Altersheime in Berlin


Kategorie: Vermischtes
24. Februar 2010
Autor: Daniel

Dass man im Alter manchmal einfach nicht mehr so kann, wie man gerne möchte, ist eine recht schmerzhafte Erfahrung, die man sich jedoch eingestehen sollte. Auch in Berlin gibt es verschiedene Wohneinrichtungen für Senioren, die sich nach den individuellen Ansprüchen und der Pflegestufe richten. So bleibt man im Alter seinem Kiez treu und ist trotzdem gut versorgt.
Wichtig: Darf das Haustier mit umziehen? ©Flickr.com/Ed Yourdon

Wie das richtige Altersheim finden?

Altersheime in Berlin unterscheiden sich nicht nur qualitativ, z.B. im Angebot und der Ausstattung für die Bewohner, sondern auch bezüglich der Trägerschaften. Während kirchliche und öffentliche Träger keine über die Finanzierung der Einrichtung hinausgehenden Gewinne erzielen dürfen, können private Trägerschaften durchaus nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ausgelegt sein. Daraus lässt sich allerdings kein Pauschalurteil über die Qualität des Altersheims fällen.

Wenn man sich entschlossen hat, die Einsamkeit der eigenen vier Wände zu verlassen und fortan mit der Hilfe von professionellen Pflegekräften zu leben, sollte man vor der Entscheidung die jeweils zur Wahl stehenden Alters- und Seniorenheime gut prüfen. Am besten lässt man sich eine Auflistung der Leistungen zukommen, so kann man am besten vergleichen. Darüber hinaus stehen natürlich die individuellen Wünsche und Bedürfnisse an erste Stelle. Ist man eher der zurückgezogene Typ, der mit viel Rummel nichts anfangen kann, oder genießt man die gemeinsamen Aktivitäten mit Gleichaltrigen?

Viele Altersheime bieten ein gutes Unterhaltungsprogramm ©Flickr.com/J.C. RojasEigentlich hat jeder Bezirk Berlins eine große Auswahl an sehr guten Altersheimen, die die verschiedenen Bedürfnisse erfüllen. Egal ob Mitten im Leben in Prenzlauer Berg oder im Grünen in Weißensee, wichtig ist, dass man sich wohl fühlt. Deswegen ist für viele alte Menschen auch entscheidend, dass man im Alter nicht nochmal den gewohnten Kiez verlassen muss. Schließlich ist der Umzug ins Altersheim schon eine große Veränderung, da will man nicht auch noch die alten Nachbarn und Freunde missen müssen. Gerade Tierhalter sollten sich informieren, ob die geliebte Katze oder der Hund mit einziehen dürfen.

Finanziert werden Wohnsitz und die benötigte Betreuung je nach Pflegestufe teils von den Krankenkassen, teils aus eigener Hand.

Altersheime in Berlin: Betreutes Wohnen ohne Pflegestufe

Wer nicht unter die gesetzlichen Pflegestufen fällt, aber trotzdem mit guter Gewissheit leben möchte, im Alter vorgesorgt zu sein und dass – im Falle eines Falles – die Hilfe nur einen Knopfdruck weit weg ist, der kann in vielen Altersheimen auch das betreute Wohnen in Berlin in einem Appartement in Anspruch nehmen. So ist man noch immer so unabhängig wie möglich, hat aber auch jederzeit die Möglichkeit, sich an den gemeinsamen Freizeitaktivitäten zu beteiligen oder den Pflegeservice in Anspruch zu nehmen. Diese Leistungen muss man allerdings aus eigener Tasche bezahlen.




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Großstadtkind schreibt
am 17. März 2010 um 9:35 am Uhr

Zum einen muss ich sagen, dass es allerdings nicht leicht ist eine passende Unterkunft im Alter zu finden. Das habe ich kürzlich erst bei meinem Opa festgestellt. Aber ich war überrascht, wie viele verschiedene Möglichkeiten sich in Berlin finden – von betreuten WG’s über betreutem Wohnen bis hin zu sehr freundlich geführten und top ausgestatteten Altersheimen (die jedoch nicht so langweilig sind, wie man sich das vorstellen könnte). Allerdings wird man oftmals auf eine sehr lange Warteliste gesetzt.
Ich kann nur raten sich schon frühzeitig um zu sehen und dort an zu melden, damit man angemessen wohnen kann, wenn es denn soweit ist, dass man sich nur noch schlecht selbst versorgen kann.

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herbert schreibt
am 3. März 2011 um 1:23 am Uhr

ich finde es wichtig, daß alte leute so lange wie möglich zu hause wohnen können und wenn nötig, dort gepflegt werden

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klaus schreibt
am 3. März 2011 um 1:25 am Uhr

da kann ich herbert nur zustimmen – man sollte alte menschen nicht abschieben

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herbert schreibt
am 3. März 2011 um 1:27 am Uhr

das stimmt – man braucht aber mehr pflegedienste

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Pflegeheime schreibt
am 26. Oktober 2011 um 12:06 am Uhr

Wenn die Versorgung zu Hause dann nicht mehr möglich ist, ist eine Versorgung im Heim meist nicht zu umgehen.

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