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Berlinfreund Author: 1
In einem letzten Aufbäumen versucht der Teil der Berliner, der sich nicht mit der Schließung des traditionsreichen Berliner Airports Tempelhof abfinden will, ein Volksbegehren gegen das Aus für den Airport auf die Beine zu stellen. Bis zum 14. Februar haben die Berliner nun noch Zeit, ihre Stimme abzugeben, um das erste Volksbegehren in Berlin auf den Weg zu bringen.
170.000 Stimmen wäre dafür nötig und langsam läuft den Befürwortern des Berliner City-Airports die Zeit davon. Seit Mitte Oktober liegen die entsprechenden Listen bereits in den Bürgerämtern aus, bisher sind aber erst gut 128.000 Stimmen für den Erhalt des dienstältesten Flughafens in Deutschland gezählt worden. Die Initiative City-Airport Tempelhof “ICAT” führt dies in den öletzen Wochen zögerlichen Zuwächse auf die verkürzten Öffnungszeiten zwischen den Feiertagen zurück.
Eine Wochenendöffnung der Stimmabgabestellen ist am 9. und 10. Februar geplant, wahlberechtigt ist jeder, der volljährig, im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft und seit mindestens drei Monaten mit Erstwohnsitz in Berlin gemeldet ist.
[...mehr]Flohmärkte und Großstädte gehören einfach zusammen:
Keine Großstadt in Europa, die nicht den ein oder anderen, manchmal sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannten Markt für Kleidung und Kurioses, Überteuertes und nahezu Verschenktes, für Kunst und Kommerz, Buletten und Banalitäten, für Schätze und Schrilles hat. Ob der “Marche de puces” in Paris, der “Portobello Market” in London oder der “El Rastro” von Madrid – Viele sind dem besondern Charme des kollektiven Staunen, Schauen, Schieben und Shoppen im Dunst vom Bier und Bratwurst verfallen…
Während in der der Fläche eher der Ratschlag gilt, nur die seltener stattfindenden größeren Märkte aufzusuchen, wenn man Neuwaren oder professionelle Händler meiden will, bieten die Großstädte auch auf den regelmäßigen Veranstaltungen oft genug Sehenswertes.
[...mehr]Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls im Jahr 2009 soll ein Denkmal sowohl an die friedliche Revolution in der ehemaligen DDR als auch an den Fall der Mauer 1889 erinnern. Auch Leipzig war ins die Standort-Diskussion eingebracht worden.
Wie der Bundestag jetzt nach einer Debatte entschied, soll die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit der Stadt Berlin einen Platz für das nationale Denkmal suchen, dass dann am 9. November 2009 eingeweiht werden soll. Einwände hatte es vor allem von der Fraktion der Grünen gegeben, die für eine breitere gesellschaftliche Diskussion über das mögliche Denkmal, seinen Aufstellungsort und seine Umsetzung plädiert hatten.
Einen möglichen Vorschlag für ein Einheitsdenkmal gibt es bereits auch schon: Unabhängig von der Bundestagsdebatte hatte die Stiftung Aufarbeitung zum Jahrestag des Mauerfalls einen Ideen-Wettbewerb initiiert, dessen Preisträgerin nun feststeht. Gewonnen hat der Entwurf der Studentin der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, Bernadette Boebel, deren gewundene geometrische Rohrskulptur aus den richtigen Blickwinkeln einen Ring bildet.
Abzuwarten bleibt, wo welcher Entwurf letztendlich umgesetzt wird – und ob auch er einmal zu den Berliner Sehenswürdigkeiten zählt.
[...mehr]Berlin hat jetzt sein erstes Wassertaxi. Das Spreecab kann bis zu 10 Personen durch die Innenstadt befördern. Die Idee eines Wassertaxis hatte der Unternehmer Gerhard Heß schon länger, aber die deutsche Bürokratie hat wieder einmal voll zugeschlagen, wodurch der Stapellauf auf sich warten ließ.
