Beiträge vom: Februar, 2008
Knut: Ein Eisbär bewegt die Massen. Der Polar- isierende Liebling vieler Kinder und ihrer Eltern ist gleichzeitig das liebste Hassobjekt derjenigen, die nicht verstehen können, was an dem Eisbären und seinem bemüht lockeren Tierpfleger mit Bart dran sein soll. Es ist ja nicht so, als würde in Zoos und Tierparks nicht regelmäßig Nachwuchs geworfen.
[...mehr]Seit Mitternacht wird abgestimmt: Sollten mehr als 75% der Gewerkschafter zustimmen, dann könnte die BVG ab Mitte nächster Woche in (gegebenenfalls auch unbefristete) Streiks treten. Eine Zehntagefrist wolle man der Arbeitgeberseite noch lassen, um ein besseres Angebot vorzulegen. Danach sei, Zustimmung der Gewerkschafter vorausgesetzt, im Prinzip alles möglich. Gleichzeitig hat Verdi versichert, man wolle eventuelle Streiks frühzeitig ankündigen, um die Einwohner Berlins nicht unnötig zu belästigen. Seltsame Streiks sind das; mit vorbeugender Schadensbegrenzung.
[...mehr]Die Berlinale ist vorbei, jetzt gilt es mal wieder, sich seine Wochenendbeschäftigung in Berlin selbst zu suchen. Das Musical „Miami Nights“ könnte da ein interessanter Tipp sein. Ein voller Erfolg bei der Eröffnung in München, eine Story um Eifersucht, Rhythmus und Intrige und eine sowohl begabte wie attraktive Hauptdarstellerin – das Musical Miami Nights hat das Zeug dazu, ein neuer Stern am Himmel des Berliner Musiktheaters zu werden.
[...mehr]… braucht man vielleicht ein paar Tage, um sich daran zu erinnern, dass Berlin bloß Hauptstadt Deutschlands ist: Die Bären sind verteilt, die roten Teppiche wieder eingewickelt und sorgsam verstaut fürs nächste Jahr. Aber die Zeitungen haben sich noch nicht vollständig vom Berlinale-Zustand erholt.
[...mehr]Die Berliner Luft ist ja durch Paul Linckes Hymne Teil des Deutschen Kulturguts geworden. Offensichtlich ist sie einigen Verantwortlichen der Berliner Parteien schon seit längerem zu dreckig.
Nach der umstrittenen Einführung der Umweltzone, mit der wohl eine Großzahl an älteren Autos nicht mehr in die Innenstadt dürfen, wurde dem Senat am Montag ein neuer Antrag vorgelegt. Dieser sah ein verbindliches Autoverbot für Sonntag, den 1. Juni, vor. Mitglieder der SPD, der Linken sowie der Grünen hatten unterschrieben.
Der Berliner Senat hat jedoch, wie die Berliner Zeitung berichtete, den Antrag als rechtswidrig zurückgewiesen. So ist sich jetzt wohl auf einen freiwilligen Autoverzicht geeinigt worden, ein Verbot käme jedoch nach der gegenwärtigen Rechtslage nicht in Frage. Nachdem schon in Hamburg der Autofreie Sonntag kein Erfolg war, da auch dieser nur auf freiwilliger Basis stattfand, dürfte die Initiative in Berlin mit der Ablehnung eines verbindlichen Autoverbotes wohl als gescheitert gelten.
[...mehr]Jetzt bricht sie also an, die große Streikwoche in Berlin: Die Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst wollen an mehreren Tagen ihre Arbeit niederlegen. Das gilt neben anderen für Angestellte der Universitäten, Ordnungsämter, Kindertagesstätten, einiger Krankenhäuser, möglicherweise auch für BVG und Wasserwerke und – für die Polizei: Die Ordnungshüter wollen insgesamt 48 Stunden, von Dienstagmorgen bis Donnerstagabend (mit einer zwölfstündigen Unterbrechung am Mittwoch) streiken. Es ist das erste Mal, dass die Polizisten länger streiken als ein paar Stunden.
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