfallen an Ampeln mit denen, wo die Geschwindigkeit gemessen wird, wird man feststellen, dass es weit mehr Messgeräte an Ampeln gibt als Messgeräte für Geschwindigkeitsübertretung. Das mag daran liegen, dass die Berliner Behörde ähnlich wie jede andere Stadt in der Lage ist, die Geschwindigkeit durch mobile Radarfallen zu messen. Das hat für die Behörde den Vorteil, dass sie im gesamten Stadtgebiet Berlins durch Zivilfahrzeuge Geschwindigkeitsübertretungen ahnden kann. Selbst durch Warnungen der anderen Verkehrsteilnehmer durch örtliche Radiosender können diese mobilen Radarfallen schnell verlegt werden. Oftmals merkt der Verkehrssünder gar nicht, dass er geblitzt wurde; in manchen Fällen wird er durch die Polizei nach wenigen Metern heraus gewunken.
Gerne werden diese Radarfallen auch in Tempo 30-Zonen aufgestellt. Daran ist generell auch nichts auszusetzen, da in diesen Zonen vielfach Schulen und Kindergärten sind und die Autofahrer ganz besonders Rücksicht nehmen müssen. [...mehr]
Ob Manager, Student oder Glaser in Berlin - wenn Ihr ab morgen planen solltet, die U-Bahn zu benutzen, dann macht Euch auf erhöhte Wartezeiten gefasst.
Auf vielen Linien wird die BVG Züge einsparen. Das wäre normalerweise kein Problem, nur ist die kurze Zeit zwischen Benachrichtigung der Öffentlichkeit und Durchführen des Plans nicht normal: Erst zwei Tage vor dem Beginn der Ferien gab die BVG die Sommer-Einsparungen bekannt.
Der neue Fahrplan beginnt ab Mittwoch und wird voraussichtlich bis zum 30. August gültig sein. Die BVG begründete die Maßnahme mit rückgängigen Einnahmen in der Sommerzeit. Ein merkwürdiges Argument. Wenn z.B. ein Handwerker ein Problem mit seinem Kundenstamm hat, dann hört er doch nicht auf zu arbeiten? Klar, der hat weniger Unterhaltskosten als die BVG, aber ich glaube nicht, dass sich deren finanzielle Probleme dadurch beheben lassen, dass sie den Service verschlechtern.
Auf der anderen Seite - SO schlimm ist das auch wieder nicht. Gibt einem ein paar Minuten mehr Zeit, über den Tag nachzudenken. Und einen guten Grund, mal wieder mit dem Fahrrad zu fahren.
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