Gerhard Heß sieht sein SpreeCab, dass er auffällig gelb mit schwarz-weißem Würfelmuster lackierte, als eine gute Alternative zu den Ausflugsdampfern. Hier ist die Fahrt wesentlich persönlicher als in einem großen Ausflugsdampfer. Gerhard Heß bietet seinen Gästen verschiedene Touren an. So können Gäste auf der Spree zum Reichstag, Regierungsviertel und zur Museumsinsel fahren. Auch entlang der Havel bis Potsdam oder auf dem Landwehrkanal können die Gäste schippern. Auf allen Touren bieten sich den Fahrgästen diverse sehenswerte Ausflugsziele, die über Berlins Wasserwege bequem und schön zu erreichen sind.
[...mehr]Der Lottogewinner vom 8. September hat sich endlich gemeldet. Ein Ehepaar aus Hohenschönhausen hat in der Ziehung vom 8. September den 17 Mio € dicken Jackpot geknackt. Aber erst jetzt haben sie sich in der Zentrale der Lottogesellschaft gemeldet.
Wie die BZ berichtet, wohnt das Ehepaar mit ihren vier Kindern noch in einer Vier-Raum-Wohnung. Mit dem Geld wolle man sich ein etwas größeres Auto kaufen und den Kindern eine “vernünftige” Ausbildung ermöglichen.
Jetzt könnte man annehmen, dass die Lottogewinner ein Haus in Grunewald kaufen, aber weit gefehlt. Die Familie möchte weiter in Hohenschönhausen wohnen bleiben, vielleicht in eine größere Wohnung ziehen. Auf jeden Fall wollen die Eltern weiter ihre Berufe ausüben und ein normales Leben führen. Also wird man wohl keinen Ferrari oder Porsche in Hohenschönhausen sehen.
Naja, vielleicht ist dem Ehepaar nicht ganz klar, wieviel Geld 17 Mio. Euro tatsächlich sind.
Wer hätte das vor der Saison erwartet, dass Hertha BSC Tabellenführer sein würde? Ok, ok nur für einen Tag, aber immerhin, das letzte Mal ist schon eine ganze Weile her.
Am Samstag konnte Hertha vor heimischen Publikum durch eine schön anzusehende und starke Leistung den BVB mit 3:2 besiegen. Endlich gab es wieder Tore im Olympiastadion. Obwohl der BVB in der 31. Minute in Führung ging, konnten die Herthana durch Pantelic noch vor der Pause ein Tor schießen, dass sicherlich für Optimismus sorgte.
Zehn Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit konnte Lucio das erhoffte 2:1 schiessen. Okoronko konnte dann in der 76. Minute in einem schönen Alleinang den “Sack zumachen” – sollte man meinen. Aber entgegen aller Erwartungen wurden die letzten 5 Minuten noch zu einer Zitterpartie. Der BVB konnte zwei Minuten vor Schluss noch den Anschlusstreffer erzielen und rannte danach nur noch auf das Berliner Tor zu und versuchte, den Ausgleich zu erzielen. Mangelnde Konzentration der Berliner Abwehr machte die bereits entschieden geglaubte Partie dann noch spannend bis zur letzten Minute. Gott sei Dank kam der Abpfiff rechtzeitig und die 3 Punkte waren den Berlinern sicher.
Mit diesem Sieg standen die Herthaner bis Sontag abend auf den ersten Platz in der Tabelle. Die Bayern konnten sich dank eines 4:1 Siegs am Sontag gegen Karlsruhe wieder den Platz an der Sonne erobern.
Morgen spielt Hertha BSC gegen den BVB.
Glücklicherweise ist der Kapitän Arne Friedrich wieder rechtzeitig fit. Er hatte sich am Mittwoch beim Training verletzt. Er musste das Lauftraining abbrechen. Grund dafür war eine Brustkorbprellung, die Schmerzen beim Atmen verursachte.
Damit stehen Lucien Favre wieder drei Innenverteidiger zur Verfügung und kann den englischen Wochen entspannt entgegen sehen.
Hinsichtlicht der guten Tabellenplatzes der Hertha, herrsch momentan in Berlin Optimismus. Selbst Dieter Hoeneß ist mit der momentanen Situation sehr zufrieden, warnt aber vor verfrühtem Optimismus: “Es gibt noch zahlreiche Dinge zu verbessern”, sagt der Manager – mit einem Lächeln.
Sollte Hertha gegen Dortmund gewinnen, winkt der erste Tabellenplatz, wenn auch nur für einen Tag, denn am sontag spielt Bayern, die bei einem Sieg wieder Erster wären. Wenn sie dann noch einen “Pflichtsieg” gegen Rostock holen, könnte Hertha langfristig in der oberen Tabellenhälfe verweilen.
Na dann mal los – Ha Ho He Hertha BSC
[...mehr]Es wird immer soviel über die Hackeschen Höfe gesprochen bzw. geschrieben, jedoch weiß man nicht wirklich viel darüber.
Die Hackeschen Höfe befinden sich in der historischen Spandauer Vorstadt in Berlin-Mitte und sind in der Nähe des Schleusenviertels. Sie bilden das größte geschlossene Hof-Areal Deutschlands und stehen deshalb auch unter Denkmalschutz.
Im Jahr 1858 beginnt die Geschichte mit dem Erwerb des Grundstücks in der Rosenthaler Str. 40 durch den Fabrikanten Hans Quilitz. Durch diverse Zukäufe der Erben wurde das Areal immer größer. Den jetztigen Charme erlangen sie durch die Bebauung 1906/07. Verwantwortlich dafür waren der Architekt August Endell und der Bauherr Kurt Berndt. Nach der wechselvollen Geschichte und durch Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurden die Hackeschen Höfe aber erst 1996/97 restauriert. Heute bieten die Hackeschen Höfe Restaurants, Café, Einkaufsmöglichkeiten, ein Kino, Theater und sogar ein Varieté.
Besonders am Wochenende sind die Hackeschen Höfe ein Publikumsmagnet. Hier trifft man sich um in das Nachtleben von Berlin zu starten.
Neben Knut im Zoo, gibt es auch noch einen Bären im Wappen, was darauf schliessen läßt, dass in Berlin auch der Bär steppt.
Auch die Gebrüder Blattschuss besangen schon die Kreuzberger Nächte. „Kreuzberger Nächte sind lang, Kreuzberger Nächte sind lang, erst fang’se ganz langsam an, aber dann, aber dann …“. Aber nicht nur Kreuzberg bietet sich zum Feiern an, auch in den anderen Stadtbezirken “steppt der Bär”.
In ganz Berlin findet man eine Vielzahl verschiedenster Bars, von denen alle ihren eigenen Charakter haben. Von extrem schrill bis ganz schick und mit edlem Design – man findet in Berlin alles. Wer schick mag sollte zum Potsdamer Platz oder auf den Ku’damm gehen.
Es ist ganz egal, ob man Party machen will, oder nur entspannt mit Freunden ein Bier trinken möchte – jeder wird glücklich.
Wenn ich schon über das Nachtleben in Berlin schreibe, dürfen die Hackeschen Höfe nicht unerwähnt bleiben. Sie werden von den meisten als Ausgangspunkt für eine Berlin Tour gewählt. Auch für Leute,
die eher Kultur am Abend bevorzugen, können sie dann ins Hoftheater oder ins Varieté gehen. Für alle anderen dürften die Bars und Kneipen entlang der Oranienburger Str. bis hin zum Monbijourplatz interessant sein. Im Sommer ähnelt diese Gegend eher einer riesigen Open-Air-Party.
Im Sommer wird diese Gegend zu einer einzigen Open-Air-Party.
Nachdem der Anfang bei den Hackeschen Märkten gemacht ist, kann man in diverse Clubs gehen. Das SODA ist in Sachen Black Music die erste Adresse. Eine weitere feste Größe ist der SAGE-Club. Der wechselnde Sound und das entsprechende Design verspricht Tanzvergnügend für jeden.
Abschliessend kann ich sagen, dass das Nightlife in Berlin sehr vielversprechend und ein Muss für jeden Berlin-Tourist ist. Wer darauf überhaupt keine Lust hat, kann ich nur ein Buch empfehlen
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